Folia archeologica 14.

Huszár Lajos: Georg Hautsch magyar vonatkozású érmei

180 L. Huszár Randschriften häufig einem Zeichen von der Form -j begegnen und es ist nicht ausgeschlossen, daß es sich dabei um das von der Literatur erwähnte Zeichen handeln mag. Auf Grund dessen dürfte dann auch die im Jahre 1697 zur Erinnerung an die Schlacht von Zenta entstandene Medaille ein Werk Hautschs sein. Sie kann zwar keine Meisterzeichen aufweisen, doch läßt sich am Ende der Randschrift dieselbe Verzierung beobachten, von der oben bereits die Rede war. Folglich können wir auch dieses Stück als von Hautsch stammend an­sprechen. Die auf seinen Medaillen zur Darstellung gelangten Burgen, Be­festigungen, Pläne und Schlachtenszenen sind, ähnlich wie im Fall der anderen zur Lauffer'schen Reihe gehörenden Medaillen, aus zeitgenössischen Stichen übernommen worden. Die Stiche, die als Vorlagen gedient, haben lassen sich größtenteils leicht finden und es seien hier beweishalber in vier Fällen Gegen­überstellungen von Medaillenbild und zeitgenössischer Stichvorlage gebracht (Buda, Mohács, Kanizsa und Nagyvárad). — Der Medailleur hat bei diesen die Vorbilder entweder ohne jede Änderung in seinem Werk verwendet, oder hat er sich nur der ihnen zugrunde liegenden Idee bedient, um sie unter Beibe­haltung gewisser characteristischer Einzelheiten den kleineren Medaillenflächen entsprechend umzugestalten.

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