Fritz Reinöhl: Ergänzungsband 7. Geschichte der k.u.k. Kabinettskanzlei (1963)

VI. Die Angestellten - 3. Die nationale Zugehörigkeit und die Sprachkenntnisse der Beamten

329 Balthasar Spitko, der am 27. Jänner 1866 starb96), Johann M a n k e r, der am 7. März 1865 in den Ruhestand trat97), Moriz Möller, der noch im selben oder im nächsten Jahre starb98), und August Rengelrod, der am 27. April 1878 in den Ruhestand trat"). Der Ausfall von vier Beamten, der zwischen 1858/59 und 1866 eintrat (Möller, Manker, Spitko, Weiser) wurde ausgeglichen durch die Gewin­nung des Konzipisten des Polizeiministeriums Jakob Bärnklau — einberufen am 30. März 1865 —, der 13. Februar 1893 in den Ruhestand trat100), Franz Rohrwecks, der am 19. Juni 1866 einberufen wur­de und am 18. Oktober 1883 wegen Krankheit in den Ruhestand versetzt wurde 101), und Moriz Wimmers, der vorzüglich beschrie­wendet, 31. 7. 1845 Konzeptspraktikant der allgemeinen Hofkammer, 4. 5. 1849 Konzeptsadjunkt des Finanzministeriums, 29. 12. 1853 Ministerialkonzipist, 9. 3. 1857 Offizial der Ministerkonferenzkanzlei mit Charakter Statthaltereisekretär, 7. 7. 1858 Konzipist mit Charakter Ministerialsekretär. Wegen Gewandtheit in italienischer Sprache durch drei Jahre zur Revision und auch zur Verfassung der italienischen Übersetzung des Finanz-Ministerial-Verordnungsblattes ver­wendet, 4. 9. 1858 Kabinettskonzipist, 8. 6. 1867 Titel und Rang Regierungsrat, 31. 10. 1868 Titel und Charakter Regierungsrat, 31. 12. 1869 Kabinettssekretär und Titel und Charakter wirkl. Regierungsrat, 20. 5. 1878 Titel und Charakter Hofrat, 4. 12. 1879 Freiherrnstand, 28. 11. 1880 wirklicher Hofrat, 24. 5. 1884 Ruhestand, 8. 6. 1874 Stellvertreter des Wappenkönigs des Ordens vom Golde­nen Vlies, 18. 1. 1891 Wappenkönig dieses Ordens, 27. 10. 1858 Truchsess, t Wien 18. 6. 1901. (Direktionsakten alte Akten c/1858, 9/1867, 15/1868, 9/1869, 10/1878, 12/1879, 6, 13/1880, 2/1884, 7/1901, Sep. 365/1858, 268/1874, 18/1891, Diensttabelle in Direktionsakten, Fasz. 17, ausführlicher Lebenslauf J. M. Auer, Anton Frh. Pachner v. Eggenstorf u. d. Archiv des Ordens vom Goldenen Vließ, Jahrbuch des Vereines f. Gesch. d. Stadt Wien, Bd. 17/18 (1961/62 S. 305 ff.). »«) Vgl. Anm. 58. °7) * 1799 Wien, lernte Verrechnungskunde, 1819 Registraturspraktikant der allgemeinen Hofkammer, 7. 8. 1821 Registratursakzessist, Mai 1832 einbe­rufen in die Staatsratskanzlei, 27. 5. 1836 Staatsratskanzlist, 16. 9. 1836 Staats- ratsregistrant, 26. 5. 1846 Staatsratsregistratursdirektionsadjunkt, bei Auflösung des Staatsrates dem Ministerrat zur Dienstleistung zugewiesen, 24. 4. 1851 Archi­var mit Charakter Ministerialsekretär des Ministerrates, später der Minister­konferenz zugewiesen, 1858 anläßlich der Auflösung der Ministerkonferenz­kanzlei in die Kabinettskanzlei übernommen, 7. 3. 1865 seit längerer Zeit leidend auf eigenes Ansuchen Ruhestand. (Direktionsakten alte Akten c/1858, b/1865). 08) * 20. 8. 1807 Brünn, philosophische Studien, 7. 9. 1826 Expeditsprakti­kant beim mähr.-schles. Gubernium, 6. 9. 1833 Akzessist der Hofkanzlei, 28. 9. 1842 Registrant, 29. 7. 1851 Offizial im Ministerium des Inneren, 2. 4. 1852 Archivsadjunkt der Ministerratskanzlei, dann der Ministerkonferenzkanzlei, 1858 in die Kabinettskanzlei übernommen als Kabinettsregistratursadjunkt mit Rang u. Charakter wirkl. Hofsekretär, (Direktionsakt c/1858). 00) S. Anm. 57. 10°) S. Anm. 59. 101) * 5. 6. 1823 Prag, jur.-pol. Studien, 3. 1. 1847 Konzeptspraktikant, dann Konzeptsadjunkt beim Gubernium in Prag, 1850 bis 1853 bei Kreisregie­rung und Bezirkshauptmannschaft Böhmisch Leipa, Juni 1853 bis Nov. 1854 bei

Next

/
Thumbnails
Contents