Szilágyi Mária: Domeniul de la Jimbolia - Das Landgut von Hatzfeld - A Zsombolyai uradalom (Székesfehérvár, 2016)
Epilógus - Emberek a legendás név mögött
DOMENIUL DE LA JIMBOLIA | DAS LANDGUT VON HATZFELD | A ZSOMBOLYAI URADALOM Szilágyi Mária - Anica Draganic Г und Sülze sind sie im ehemaligen Schloss Neuhausen abgestiegen. Am nächsten Tag fuhren wir nach Hatzfeld, die geliebte Stadt der Csekonics's. Vor der Ostermesse haben wir uns die St. Wendelin Kirche angeschaut und die außergwöhnlich schönen Sachen, die aus der Kapelle Csitó stammen. Danach sind wir ins innere Schloss gegenüber der Kirche gegangen; danach haben wir die ehemalige Stelle des wunderschönen Schlosses Csitó besucht und die Überbleibsel der Familiengruft besucht. Später haben wir auf dem Friedhof die Stelle besucht, wo die sterblichen Überreste der Csekonics's nach der Plünderung der Familiengruft beigesetzt wurden. Als Erinnerung an sie wurde an der Rückseite der Kappelle eine Gedenktafel angebracht. Wir haben den Bahnhof von Neu-Hatzfeld auch gesehen, von wo aus die Schmalspurbahn einst losgefahren war. Es ist interessant, dass unsere Gäste unterwegs entdeckt haben, dass es in Hatzfeld eine Straße gibt, die nach den Csekonics's benannt ist. Das wussten wir auch nicht. Nach einer gutgelaunten Kaffeepause sind wir nach Temeswar aufgebrochen. Júlia hat sich erinnert, dass ihr Vater es oft erwähnt hat, wie schön Temeswar sei. Davon konnten sie sich auch überzeugen. Sie haben es von uns erfahren, dass die Familie Csekonics auch beim Bau der Oper von Temeswar beigetragen haben. Nach dem ermüdenden, aber gehaltvollen und schönen Tag haben wir im Restaurant der Bierfabrik von Temeswar zu Abend gegessen, wonach unsere Gäste in ihr Hotel zurückkehrten. Der Montag war der Tag der Abreise, aber am Vormittag sind wir planmässig mit Geländewagen nach Kostancia-Hof (Kóstánc, wie es hier heißt) gefahren. Wir haben uns auch den Wald von Kóstánc angeschaut, die die Csekonics's gepflanzt hatten. Sie haben einen großen Baum umarmt, und sich so fotografieren lassen. Das Abschiedsmittagessen erfolgte bei guter Laune. Wir haben die Ereignisse der vergangenen beiden Tage Revue passieren Nagyot néztek volna a Csekonics-ősök, ha látták volna 2015 húsvétvasárnap délelőttjén a hétéves, kékszemü Andriskát, amint egy hatalmas száraz bürökszárral a kezében fáradhatatlanul kutat a Csitó-kastély helyén nőtt bokrok között, és nagy lelkesedéssel lassen und uns gewundert, dass so viel in diese kurze Zerit hineingepasst hat. Sie waren von der Größe des ehemaligen Landguts erstaunt. Von Hatzfeld bis nach Roggendorf kam ihnen der Weg sehr lang vor. Sie sagten, dass es gut und schön war, das Land ihrer Vorfahren kennen zu lernen und sie das Gesehene sehr schätzten, das sie ohne uns nie kennen gelernt hätten. Jedoch, wie es sein muss, sind sie in die Gegenwart angekommen und die schmerzhaften Erinnerungen rühren sie nicht mehr persönlich und was vorbei ist, ist für sie auch Geschichte und wie wir wissen, war das Ende der Geschichte nicht sehr schön. Sie sind dennoch davon überzeugt, dass ihre Vorfahren gute Menschen waren und dass hinter der europaweit bekannten Musterwirtschaft viel Arbeit war und Adel ist nicht nur ein Privileg, sondern ein Verpachtung auch. Ihr Urgroßvater Endre Csekonics war für seine große Arbeitskraft berühmt. Die Erinnerungen sagen, dass er den ganzen Tag die Ländereien bereiste, Anweisungen erteilte, prüfend überall anwesend war, und über alle Bescheid wusste. Hier gab es damals die modernste Technik der Zeit: Dreschmaschine, Telefon, Schmalspurbahn, Strom, Wasserturm, unterirdisches Kanalsystem, Gewächshaus usw. Man erinnert sich an sie, dass sie immer die Entwicklung und den Fortschritt immer vor Augen hatten und nicht einmal auf den Gedanken kamen, den Boden und die Bevölkerung kopflos auszubeuten. Wir haben uns verabschiedet. Sie versprachen, wiederzukommen. Vielleicht auch Sándor. Wir haben es mit Genugtuung festgestellt, welch großartige Menschen uns das Leben in den Weg gebracht hat, die nicht mit ihrer adligen Herkunft, sondern mit ihrer Persönlichkeit unseren Respekt gewonnen haben. Also, so kam Andris auf Feld von Hatzfeld und suchte nach Ostereier in den Gärten von Czernya. Die Csekonics-Vorfahren haben bestimmt von oben auf ihn gelächelt... gyűjtöget köveket, cserép- és porcelándarabokat, s igen csodálkozik, hogy az a gyönyörű kastély, amit édesanyja mutatott neki a magukkal hozott könyvben, itt állt ebben a gizgazos bozótban. De nem szegi kedvét a nagy szakadék jelen és múlt EPILOG I EPILOG | EPILÓGUS 271