Folia archeologica 27.

Endre Tóth: Savaria és környéke IV-IX. századi történeti problémáihoz

SAVARIA 91 Abb. 2. Der Gyöngyös-Bach an der Abzweigung 2. ábra. A Gyöngyös patak az elágazásnál An dieser Stelle hatte der Perint-Bach eine Tiefe von 6-8 m: wir müssen demnach den Ort des Märtyrertodes von Quirinus dort suchen 1"' (Abb. 1-2). Die aus dem Text der Passion schließbaren topographischen Daten bekräftigen also die Iden­tifizierung der Sibaris mit dem Perint-Bach. 1 1 Im Zusammenhang mit dem Gyöngyös-Bach stellt sich ein anderes Problem. Laut der örtlichen Tradition wäre das Bachbett ein von den Römern gebauter künstlicher Kanal. Diese Ansicht wurde schon im vorigen Jahrhundert von V. Lipp 1 2 und später auch von N. Fettich vertreten. 1 3 Es wurde jedoch weder diese Annahme ausführlich bewiesen, noch die Herstellung des künstlichen Fluss­bettes begründet: das eine Ziel dieser Abhandlung ist gerade das Vorhandensein des künstlichen Bachbettes zu beweisen. Das Bett des von Kőszeg her fließenden Gyöngyös-Baches entzweit sich bei Gencsapáti, nördlich von Szombathely in einer ungewöhnlichen Weise (Abb. 2-3). Das östliche, schmale, kleinere Bachbett, das auch weiterhin den Namen Gyöngyös führt, fließt von Norden nach Süden zu in Richtung Szombathely 1 0 Der Ort des Martyriums von Quirinus wurde auch von I. Paulovics hier gesucht: Sava­ria-Szombathely topográfiája. Acta Savariensia 1. (Szombathely 1943) 40., Anm. 65. 1 1 Zur Authentie der topographischen Angaben der Passion: Nagy, Т., а. а. О. 66.; Tóth, E., Acta Arch.Hung. 25(1973) 118-, 1 2 Lipp, V., Tanulmányok. (Szombathely 1880) 54. 1 3 Fettich, N., а. а. О. 194., Anm. 3.

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