Folia archeologica 27.

Endre Tóth: Savaria és környéke IV-IX. századi történeti problémáihoz

SAVARIA 93 Abb. 4. Das künstliche Bachbett 4. ábra. A mesterséges patakmeder Zufluß und zwar die vereinten, von Norden nach Süden fließenden Borzó- und Kozári-Bache, die auch das Wasser noch weiterer, kleinerer Wasserläufe in sich aufnehmen. Am rechten Ufer nimmt er bei Tanakajd den Boláta-Bach auf. Es ist also anzunehmen, daß das heutige Bett des Gyöngyös-Baches zwischen Gencs­apáti und Kenéz ursprünglich nicht vorhanden war, sondern von hier aus in Richtung Sárvár die vereinten Borzó-, Kozári- und Boláta-Bache weiterflossen und in die Raab mündeten. Zwischen Gencsapáti und Kenéz ist das heutige Bett der Gyöngyös etwa 22 km lang. Man muß jedoch nicht annehmen, daß zwischen den beiden erwähnten Dörfern das Bachbett in seiner ganzen Länge ein künstli­cher Kanal sei. Es ist nämlich möglich, daß einen heute nicht mehr registrierba­ren kleineren Bach gegeben hat, das an der Stelle des heutigen Gyöngyös-Bettes, südlich der Stadt Szombathely entsprang und entlang der Spurlinie des heu­tigen Baches in SO-Richtung weiterlief, dann sich mit den Borzó- und Ko­zàri-Bâchen vereinigte. Beim Bau des Kanals hat man dieses Bachbett be­nutzt und es von Gencsapáti ausgehend mit dem heutigen Perint-Bach verbun­den: dies ist der heutige Gyöngyös-Arm. Da die Gyöngyös unterhalb von Szombathely bei Gyöngyöshermán sich nach SO wendet und dann im Gegen­satz zu dem eher geraden Bett des oberen Laufes sehr windend verläuft, kön­nen wir mit dem Bett des ursprünglichen und bei der Regulierung benutzten kleineren Baches vielleicht von Gyöngyöshermán an rechnen. In diesem Falle wäre das künstliche Bachbett, dessen Auswerfen selbst in den alten Zeiten nicht als eine unausführbare Arbeit zu betrachten ist, etwa 10 km lang. Die Frage

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