Vukov Konstantin: A középkori esztergomi palota épületei (2004)
Zusammenfassung
Bonfini bemerkte, dass hier sogar hundert Tische aufgestellt werden konnten! Dieser Prunksaal bildete einen getrennten Flügen innerhalb des Palastkomplexes. Der grosse Saal wurde im 15. Jarhhundert durch die Erweiterung des Prunksaales des alten Palastes, das Gebäude wurde auf dem Felsengrund an der Seite zur Donau mit einem Trakt weitergebaut. Mit den sichtbaren vier Stützpfeilern ist die äußere Ansicht dieses Flügels auch heute ergreifend. Der Veranlasser dieser Bauarbeiten war höchstwahrscheinlich der Bischof Dénes Szécsi. Von den Überresten können wir die Abmessungen des Grundes bestimmen: 47x16 m. Weil es keine Pfeiler, keine Säule gebaut wurden, ist die Schlüsselfrage der Bewertung des ganzen Saales die Art der Bedeckung. Der den Quellen und Forschungen entsprechenden Rekonstruktion des Verfassers gemäß war der Frunksaal durch aus Holzdauben gebauten Gewölbe bedeckt, das durch vergoldeten Rosen in Kasetten geziert war. Die Niveau- und Schichtverhältnisse des zum Prunksaales gehörenden geschlossenen Außenganges können durch das Niveau der in den Fensternischen übriggebliebenen Bodenziegel und Balkenkapseln in der Hofwand des Frunksaales genau festgestellt werden. Die Kapelle der Sybille Die zeitgenössischen Quellen berichteten über die sich an den Prunksaal anschließende Kapelle der Sybille, die vollkommen vernichtet wurde. Die Kapelle bekam ihren Namen von den Gemälden, unter denen von den an den Wänden gemalten Sybillen, die über den Erlöser prophezeiten. An den Gewölben waren die Heiligen und der Gekreuzigte gemalt. Der Ort der Kapelle der Sybillen kann aus den zeitgenössischen Beschreibungen ziemlich genau festgestellt werden. Die Kappele sollte im Raum zwischen den Stützpfeilern 5 und 6 in der westlichen Wand gebaut werden. Der Grundriss der Kapelle beträgt etwa 8x8 m. Die Kapelle war den ehemaligen Augenzeugen gemäß ein Gewölbe „ringsherum” - wahrscheinlich ein Sterngewölbe - bedeckt. Der Hägengarten Auch der Hängegarten ist ein Teil der humanistischen Residenz. Der Ort des Hängegartens sollte den Situationen in Buda und in Urbino entsprechend auf der Terrasse neben der Kapelle zu finden. Die Beschreibung Bonfinis erwähnt neben dem Hängegarten auch einen Turm, wo der Erzbischof sehr gerne verweilte. Der Platz dieses Turmes war im Falle einer richtigen Textinterpretierung zwischen dem Badehaus und dem Garten (oder den Gärten). Das is der Weisstrum, also der Wohnturm von der romanischer Zeit. Von der zum Palast führenden Treppe gesehen steht der Weisstrum wirklich zwischen dem Badehaus und dem Hängegarten. Die Beschreibung über die Aussicht vom Turm auf den Garten gilt aber nicht für diesen Hängegarten. In dieser Zeit - wie auch in dem vorigen Jahrhundert - lagen Gärten auf dem Insel zwischen der Donau und der Klein- Donau, und es ist möglich dass der westliche Burgabfall, der als stufenweise Terrasse ausgebildet war, auch als Garten bebaut war. Es handelt sich also um zwei Gärten: einen inneren Garten und einen äußeren Garten, der innere sogenannte Hängegarten und Außengarten sind nicht gleiche. Der Innengarten war ziemlich klein, aber beinhaltete alle wichtige Elemente, die von einem humanistischen hohen Adler geschafft werden sollte. Unter der Terrasse des Gartens sammelte eine auch heute bestehende Zisterne das gefilterte Wasser zusammen. Das Saal von Sankt Stephan Der einzige architektonisch intakt gebliebene Saal des Palastkomplexes bekam davon seinen Namen, dass man lange glaubte, dass der erste König, Sankt Stephan hier zur Welt kam. Es ist aber unmöglich, weil der Saal viel später, im 12. Jahrhundert, in der Zeit vom König Adalbert III gebaut war. Der Saals steht in der Strecke, die die Privatwohnung und die Wirtschaftsräume miteinander verbindet. Hier konnte die zwei Funktionen voneinander getrennt werden. Der Raum konnte auch nach der Vernichtung des Palastes als der letze Saal der Kasemattenreihe unter der auf den Ruinen ausgebildeten Kanonenterrasse, hergehen. Von diesem Raum gang eine Treppe zum Vorzimmer, diese Treppe wurde aber von Trümmer abgeschlossen. Außerhalb der Kontur des fünfeckigen Wohnturms steht eine einzige Mittelsäule in dem prachtvollen Saal auf dem Niveau des Hofs. Diese Säule trägt das Kreuzgewölbe mit den vier Feldern. Die Quadrate des Gewölbes werden aus Stein geschnitzten Gurtenbögen getrennt. Die architektonische Ausbildung und die Ausbildung der Konstruktion des Saales bilden mit den anderen Teilen der Privatwohnung eine gemeinsame Einheit. Das bestätigt, dass das Gebäudeteil 96