A Fővárosi Könyvtár évkönyve 1942

Koch Lajos: Brahms-bibliográfia

119 Schütz Miksa. Brahms 11. symphoniája. Elő­adta a filharmonikus társaság 1878. XI. 13-án. [II. Symphonie (D-dui) von Brahms. Vorgetragen von der Philharmonischen Ge­sellschaft am 13. XI. 1878.] 128 = Pesti Napló 1878. XI. 15. Br. szimfóniái közül ez a legjelentékenyebb. Az egész művön, amely oly szépen egyesíti a fen­ségest a bájjal, a legtisztább világosság vonul végig. Kristálytiszta átlátszósággal tűnnek fel a motívumok. Br. e szimfóniája legjobban közelíti meg a klasszikus korszak eszményeit. Unter den Symphonien Br.’ ist diese die bedeu­tendste. Es durchzieht das ganze Werk, in welchem sich Erhabenheit und Liebreiz so schön paaren, die reinste Klarheit. Mit kristallheller Durchsichtigkeit kommen die Motive uns ent­gegen. Diese Symphonie Br.’ nährte sich am besten den Idealen der Klassizität. [Schütz, Max.] Brahms’ II. D-dur Symphonie. Vorgetragen im Philharmonischen Konzert 13. XI. 1878. 75 = Pester Lloyd 1878. 14. XI. & 5. XII. Die Wirkung des grandiosen Werkes war mächtig. Langher hatte kein Werk eines lebenden Meisters solchen bedeutenden Eindruck hinterlassen, wie diese Symphonie. Bazilio [Vavrinecz Mór]. Brahms : Tragikus nyitány és Akadémiai ünnepi nyitány. — F-dur szimfónia a pesti filharmonikusok hangversenyén. [Brahms : Tragische Ouver- ture-Akademische Festouverture. — Sym­phonie in F-Dur im Konzert der Pester Philharmoniker.] 1884. IV. 2. Bq 071/5 Fővárosi Lapok (Budapest) 1884. IV. 3. Részletes ismertetése a müveknek, főleg az f-dur szimfóniának, amely ez alkalommal került be­mutatásra. Eingehende Besprechung der Werke, hauptsächlich der Symphonie in F-Dur, die zum ersten Male vorgetragen wurde. Brahms: Akadémiai ünnepi nyitány, Tragikus nyitány, 3. szimfónia (f-dur) a pesti filhar­monikusok hangversenyén. [Brahms : Aka­demische Festouverture, Tragische Ouver­türe, 3. Symphonie (F-Dur) im Konzert der Pester Philharmoniker.] 1884. IV. 2. Bq 071/5 = Fővárosi Lapok (Budapest) 1884. IV. 3. Brahms ismét eljött Pestre és maga vezényelte műveit. Közülük az f-dur szimfóniát most ját­szották először Pesten. Brahms kam wieder nach Pest und dirigierte seine Werke, von welchen die Symphonie in F-Dur zum ersten Male in Pest vorgetragen wurde. Dömpke, Gustav. Die III. Symphonie [von Brahms]. — Allgemeine Zeitung (Wien) 1883. 5. XII. Filharmonikus hangverseny: Brahms f-dur symphonia, Akadémiai ünnepi nyitány, Tragikus nyitány. [Philharmonisches Kon­zert : F-dur Symphonie, Akademische Fest­ouverture, Tragische Oüverture von Brahms.] = Egyetértés (Budapest) 1884. IV. 3. 114 A pesti közönség ítélete Br.-ról határozottan kedvező, mert a közönség nem tud arról a harc­ról, amely Németországban Br. körül dúl. így ítélete annál nyomosabb, mert nincs befolyásolva. Br. mindhárom művét nagy tetszéssel fogadta. A műveket Br. vezényelte. Das Urteil des Pester Publikums über Br. ist entschieden günstig, denn dieses Publikum weis nichts von dem Kampf, der in Deutschland um Br. tobt. Sein Urteil ist umso wichtiger, weil es von keiner Seite beeinflusst ist. Die drei Werke Br.’ wurden mit grossem Beifall aufgenommen. Sie wurden von Br. dirigiert. Hanslick, Eduard. Die III. Symphonie. — Neue Freie Presse (Wien) 1883. 5. XII. Br’, dritte, neue Symphonie, ist tatsächlich eine neue, denn sie wiederholt weder das schmerz­liche Schicksalslied der Ersten, noch die heitere Idylle der Zweiten. Ihr Grundton ist selbstbe­wusste, tatenfrohe Kraft. Hans Richter hat sie auf den Namen »Eroica« getauft. In ihrem musikalischen Charakter erinnert sie an die zweite Beethovensche Periode. Diese Symphonie ist künstlerisch vollkommener, als die zwei ersten Symphonien von Br. Sie ist gedrungener in der Form, durchsichtiger im Detail, plasti­scher in den Hauptmotiven. Auch die Instru­mentierung ist reicher an Farbenmischungen, als die früheren. Helm, Theodor. Wiener Musikbrief : Die neue F-dur Symphonie von Brahms. 75 = Pester Lloyd 1883. 12. XII. Mit dieser Symphonie errang sich Br. in Wien den glänzendsten Erfolg seines Lebens. Br. hat noch kein Werk geschrieben, das so bezaubernde Kontraste aufzuweisen hätte, wie diese Sym­phonie. Es ist auffallend, dass Br., der in den Ecksätzen seiner Symphonien stets so aus dem Vollen erfindet und ausführt, in den Mittel­sätzen dagegen merklich zurückbleibt. Der erste und vierte Satz der Symphonie sind die vortrefflichsten, die je geschrieben wurden. Kalbeck, Max. Brahms’ III. Symphonie. 2906 = Der Merker (Wien) 1912. p. 47—56, 81—87. Entstehungsgeschichte und Analyse des Werkes. Kretzschmar, Hermann. Brahms : Symphonie Nr. 3. (F-dur.) Leipzig: Breitkopf & Härtel 1900. 26 p. (Kleiner Konzertführer.) Schütz, Max. . Die dritte Symphonie von Johannes Brahms. 75 = Pester Lloyd 1884. 13. IV. Die dritte Symphonie von Br. ist in ihrer Grund­stimmung mit der zweiten Symphonie verwandt. Eine männlich-kräftige Empfindung, eine in sich gefestete, energische Stimmung waltet in derselben vor. In den beiden Aussensätzen fliesst der breite symphonische Strom unaufhaltsam dahin, in den Innensätzen waltet eine roman­tische, melancholisch angehauchte Phantasie lyrisch gearteter, dem Volkston verwandter Stimmungen. Schütz, Max. Philharmonisches Konzert: Brahms’ Symphonie in F-dur, Akademische Festouverture und Tragische Ouvertüre. 75 = Pester Lloyd 1884. 3. IV. Br. dirigierte seine neue Symphonie in F-dur, die edelste Blüte jener romantischen Stim­mung, welcher Br. in einigen seiner Werke so entzückenden Ausdruck verliehen hat. Weidemann, Alfred. Brahms’ Dritte Symphonie in F-dur. == Skizzen (Berlin) 1936. Jg. X. H. 5. p. 13—16. Bairstow, E. Brahms’ Fourth Symphony op. 98. = The Musical Times (London) 1937. Ann. 78. p. 220—224.

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