Bélai Iván [et al.]: Köztéri alkotások

VI. Utószó

Paul Kiihnel entworfenen, aber dann von József Hild in die endgültige Ausführungsgestaltung gebrachten sog. Seminarium-Gebäudes: an der Spit­ze des Giebels befinden sich das Seminariumswappen mit einer Inschrift sowie die ganzfigürlichen Statuen der beiden Gründerprimaten in den Nischen zur linken und rechten Seite des Portals. Sie wurden in den fünf­ziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts angefertigt, größ­ter Wahrscheinlichkeit nach von dem damals in der Basilika tätigen Johann Meixner und dessen Werkstatt a. In der Mitte der oberen Begrenzung der Giebelmauer wird im gemeißelten Wappenschild die auch im Seminariums­siegel dargestellte Szene gezeigt: Der Hl. Stephan offenbart der Gottesmut­ter die Krone.Steinrelief. Darunter im umrahmten Feld eine vergoldete In­schrift in Großbuchstaben: PIETATI ET SCIENTIIS /für Andacht und Wissen­schaft. b. Erzbischof Miklós Oláh gründete 1566 das erste ungarische Priesterseminar in Nagyszombat, den Rechtsvorgänger des Seminars in Esztergom. Die Gesamthöhe der ein wenig überlebensgroß dimensionierten Steinstatue beträgt 230 cm. Die Maße des Sockels 60*70 cm, die breiteste Stelle 90cm. c. Erzbischof György Szelepcsényi gründete 1678 das Kleine Seminarium, das sog. Mariänum, in Nagyszombat. Das heutige Gebäude beherbergte sowohl das große, als auch das kleine Seminarium. Die Maße der Steinstatue entsprechen der von Miklós Oláh. Beide Statuen sind her­ausragende Vertreter des zur Romantik tendierenden Klassizismus in unser­er Heimat. 1953 vertrieb man mit Waffengewalt die Seminaristen und ihre Professoren aus dem Gebäude, damals wurde nicht mehr säkularisiert. Un­zählige Kunstschätze, darunter auch diese Statuen wurden zertiimmert und in die Krypta der Basilika verbannt. 18. Giebelverzierung der Sparkasse. Auf dem Gebäude Nr. 21 am Széche­nyi-Platz. Material: Kalkstein. Das Gebäude wurde von József Hild entwor­fen und i860 fertiggestellt. Am Giebel der Hauptfassade sitzt eine symboli­sche weibliche Figur, in ihrer Linken ruht ein geflochtener Bienenkorb, in ihrer Rechten hält sie die Symbole von Handwerk und Landwirtschaft. Darunter befindet sich das mit Lorbeer- und Eichenlaubkranz umrahmte ungarische Wappen, dem man in der kommunistischen Ära die Krone ab­gesägt hatte. Links und rechts neben der Krone die großlettrige Aufschrift: SPARKASSE. Unserer Annahme nach wurde sie vom in Esztergom vielseits beschäftigten österreichischen Bildhauer Andreas Schrott angefertigt.

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