Folia archeologica 27.

Endre Tóth: Savaria és környéke IV-IX. századi történeti problémáihoz

92 E. TÓTII Abb. 3. Abzweigung des künstlichen Kanals 3. ábra. A műcsatorna leágazása weiter (Abb. 4), wendet sich sodann südlich der Stadt immer mehr ostwärts und mündet, nachdem es das Wasser von mehreren kleineren Bächen in sich aufge­nommen hat, nördlich von Sárvár in die Raab. Der sich in den westlichen Arm fortsetzende Bach ist breiter und fließt in seinem größeren Bett gleichfalls in südlicher Richtung nach Szombathely weiter (Abb. 5) und läuft bis dorthin im wesentlichen mit dem Gyöngyös-Bach parallel. Dieser Arm trägt heute den allge­mein gebrauchten Namen: Perint. Kurz vor der Abzweigung nimmt die Perint die Vizellösi- und Mocsàri-Bâche, sodann bei Szombathely das Wasser des Olad­Baches auf. Von Szombathely läuft der Bach in südöstlicher Richtung weiter, vereinigt sich bei Sorokpolány mit dem Sorok-Bach und mündet dann unter dem Namen Sorok in der Nähe von Rum in die Raab. Diese hydrographisch unvorstellbare Abzweigung konnte auf natürlichem Wege nicht zustande gekommen sein. Das eine Bachbett mußte also auf künst­lichem Wege entstanden sein. Da das Bett des heutigen Gyöngyös-Baches klein, hingegen das des Perint-Baches groß und tief ist, müssen wir annehmen, daß der aus seiner Quelle in Niederösterreich bei Zöbern hervorspringende und durch Kőszeg fließende Bach von Gencsapáti an ursprünglich im heutigen westlichen, breiteren Bett, das heute Operint heißt, weitergeflossen ist (Abb. 6). Südlich von der Abzweigung ergibt sich in die Gyöngyös bis in die Gegend von Pecöl-Kenéz kein Bach, im Gegensatz zur Perint, die zwischen Gencsapáti und Szombathely einen kleineren (Mocsári-Bach) und einen größeren Bach (Olad-Bach) aufnimmt. Der Gyöngyös-Bach hat nur an seinem linken Ufer unterhalb von Kenéz einen

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