Esztergom Évlapjai 1983

Rezümék

PÁL CSÉFALVAY: DIE TATIGKEIT DES NEURENOVIERTEN CHRISTLICHEN MUSEUMS Das neurenovierte Christliche Museum wurde im Jahre 1973 anlásslich der Jubileumsfeierlichkeiten der lOOOjáhrigen Stadt Esztergom eröffnet. Die vollstándige Renovierung des Museums nahm drei Jahre in Anspruch und brachte bedeutende Ánderungen mit sich. Als Institution wurde das Museum selbstándig, der Eigentümer ist die Kathedrale von Esztergom und wird vom Esztergomer Erzbischöflichen Hauptamt aufrechterhalten. Es wird aber auch weiterhin vom Staat eine finanzielle Unterstützu.ng erhalten. Bei der Renovierung bekam das Museum eine moderne Klima­anlage, das Láger wurde vergrössert, es erhielt eine Zentralheizung, eme grössere Werkstatt für die Restaurationsarbeiten usw. Seit 1973 ar~ beitet ein hauptberuflicher Kunsthistoriker im Museum und seitdem konnten neue Sammlungen übernommen, neue Kunstwerke angekauft werden. Erwáhnenswert ist die Restaurationstátigkeit des Museums. Die bedeu­tendste Arbeit war die völlige Restaurierung des Karfreitagsschreins aus Garamszentbenedek. Die Arbeit dauerte fünf Jahre lang, die Kosten betrugen eine halbe Millionen Forint. Eine andere Spitzenleistung auf diesem Gebiet war die Restaurierung des Salzburger Kachelofens. Das Museum besitzt 5000 Dias, eine kleine Handbibliothek. Es steht mit 150 auslándischen und 60 ungarischen Museen in Wechselverbindung. Seit 1973 werden im Museum jedes Jahr periodische Ausstellungen veranstal­tet, Kunstgegenstánde des Museums sind auch oft im Ausland zu sehen. Die Mitarbeiter des Museums sorgen für die verschiedenen Katalogen, die mesistens in drei-vier Sprachen erscheinen. Einige veröffentlichen auch selbstándige Werke über Gemálde und Sammlungen des Museums. Das Museum nimmt standig an der Bildung der Erwachsenen teil. Jeden Monat wird für die Freunde des Museums ein Vortrag" gehalten, dem meistens ein Kammerkonzert oder ein literarisches Programm vorangeht. Die Besucherzahl is alljáhrlich etwa 112000, von ungefáhr 50 Kunstgegen­stánden pibt es farbige Karten und auch die Briefmarkensammler können sich zwei Gemaldeserien erfreuen. Das Christliche Museum verrichtet eine wichtige kulturpolitische Arbeit. Es ist zugleich auch ein Beweis für die gute ,Zusammenarbeit von Staat und Kirche, ein Dialóg ohne Worte für Menschen und Systeme, die das Schöne und Wertvolle gleich schátzen. 506

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