Seidel Ignác: A csókakő–móri uradalom történéseinek és eseményeinek időrendi elbeszélése - Fejér Megyei Levéltár közleményei 32. (Mór-Székesfehérvár, 2005)
- 38 1874 Glocke in Bortála 1875 Gräfin Therese Lamberg. geb. Gräfin Hoyos +. Gräfin Caroline Lamberg f. Graf Geyza Feste tits f 1876 Gräfin Marie Mensdorff- Lamberg f. Fonás bei Záraoly. Kficht nau gestorben und wurde derselbe nach seinem früher mehrmal geäusserten Wunsche, auf dem Friedhof in Zámoly am 22. August begraben. Graf Lamberg war mit Baronin Marie Wenckheim seit 29. August 1869 verheiratet und hinterlässt dieselbe als Witwe mit drei Kindern; nämlich Ladislaja Maria, geboren am 20. Mai 1870, Philipp Franz, geb. am 26. Mai 1871 und Angelica, geb. am 14. September 1873. Am 4. November ist die durch die hochgeborne Gräfin Anna Lamberg, geb. Gräfin Lamberg, auf die Puszta Borbála bei Zámoly gestiftete Glocke eingeweiht worden. Das vom Weihbischof und Stuhl- weissenburger Grossprobst Unterzeichnete Document hierüber befindet sich im Móorer Archiv. Am 3. Februar ist die hochg. Frau Gräfin Theresia Lamberg, geb. Gräfin Hoyos (Gemahlin des hochg. Herrn Grafen Rudolph Lamberg) im 62. Jahre ihres Alters in Wien gestorben. Der Leichnam derselben wurde in der im Csákberényer Friedhof damals neu erbauten Familiengruft am 7. Februar beigesetzt. Am 19. April ist die hochg. Frau Gräfin Caroline Lamberg, geb. Gräfin Hoyos (Witwe weiland des hochg. Herrn Grafen Franz Lamberg) im 64. Jahre ihres Alters in Wien gestorben. Der Leichnam derselben wurde in der Familiengruft in der Móorer Capuoinerkirche am 22. April beigesetzt. Am 7. Juni ist der hochg. Herr Graf Geyza Festetits (Sohn weil, der hochg. Gräfin Marie Festeiits-Lamberg) im 57. Jahre seines Alters in Moor gestorben und am 9. d. M. in der Arkyer Capellengruft begraben worden. Am 1. Februar ist die hochg. Frau Gräfin Marie v. Mensdorff Pouilly, geb. Gräfin Lamberg, im 43. Lebensjahre in Boskowifz in Mähren gestorben. Der Leichnam derselben wurde am 4. Februar in die Familiengruft der Grafen Mensdorff nach Preitenstein in Böhmen überführt und dort am 7. d. M. beigesetzt. Im April dieses Jahres hat beim Forrás in Zámoly die eine Seitenquelle zu fliessen angefangen, welche nach und nach immer ausgiebiger wurde, wozu dann Ende Mai auch eine zweite Seitenquelle zum Vorschein kam, welche beide in das Hauptbecken sich ergiessen und das Wasser jetzt (5. Juli 1876, als Schreiber dieses den Forrás besichtigte) schon den Damm des Wasserbehälters an der Landstrasse überschreitet und seinen regelmässigen Lauf gegen das Dorf in den dortigen Canal u. s. w. fortsetzet. (Vide oben Jahr 1873.) Auf dem Thurm der kleinen Kirche in Moor ist eine ganz neue Uhr aufgcstellt und am 15. Juni in Gang gesetzt worden.