Esztergom Évlapjai 1979

Dr. Csiffáry Nándor: Martsa Alajos emlékére

Dr. Hortobágyi Tibor: DIE ESZTERGOMER ALGE MIT ZWEI VERSCHIEDENEN Stacheln Unter den Algen sind die Grünalgen von besonderer Bedeutung, denn die hochentwickelte Pflanzenwelt lässt sich von ihnen ableiten. Sie er­möglichen auch zugleich das Leben der Tierwelt im Wasser. Wir kennen die Algenwelt unserer Flüsse nocht nicht genau. Aus dem ungarischen Donauabschnitt lernten wir mehrere neue Algen kennen, eine dieser wurde von mir nach der Stadt meiner Jugend, dem 1000jährigen Esztergom Micractinium strigoniense Hortob. genannt. Es ist von einem besonderen Algentyp die Rede, denn bisher kannten wir nur Algen mit dünnen Stacheln und solche, die nur dicke Stacheln haben. Die Esztergomer Art vereinigt die Stachelentwicklung beider Algen, aus ihrer vierteiligen Zellengruppierung wachsen Stacheln mit zwei verschie­denen Grössen und Formen. Sie ist deshalb als eine Hybride der Micractinium pusillum und der Micractinium crassisetum zu betrachten. Ihre Bedeutung liegt darin, dass die Wissenschaft nur ganz wenig Hybridalgen kennt. 196

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