Csepregi Zoltán: Magyar pietizmus 1700-1756. Tanulmány és forrásgyűjtemény a dunántúli pietizmus történetéhez. Budapest 2000. (Adattár XVI-XVIII. századi szellemi mozgalmaink történetéhez 36.)

Forrásgyűjtemény - 100 forrás

van: egy hallei, Bárány György, egy jénai, Sartoris János és egy wittenbergi, Sámuel Serpilius. Az egybegyűlt prédikátorok az utóbbit támogatták, de a világiak Sartorist, a Sopron melletti lelkészt akarták. Bárányról a lekészek hallani sem akartak, hanem megkövezéssel fenyegették. Sartoris sze­mélyében végül úgy egyeztek meg, hogy nyilvános vitában kell kinyilvánítania, hogy pietista-e vagy ortodox. Hogy ebből mi lesz, majd elválik. - Az ellenség éjjel-nappal kiirtásukra tör, Isten viszont testi bajokkal szűkíti egyre munkásainak körét: ínség, betegség, korai halál, nincs, aki magához venné az özvegyeket és árvákat, és sokan elhagyják hazájukat. Mindennek a lelkipásztorok önzése az oka: a kegyeseket képmutatóknak nevezik, s azzal fenyegetik, hogy bevádolják őket az ellenségnél. - Már régen elhagyta volna az országot, hisz a legtöbben erre várnak, néhányan mégis visszatartották eddig azzal, hogy várja meg az Istentől származó elhívást. Ebben a nehéz döntésben tanácsát kéri. Ha ugyanis Krisztus barátai hívnák, pozsonyi és bécsi barátai aggodalom nélkül útnak engednék, ám ha ezek maradásra bírják, úgy nem mozdul Magyarországról. Gleichwie die überschickten bömischen büchlein richtig erhalten, also sind dieselben auch sämbtlich angebracht worden, und habe das geld bey meinen händen, welches al­lezeit, wenn es verlangt wird, senden kan. Kan es aber, bis eine sichere gelegenheit nach Leipzig gehet, verbleiben, so laße mirs auch gefallen. Gott thut große barmhertzigkeit an den menschen, der sie nicht gantz im finstern sitzen läßet, sondern noch immer die gnaden-blicke seines göttlichen worts vielen See­len angeleyhen laßen will, auf daß sie nicht wandeln mögen in finsterniß, sondern das licht des lebens haben. O! daß ihn viele aufnehmen und sie macht bekommen, Gottes kinder zu werden, weil sie an seinen namen glauben. Sind sie kinder, so sind sie auch erben, nemlich Gottes erben und mit-erben Christi, so sie mit leiden, auf daß sie auch mit zur herrlichkeit erhaben werden. Und obschon wenige offenbahr sind, die Christo folgen, und sein verdienst an sich kräftig werden laßen, so wird doch sein reich nicht so gar leer seyn, sondern viele werden im verborgenen, die er alleine kennet, hin und da säufzen, glauben, lieben. Der Herr aber nehme sich seiner kleinen heerde an und erfülle besonders an den einwöhnern unsres königreichs, was er durch den propheten Hesekiel verheißen hat, er wolle sich seiner heerde selbst annehmen. 3 Denn des unnützen zanks in unserm vaterlande wird keine ende, und dadurch wird das wollen und vollbringen der liebesvollen hand Gottes verhindert, und wißen die einfältigen nicht, zu wem sie sich halten sollen. Die meisten predigen Gottes-wort, wie aber einer so prediget, daß er denen zuhörern die hinderniße zur annehmung des göttlichen willens nebst denen gewißen mittein deutlich entdecket, der andere hingegen ein schlechtes bekäntniß von der Wahrheit ableget, auch wohl noch dazu mehr hinderniße zur ergreifung der Wahr­heit in weg leget, als er sich durch lüste in irrthum verderbet, also kan der gemeine mann daßelbe nicht so genau unterscheiden und wird damit in beständigen zweifei erhalten. Amjetzo soll der vierte superintendens erwehlet werden in parte Trans-Danubiana. Bey dieser wähl sind 3 in Vorschlag kommen, nemlich ein Hallenser, mit namen Baran, 4 der andere ein Jenenser, heißet Sartoris, der dritte ein Wittenberger, Serpilius: auf den letzteren wurde von den übrigen versammleten predigern angetragen, dahingegen die politici den pfarrer Sartoris, ungrischen prediger bey Oedenburg, verlangten, von herr Baran wolten die prediger gar nichts hören, sondern droheten ihm mit der Steinigung. Mit dem herrn Sartoris ist die sache dahin verglichen worden, daß er sich in einer

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