Esztergom Évlapjai 1983

Rezümék

DR. ISTVÁN BÁRDOS: WIRTSCHAFTS-, GESELLSCHAFTS- UND KULTURPOLITIK IN ESZTERGOM (1920—1930) Die Studie befasst sich mit Esztergoms Kultur- und Bildungspolitik aus dem Zeitalter des weissen Terrors und der Bethlenschen Konsolidation. Der Verfasser analysiert die Ánderungen der allgemeinen Politik und die der Wirtschaftspolitik im Zusammenhange mit alldem. was sich zur gleichen Zeit in Esztergom zugetragen hat. Er weist auch auf die gegen­seitige Wirkung der allgemeinen Politik und der Kulturpolitik hin und macht uns zugleich auch auf die Tátigkeit der katholischen Kirche auf­merksam. Das Thema lásst sich in folgende Abschnitte gliedern: I. Das Wirtschaftsleben der Stadt und die Tendenzen seiner Entwicklung. II. Politische Orientierung, Wahlkámpfe. Der Leser gewinnt einen Ein­blick in die Parlamentswahlen von 1922 und 1926 und wird auch über die Landes- und Ortsbeziehungen der Wahlpolitik der katholischen Kirche informiert. III. Merkmale der politischen Ideologie des Zeitalters. Dieser Abschnitt erörtert die Bedingungen zur Verbreitung des Nationalismus und des Neonationalismus in Esztergom; der Verfasser weist ausserdem auch auf die Wirkung der auf religiös-ethischem Fundament basierenden Gesell­schaflsauffassung auf der Wirtschaftspolitik hin. IV. Bildung der Erwachsenen in den 20er Jahren. Der umfangreichste Teil der Studie macht uns mit jenen Prozessen bekannt, durch die die ausserschulische Bildung in Vordergrund kam und laut deren sich ihr Leitungssytem entwickelte. Die Studie enthált betráchtliche Informa­tionen über die Bestrebungen des weissen Terrors, über die ausserschu­lische Bildung der Erwachsenen, die man als eigenartigen Kompromiss beider Bildungssysteme des Zeitalters betrachten kann. Die Analyse dei lokálén Bestrebungen weist auch darauf hin, wie die Anwesenheit des geistigen Zentrums der katholischen Kirche die Landesbestrebungen beeinflusst hat. Wáhrend der Darlegung der verschiedenen Leistungs­problemen werden wir auch mit dem inneren Leben und den Geschehnis­sen der Volksbibliotheken, der Lesekreise, der zahlreichen Verbánde und Vereine bekannt. V. Im letzten Abschnitt finden wir eine Analyse des künstlerischen und wissenschaftlichen Lebens, dadurch lernen wir die literarischen Bestre­bungen, das Theaterleben der Stadt kennen und bekommen einen Überblick über Kunst, Musik und Musikunterricht und erfahren zugleich auch das Schicksal der wissenschaftlichen Verbánde und Sammlungen. Die Schlussíolgerungen der Studie werden durch das reiche Material der Beilagen und Tabellen erfolgreich unterstüzt. 507

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