Fejér Megyei Történeti Évkönyv 5. (Székesfehérvár, 1971)
Tanulmányok - Balázs László: Hundertjähriger Kampf um das Dominium von Acsa
schein Traditionen klären, dass die Führer dieses Auf Standes aim Pathó—Berg hingerichtet worden seien und der Berg nach dem Hauptführer Famo so genannt worden sei?! — Aber von Jenei wurden die bisherigen Bearbeitungen nicht in Betracht genommen und einige nicht wahren Endergebnisse gezogen, z. B. „Vértesacsa und Alcsut sind wiederum in Besitz der Paulinern zurückgekommen." Das Dominium von Vértesacsa gehörte früher nicht den Paulimern! Das Dorf (miiit Alcsut) hat eine andere Vorgeschichte. In diesen Dörfern wohnten weltliche Grundherren. — Den Pauliinern übergab König Matthias im Jahre 1479. die früher von den Prämontratensern innegehabte, damals aber schon entvölkerte Csuther Abtei. Aber diese Abtei lag auf der Gsepaler Insel! <Iin Magna Insula) In der Gegenreformationszeit wurde der Pauliner Orden wiederum verstärkt und sie suchten ihre ehemaligen Besitztümer und forderten ihrem Namen nach von den Einwohnern von Vértesacsa und Alcsut jobbagionale Leistungen. — Sie verweigerten es zu tun und behaupteten, daisis sie Edelilaute seien, was dar Koimiitat Komáirom auch bestätigte. Aber 2 Personen von Acsa sind im Jahre 1667 von den Paulinern gefangengenommen und als ein Donationnsbrief von König Matthias ihnen (von J. 1463) vorgezeigt war, in der Zwangslage haben sie einen Koinitiralbt mit den PauMinenn geschlossen und sich verpflichtet: ihnen jährlich einen Zensus von 12 Ft zu zahlen. Die Pauliner konnten ihr Recht mit Dokumenten nicht beweisen, dass die 2 Dörfer ihnen gehörten, aber seitdem zeigten sie diesen Kontrakt von J. 1667. immer vor, alls einen Beweis für ihr Recht. — So Hange die Tűriken im Lande waren, konnten sie die Acsiaisr und Allesuter nicht zur Zahlung zwingen, weil auch der Komorner Komitat ihnen beistand und sie gegen die Pauliner behütet hatte. Aber nadh der TünkeniherrsChaft haben sich die Pauiliiner um das Dominium gleich gemeldet und ails sie den Kontrakt vom J. 1667. in Wien vorgezeigt haben, wurden sie erhört. — Aber dazwischen suchten die Acsaer und Alcsuter nach Advokat und fanden einen: namens Stephanus v. Sándor s der ihnen den Beistand versprochen hat, und die Acsaer und Alcsuter (haben ihre Dokumente zur Beweisung ihrer Rechte ihm übergeben. Aber Sit. v. Sándor hat statt der Unterstützung seiner Auftragsgeber für sich und seinen Schwager, Emerich v. Újvári, um die 2 Dörfer igebeten und sie von dem Palatin, Fürts v. Eszterházy auch bekommen. —Da haben die Pauliner ausgezeigt dass die 2 Dörfer mehr als 16—16 Porta gross sind und der Palatin nicht berechtigt war, so ein grosses Dominium jemandem zu geben. So wurde der paiaittaaUe Donationsbrief vernichtet und die Bauiliner konnten die 2 Dörfer wiederum in Besitz nehmen. — Auch die Einwohner wodillten ihr Edelrecht beweisen, da aber ihre Dokumente von St, v. Sándor enteignet wurden, so woüfllten sie es durch Zeugen, Veirhörungen beweisen lassen, — aber währenddessen mussten sie aus Untertanen den Pauliinern dienen,Die Pauiliner haben das Dominium, dem Ofner Kamreraladministrator, Freiherrn v. Kurtz verpachtet. Nach den Beschwerden der Einwohner hat Freiherr v. Kurtz von den Dörfern abgesagt. — Und nun lässt v. Újvári die Pauliner vor die Neoacquistica Commissio zitieren, und weil die Pauliner nur den Kontraikt vom J. 1667. als Beweis für ihr Recht aufzeigen konnten, der von der Commission für ungenügend gehalten wurde, und weil v. Újvári 5000,— Forint lEntLösungsgéld (Jus lairmorum) der Hofkamimer für den Besitz abgezahlt halt, so erhält er einen Donatioinsihrief von König Leopold für die 2 Dörfer. — Auch v. Újvári ikann sich nicht illange seines Erfolges freuen. Während des von dem Fürsten Franz von Rákóczi II. geführten 'Freiheitskampfes (1703—11.) und auch nachher sieht er (keinen Nutzen von seinem Be-