Folia archeologica 12.

É. B. Bonis: Römerzeitliche Gräber in Halimba

Römerzeitlic be Gräber in Ha/imba 93 . t t i i i I Q »CS o, / / / /. / i t / / / в г г j Í o„ I / N / 1 ^ ^ / |l| Abb. 23. 5. ^ere а/я Елгея. (Taf. XVIII, 7; Abb. 24/1.) Der breite, oben etwas konkave Griff wird den Klingen zu immer schmäler. Sehr gut geschmiedetes Eisen, die Feder ist auch heute noch tadellos. Die Klingen sind ein wenig verbogen. L. : 16,8 cm. 6. Kelle aus Bronze: Bruchstücke des Griffes. (Taf. XVIII, 6; Abb. 24/2.) Vom „ruderförmigen" Griff sind nur zwei Fragmente erhalten geblieben. Der Griff mochte bereits zerbrochen in das Grab gelegt worden sein, da der breite Teil stärker verbrannt als der schmale ist. Die geschwun­genen Seiten sind mit einer besonderen Kante versehen. L.: 10,4 cm, Breite: 3,6 cm. 7. Bronzeeimer: Bruchstücke. (Taf. XVIII, 8; Abb. 24/9.) Der in zerbrochenem Zustand gefun­dene Eimer war aus dünnem Bronzeblech hergestellt. Zum schmalen, etwas abstehenden Rand waren mit je zwei Nägeln zwei runde Henkelhälter genietet. In diese Henkelhälter war der dicke bronzene Griff mit rundem Querschnitt, dessen Enden sich zurückbiegen, eingehängt. Der Griff ist im Verhältnis zum Eimer auffallend schwer. Die ursprüngliche Höhe des Eimers mochte etwa 16 cm gewesen sein; der Griff ist 16,2 cm lang und 7,2 cm hoch. 8. Bronzefibel: Bruchstück. (Taf. XVIII, 4; Abb. 24/3.) Gehört zur Gruppe der stark profi­lierten Fibeln. Das aus 4+4 Windungen bestehende Federwerk bedeckt eine breite Kopfplatte, unter dieser erinnert der Beginn des Bügels an die Form der trompetenförmigen Fibeln. Bügel, Nadelhalter und Nadelspitze fehlen. Fragmentiert. L.: 3,9 cm, Breite: 2,6 cm. 9. Bronzenadel-. Bruchstück. (Taf. XVIII, 5; Abb. 24/5.) Der Querschnitt ist rund, Kopf und Spitze sind abgebrochen. L. d. Fragmentes: 9 cm. Aus der Erde des Grabes 1. kamen der grobe, flache, unprofilierte Henkel eines gelblich­grauen, aus porösem Material hergestellten Kruges, Rand- und Seitenfragmente eines weitmündi­gen, hellgelben, dünnwändigen Tongefässes und zwei Harzstückchen zum Vorschein. Grab 2: Am 27. Juni 1954 stiess man zwischen Grab 832 und 834 auf die Reste eines gestör­ten Brandgrabes. Nur Scherben blieben dabei erhalten: 1. Tontopf. Unterteil. Dünnwändig, grau, sandig; die Oberfläche ist rauh. Fragmentiert. H.: 12,3 cm, В.: 4,3 cm. 2. ToHÍw/jír-Fragmente (3 St.), dünnwändig, bräunlich-grau, sandig; die Oberfläche ist rauh. 3. T<w/0/>/-Wandfragment, dunkelgrau, die Bruchflächen sind innen bräunlich, glimmer­körnig, rauh.

Next

/
Thumbnails
Contents