Esztergom Évlapjai 1979

Dr. Csiffáry Nándor: Martsa Alajos emlékére

Baják István: UBER DIE 60JÄHRIGE ESZTERGOMER WERKZEUG­MASCHINENFABRIK Die reiche Geschichte der Stadt Esztergom verarmte zur Zeit der Jahrhundertswende; die Stadt nahm am allgemeinen Aufschwung des Landes nicht teil, ohne Industrie trat eine Stockung der Entwicklung der Produktionskräfte auf. Deshalb sind uns sämtliche Bestrebungen von hohem Wert, die ver­suchten, auch in Esztergom eine Industrie, und zwar den Maschinenbau zu schaffen. Die Esztergomer Werkzeugmaschinenfabrik wurde 1919 gegründet und gehört heute zu den bedeutendsten Betrieben der Stadt. Im Laufe seiner 60jährigen Geschicte war die Haupttätigkeit der Fabrik immer der Werzeugmaschinenbau. Die Fabrik spielte in der in­dustrielosen Stadt schon zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle. Ihre echte Entwicklung begann aber erst mit der Verstaat­lichung der Fabrik. In den vergangenen 30 Jahren wurden öfters grosse Summen investiert, heute gehört die Fabrik zu den mondernsten Werk­zeugmaschinenfabriken des Landes. Sie ist nicht nur innerhalb der Lan­desgrenze wohlbekannt, ihre Produkte haben sich aller Welt gut bewährt. Seit Jahrzehnten ist 80—85 % der Produktion für den Export bestimmt, unter anderem exportieren wir auch in die hochentwickelten Industrielän­der. Unsere Produkte sind auch auf internationalen Ausstellungen regelmässig zu finden, die Werkzeugmaschinen haben sich bereits viele Preise erworben, so hat z. B. die Hochleistungs —Hobelmaschine 1958 in Bruxelles den Grand Prix erhalten. Eine hervorragende Periode der Entwicklung begann mit dem Bau der NC-Maschinen. Diese eigenartigen Maschinen von hohem Wert wer­den auf Grund einer französischen Lizens hergestellt, in erster Linie fűi­den Export. Die Fabrik ist heute schon fähig solche wertvollen Maschinen selbst zu planen und zu produzieren. Das ist zugleich auch der Weg der Zukunft und das Ziel der Weiterentwicklung. Der Produktionswert wuchs zwischen 1975—1985 auf mehr als das dreifache an. Die industriehistorische Studie gibt uns auch eine ausführliche Aus­wertung über die technische und soziale Entwicklung der Fabrik. Auch mit Zahlen der Statistik illustriert sie die Geschichte der 6 Jahrzehnten. Die Geschichte der Fabrik ist zugleich die Geschichte der ständigen Ver­vollkommung der Erzeugnisse, die Geschichte der ununterbrochenen Arbeit für den Bau besserer, modernerer Maschinen. Wir hoffen, die kommenden Jahre bringen der Fabrik und der historischen Stadt Eszter­gom neue Erfolge. 107

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