Ernst D. Petritsch: Ergänzungsband 10/1. Regesten der osmanischen Dokumente im Österreichischen Staatsarchiv. Band 1: 1480-1574 (1991)

Regesten

154 Emst Dieter Petritsch Sancakbeyi Hasan Bey von Östörgon an Georg Ghyczy (Giczy), Kdt von Uyvar (Neu­häusel) Als Antwort auf Beschwerden über Grenzverletzungen zählt er eine Anzahl verschlepp­ter Muslime auf. Ungar. Orig. (Papierwachssiegel abgefallen), lat. Übers, (ö): Turcica 19 Konv.2 (1564 XI-XII) fol. 212-214. 438 (1564/65, Buda) Beylerbeyi Iskender Pascha von Büdin an Oläh Miklo§ (Erzbischof Nikolaus Oláh) Weist den Vorwurf zurück, daß (Hasan ?) Bey von Filek von den Untertanen über­mäßige Steuern einhebe. Osman.-türk. Orig. (36 x 24 cm, hüve, Siegelabdruck auf der Rückseite, Adresse kiral hazretlerinin ve- zirleri Oläh Miklo$ hazretlerine): U. 439 (1565 ?) 38 osmanisch-türkische Briefe mit verschiedenen Absendern und Adressaten Ein Konvolut mit Briefen unterschiedlichen Inhalts: teilweise die Festung Pankota be­treffend, zum Teil Interzepte (einige darunter mit dem Eingangsdatum 1565 September 9), 11 Stück davon stammen aus den vom Pariser Nationalarchiv abgegebenen Akten. Absender und Adressaten lassen sich nicht näher bestimmen. 38 osman.-türk. Originale u. Kopien, teilweise mit ital. Übers, (ö): Turcica 20 Konv.4 (1565 s.d.) fol.36-83. 440 1565 Februar 16, Konstantinopel 972 receb 15, Kostantiniye Süleymän I. bestätigt die Fortdauer des 1562 vereinbarten Friedensvertrags Auf Wunsch Maximilians II. behält der 1562 Juni 1 in Kraft getretene achtjährige Frie­densvertrag weiterhin Gültigkeit, und die Erzherzoge Ferdinand und Karl werden darin ebenfalls einbezogen. Die Friedensbedingungen werden neuerlich aufgezählt (vgl. nn.364, 385): Entrichtung von 30.000 ungarischen Dukaten jährlich sowie von einer der beiden noch ausständigen Raten; Enthaltung jeglicher Feindseligkeiten, Bestrafung der Zuwider­handelnden, Restitution von Gefangenen, geraubten Gütern und eroberten Orten; Jo-

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