Bélai Iván [et al.]: Köztéri alkotások

VI. Utószó

19. Scatue des Hl. Urban. Am Beginn der Bánomi Str. Das Material der Statue und des Sockels ist Sandstein. Die Inschrift lautet: .HL. URBAN BITTE FÜR UNS. DIESE STATUE LIESS FERENC BELKOVICS 1887 ERRICHTEN... Papst Hl. Urban ist der Schutzheilige der Weinbauer, in einer anderen Flur wurde ihm zu Ehren auch eine Kapelle errichtet. Nach dem 2. Weltkrieg stürzte man die Statue um, wobei ihr Kopf abbrach. Der Spengler Mihály Dinnyes brachte sie in seinen Garten in der Bocskoroskuti Str. und setzte ihr den Kopf wieder auf. Eine Hand der Statue fehlt. Laut Volksüberlieferung hat sie ein Weinbauer nach einem Hagelschlag mit folgenden Worten abgebrochen: »Umsonst haben wir zu dir gebetet, du hast auf unsere Trauben nicht achtgegeben.« 20. Aussenverzierung des Primaspalastes. Fürstprimas Mindszentv-Platz 2. Material: Kalkstein. Nach den Entwürfen von József Lippert ließ Fürstpri­mas János Simor 1880-1882 das ehemalige Jesuitenkloster weiter zur Residenz des Primas umgestalten. So findet sich hier auch dreimal Simors Relief­wappen. Der Meister ist vorläufig noch unbekannt. An der donauseitigen Fassade befindet sich am Sims unterhalb der Kuppel ein mächtiges Relief mit dem Wappen von Primas Simor in einer kleinen obeliskenartigen Nische: im Schild mit der Gestalt der Unbefleckt Empfangenden und dem Wappenspruch: SUBTUUM PRAESIDIUM / Wir flüchten uns unter deinen Schutz .. An der Ecke des mit der Hl. Ignaciuskirche der Wasserstadt zusammenlaufenden Mauerabschnitts vergegenwärtigt Lippert die Zentralfigur des Wappens in einer Rundplastik: die Statue der Unbefleckten Empfängnis in einer kleinen Nische. Das Wappen des Primas befindet sich sowohl oberhalb des auf den Mindszentv-Platz führenden Tors, als auch über dem in den Garten führen­den Haupttores an der Südseite. 21. Aussendekoration der Basilika. Laut Originalentwürfen plante man für die vier Attikawände und auch den Timpanon Steinstatuen. Davon wurden bloß fünf an der donauseitigen Fassade errichtet. Der venezianische Bild­bauer Marco Casagrande und seine Werkstatt schuf sie aus Kalkstein zwi­schen 1850-60. Die Skulpturen waren von dreifacher Uberlebensgröße. In der Mitte stand die symbolische Figur des Glaubens, die in der Linken ein Kreuz hielt und mit ihrer Rechten gen Himmel wies. Zu Füßen lehnten ihr zwei kleine Putten, die die Hoffnung und die Liebe versinnbildlichten. Rechts und links neben ihnen befanden sich Hl. Petrus und Hl. Paulus, des weiteren Hl. Stephan und Hl. Ladislaus. Das enorme Gewicht der Statuen verursachte

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