Folia archeologica 10.

A. Cs. Sós. Das frühawarenzeitliche Gräberfeld von Oroszlány

108 A. Cr. Sós daneben ein kleines Eisenmesserbruchstück. An der äusseren Seite des linken Schenkelknochens war ein Pferdeknochen. Tiefe der Schenkelknochen: 150 cm, ihre Orientierung: W-O. Zwischen den zurückgeworfenen Rippen eine versilberte gegossene Schnalle aus Bronz ihre schildförmige Riemenplatt ist gebrochen (Abb. 20.). In der Nähe des linken Fussknöchels, an der äusseren Seite des Unterschenkels stand ein handgemachtes Tongefäss mit der Mündung nach W. H: 9,7 cm, Mgd: 7,5 cm, Stfl: 6 cm (T. XVII. 6. und Abb. 23,9.). 0 1 2 3 4 5 ' 0 1 2 3 • 5 o. Abb. 17. Abb. 18. Tiefer um 5 cm davon Reste eines Holzeimers mit Bronzereifen (Abb. 18.); zur Seite gelehnt, mit der Mündung nach O. Grab 8. Erwachsene. Gestört, das Grab wurde beraubt, der Schädel fehlte, nur der Unterkiefer wurde von den Raubgräbern zurückgeworfen. Die Kno­chen des unvollständigen Skelettes waren in vollkommen gestörter Lage, nur das linke Bein bleib in ursprünglicher Lage. Tiefe 80 cm, Orientierung: W-O. Um dem Unterkiefer lagen einige kleine zerfallene, gelbliche Pasta­perlen. Grab 9. Ungestörtes Grab. Länge: 152 cm. Breite: 70 cm. Orientierung: Abweichung 20° von W-O nach NW-SO. An dem östlichen Ende des Grabes war ein handgemachtes Tongefäss auf die Grabsohle gestellt (Tiefe: 120 cm). H: 12,2 cm Mdg: 10,5 cm, Stfl: 6,8 cm (T. XVII 11. und Abb. 23, 2.). Grab 10. Erwachsene. Gestört: im Grab waren nur je ein Bruchstück von Bein und Schädel. Der letztere lag in einer Tiefe von 180 cm an dem

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