Az Egri Ho Si Minh Tanárképző Főiskola Tud. Közleményei. 1987. (Acta Academiae Paedagogicae Agriensis : Nova series ; Tom. 18/11)

Marga Schmidt — Wolfgang Zillmer: Erste ergebnisse der Forcshun-gen zur Erhöhung der geistigen Aktivität der Schüler im Mathematikunterricht

- 149 ­25 % teilweise anregend Festigungssatunden - 36 % überwiegend anleitend 20 % überwiegend anregend 50 % nicht anregend! j. 3. Es bestätigt sich die These, daß druch die darbietendd Lehrweise vorwiegend geringe geistige Aktivität bewirkt wird, daß durch die anleitende Lehrweise mittlere und durch die anregende Lehrweise mittlere bis hohe geistige Aktivität ausgelöst wird. 4. In den Klassen 9/10 ist insgesamt nur geringe bis mittlere geistige Aktivität festzustellen. Ein wekterer Gesichtspunkt bei der Hospitation und der Auswertung des Unterrichts waren die problemhafte und differenzierte Unterrichtsgestaltung. Hier berechtigen uns die Untersushungen zu folgenden Feststellungen: 1. Von den insgesamt 133 protokollierten Stunden waren nur 35 Stunden problemhaft gestaltet. Oft bleiben Versuche problemhaften Unterrichts auf der ersten Stufe des Problemlösungsprozesses (dem Schaffen der Problemsituation) stehen. 2. In den Phasen der problemanalyse und der Problemlösung werden nicht in ausreichendem Maße produktive Schülertätigkeiten geplant und organisiert. 3. Das Bevorzugen des Unterrichtsgesprächs (insbesondere das katechisierende) führt zu geringer Aktivität im ProblemlösungsprozeB . 4. Differenczierungsmaßnahmen treten selten im Mathematikunterricht auf, wenn man individuelles Eingehen auf die Schüler als Grundforderung an einen guten Unterricht ausklammert. 5. In oberen Klassenstufen (ab Kl. 7) sind kaum noch Differenzierungsversuche registriert worden. 6. Wenn differenziert wurde, dann war eine höhere Aktivität feststellbar.

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