A Fővárosi Könyvtár évkönyve 1942

Koch Lajos: Brahms-bibliográfia

118 Die erste Symphonie von Brahms, im Leipziger Gewandhauskonzerte am 18. Januar 1877. = Musikalisches Wochenblatt (Leipzig) 1877. Januar. Diese Symphonie Br.’, verglichen mit den Beet- hovenschen, setzt diese fort. Die musikalische Produktion der nach-Beethovenschen Zeit kann etwas gleichgewaltiges, eine ähnliche monu­mentale Tat in dieser klassischen Form nicht aufweisen. Grove, G. The first Symphony of Brahms. Musical Times (London) 1904. 61. Ann. No. 747. Helm, Theodor. Wiener Musikbrief : Johannes Brahms’ erste Symphonie. Aufgeführt zum ersten Male in Wien 17. XII. 1876. 75 = Pester Lloyd (Abendblatt) 1876. 18. XII. Nr.289. Nach eingehender Besprechung des Werkes meint Verfasser, dass das Werk für das Publikum zu schwer ist und zwei Drittel des Auditoriums die Novität nicht verstanden hat, denn es fehlt ihr eine gleich auf’s erstemal Hören fortreissende Gewalt, wie es bei Beethovens Meisterwerken der Fall ist. Helm, Theodor. Wiener Musikbrief : Brahms’ Symphonie in c-moll. 75 Pester Lloyd 1878. 31. XII. Br.’ c-moll Symphonie ist eine wahre Mannestat. Grossartige Intention, zwingende musikalische Logik, aber ein geringer Ideengehalt, spärlich sickernde Melodie charakterisieren das Werk. Kretzschmar, Hermann. Brahms : Symphonie Nr. 1. (c-moll.) Leipzig: Breitkopf & Härtel 1899.J6 p. (Kleiner Konzertführer.) Krigar, Hermann. Brahms : Erste Symphonie (op. 68, c-moll.) 4647 = Deutsche Rundschau (Berlin) 1878. Bd 14. p. 148—49. Dass Brahms sich dem ausgedehntesten und sprechendesten Orchesterwerke, der Symphonie, zuwenden würde und musste, konnte man sicher voraussetzen, ebenso, dass er sie von neuen Angriffspunkten erfassen würde. Seine Sprache ist das Ergebnis einer unaufhaltsam fortstürmenden Zeit, der man sich doch all- mählig gewöhnen wird. Brahms: D-dur szimfónia a pesti filharmoniku- sok hangversenyén. |Die Symphonie in D-Dur im Könzert der Pester Philharmoni­ker.] 1878. XL 13. Bq 071/5 Fővárosi Lapok (Budapest) 1878. XL 15. A kor egyik legnemesebb és legnagyobb zenei terméke Brahms e szimfóniája, amelynek fináléja olyan, mint az igazi győzelmi zene. A mű nagy hatást gyakorolt minden hallgatójára. Diese Symphonie Brahms’ gehört zu den edelsten und grössten musikalischen Schöpfungen unseres Zeitalters. Das Finale klingt wie eine echte Siegesmusik. Das Werk machte einen tiefen '‘Eindruck auf die Zuhörer. Brahms 2. (D-dur) szimfóniája a philharmoni- kus hangversenyen. 1 Die 2. (D-dur) Sym­phonie von Brahms im Philharmonischen Konzert.] 114 Egyetértés (Budapest) 1878. XL 14. Br. e müve a legtökéletesebb zenei termékek közé tartozik, amelyeket a Schumann utáni zene fel­mutathat. Br. lelkében a klasszikus zene hagyo­mányai új életre kelnek. Beethoven szelleme érinti néha. Br. bírja a zenei kifejezés minden titkát. Zenéjében a borongó, magát egy zenei gondolatba Schumann módjára bevéső mélység és a beethoveni jókedv egyaránt kifejezést lel. Br. tulajdonságai e szimfóniában különösen érvényesülnek. A reflektív elem s a művészi inspiráció a legszerencsésebben egyesülnek. Dieses Werk Br.’ gehört zu den vollkommensten musikalischen Schöpfungen, welche die nach- schumannische Musik aufweisen kann. In Br.’ Seele auferstehen die Traditionen der klassischen Musik. Es berührt ihn der Geist Beethovens. Br. handhabt sämtliche Geheimnisse des musi­kalischen Ausdruckes. In seiner Musik findet die düstere, sich nach Schumanns Manier in einen musikalischen Gedanken hineinarbeitende Tiefe und der beethovensche Frohsinn gleich- mässigen Ausdruck. Die Eigenschaften Br.’ kommen in dieser Symphonie besonders zur Geltung. Das reflektive Element und die künstle­rische Inspiration vereinigen sich hier am glück­lichsten. Dömpke, Gustav. Brahms’ D-dur Symphonie und Lieder. Allgemeine Zeitung (Wien) 1885. 27. III. Hanslick, Eduard. Die neue Symphonie [D-dur, op. 73.] = Neue Freie Presse (Wien) 1877. 30. XII. Hanslick, Eduard. Brahms: Zweite Sym­phonie (op. 73., D-dur). 4647 Deutsche Rundschau (Berlin) 1878. Bd 14. p. 503—4. & 1879. Bd 15. p. 316—17. (Hermann Krigar.) Diese Komposition ist eines der grossartigsten Werke der Sinfonienliteratur. Sie wird überall bewundert und geliebt. Ihre freundliche Klar­heit erinnert an die zweite und sechste Sym­phonie Beethovens und leuchtet in gesunder Frische. Hanslick, Eduard. Das fünfzigjährige Stif­tungsfest der Philharmonischen Gesellschaft in Hamburg 25. IX'. 1878. Neue Freie Presse (Wien) 1878. Okt. Auf diesem Fest dirigierte Br. seine II. Symphonie. Joachim spielte im Orchester die erste Violine. Am Schluss der Symphonie warfen die Damen vom Chor und aus den vorderen Sitzreihen Brahms ihre Blumensträusschen zu. Hanslick, Eduard. Brahms : II. Symphonie D-dur. Neue Freie Presse (Wien) 1878. 3. I. ln diesem Werk hat sich Br. nach dem Pathos faustischer Seelenkämpfe der frühlingsblühenden Erde wieder zugewendet. Helm, Theodor. Wiener Musikbrief : Brahms’ II. Symphonie. 75 Pester Lloyd 1878. 5. 1. Nach der pathetischen ersten Symphonie ist die Zweite eine echte Tondichtung in anmutsvoller Form, die sich einen durchschlagenden Erfolg errungen hat. Kretzschmar, Hermann. Brahms : Symphonie Nr. 2. (D-dur.) Leipzig: Breitkopf & Härtel 1900. 16 p. (Kleiner Konzertführer.)

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