Folia archeologica 10.
A. Cs. Sós. Das frühawarenzeitliche Gräberfeld von Oroszlány
Das frühaivaren^eitliche Gräberfeld von Oroszlány 107 Grab 6. Erwachsene. Gestört: das Grab wurde ausgeraubt, die Knochen des rechten Schenkels und des Rumpfes fehlten. Der zurückgelegte Schädel lag 30 cm höher als die ungestörten Beine, deren Tiefe 160 cm war. Der Schädel lag mit dem Gesicht nach W, der Unterkiefer fehlte. Orientierung des Skelettes: Abweichung 30° von W-O nach SW-NO. Zwischen den Beinen waren Reste eines stehenden Holzeimers mit Bronzereifen (Abb. 17.), in seiner Nähe ein bronzenes Armband aus ovalem Draht, an den plattgedrückten Enden mit eingravierter Linienverzierung (Abb. 20). Am äusseren Ende des linken Beines ein stehendes handgemachtes Tongefäss. H: 11,2 cm, Mdg: 9,5 cm, Stfl: 8 cm (T. XVII. 7. und Abb. 23, 1.) Grab 7. Erwachsene. Gestört: das Grab wurde beraubt, das Eindringen geschah im westlichen Teil des Grabes. Die leicht angehockten Glieder waren in ungestörter Lage. Im Grab befanden sich zwei Schädelbruchstücke, das eine am Ende des rechten Schenkelknochens, das andere an der äusseren Seite des linken Knies. Unter dem letzteren waren Armknochen angehäuft, 0 1 2 3 4 5 c« 4 Abb. 16.