Szilágyi Mária - Németh Ferenc: Bánáti sorsok az első világháborúban. Fábián Ernő és Bayer Irén hagyatéka nyomán (Temesvár, 2017)

8. Bibliográfia

• SZILÁGYI Mária /NÉMETH Ferenc • einige Herren. Wir trinken Bier, das Bier ist gut dort. (...) Lorum, wie jeden Tag, dann nehme ich vier Bilder auf und bearbeite sie, inzwischen kommt der Befehl, und eine Karte vom Chefarzt Soterius. Morgen muss ich zur Anstalt gehen. Es wird eine schöne Reise sein. Ich habe heute nichts von meinem Schatz erhalten. Nach dem Abendessen schreibe ich eine Karte. Ich sehe die monatlichen Aufgaben an. (...) 4. Juni, Sonntag. Um 3 Uhr wache ich schon wegen eines schrecklichen Kanonenfeuers auf, das liegt ziemlich weit von uns, aber seine trommelschlagähnliche Eigenschaft ist zu unterscheiden. Sicherlich bereiten sich die Russen auf eine allgemeine Offensive vor, oder sie marschieren nur auf unserer Front, so können sie noch besser die Durchbruchsversuche an der bessarabischen Grenze einsetzen. Doch in der Vergangenheit haben sie genug Streitkraft von uns genommen. (,..)lch stehe in großer Aufregung auf, weil ich nicht weiß, wann unsere Front an der Reihe ist. Um 6:30 Patientenbesuch, es kommen immer weniger, und so bin ich bald fertig, dann werde ich frühstücken. (,..)Sie schießen auf unsere Front, und auf das Dorf auch, also verbringe ich den größten Teil des Tages in der Deckung. Ich lese verschiedene Zeitschriften und Postkarten. Das Trommelfeuer dauert bis 11, aber dann nimmt es ab, geht aber immer noch kräftig weiter. Wir warten auf den russischen Angriff, ich glaube nicht, dass es zum Ziel führen könnte, da wir hier so starke Stellungen haben, dass sie fast uneinnehmbar sind. Am Nachmittag mache ich ein Gruppenfoto von meiner Gastfamilie, das wunderbar gelungen ist. Alles hängt von der frischen Entwicklung und der Belichtung ab. Die nächsten beiden fallen schlecht aus. Der Himmel weiß, was mit mir los ist. Meine Erkältung ist so stark, dass ich kaum funktionieren kann. Ich verbringe den Nachmittag in der Deckung. Unser Fräulein ging schließlich nach Kolomea, um ihre Wunde behandeln zu lassen, sie war eine gemeine Kreatur, ich bin froh, dass sie weg ist. Am Abend bin ich sehr müde, und meine Erkältung macht mich sehr matt, es scheint, dass es eine Influenza sein wird. (,..)Um 8.30 Uhr gehe ich in die Deckung schlafen. Fabelhafter, entspannter und glücklicher Traum. 6. Juni, Dienstag. (,..)Um 2 Uhr wache ich durch ein starkes Kanonenfeuer auf, die Russen beschießen das Dorf mit dem Schrapnell. Mittlerweile fangen sie an, nördlich von uns mit einer schrecklichen Heftigkeit anzugreifen. 16-17 Angriffe nacheinander, nutzlos, kaum in der Lage die Drähte zu erreichen, sie haben Bei seinem Militärarztlager Í 152 >

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