Az Egri Ho Si Minh Tanárképző Főiskola Tud. Közleményei. 1987. (Acta Academiae Paedagogicae Agriensis : Nova series ; Tom. 18/11)
Marga Schmidt — Wolfgang Zillmer: Erste ergebnisse der Forcshun-gen zur Erhöhung der geistigen Aktivität der Schüler im Mathematikunterricht
- 148 der Regelfast ausschließlich zur Festigung. Zielstellungen erfolgen häufig rein formal, beschränken sich auf das Bekanntgeben des Stundenthemas. Wie weit man in der Stunde kommen will, was nach den 45 Minuten erreicht sein soll, welcher Grad der Beherrschung angestrebt wird, das alles spielt eine untergeordnete Rolle. Aktivierende Wirkung, Erwartungshaltung, Spannung, Begeisterung und Lösungsstreben wird nur in Ausnahmefällen .bereits durch die Zielstellung erreicht. Die Hospitationen zeigten aber auch: Wenn Lehrer durchgängig zielorientiert arbeiten, dann hat das einen positiven Einfluß auf die geistige Aktivität ihrer Schüler. In bezug auf die Häufigkeit der Verwendung einzelner Unterrichtsmathoden und deren Einfluß auf die geistige Aktivität der Schüler erbrachte die Analyse folgendes Bild: 1. Im Unterricht wird bevorzugt anleitend bzw. darbietend gearbeitet. Tabelle 1 zeigt, bezogen auf unterschiedliche Klassenstufen, den prozentualen Anteil der verschiedenen Lehr- und Lernweisen. Tabelle 1: Klassenstufe 5/6 7/8 9/10 überwiegend darbietend 40 % 19 % 60 % überwiegend anleitend 30 % 49 % 20 % überwiegend anregend 18 % 12 % 18 % 2. In Erarbeitungs- und Festigungsstunden verteilen sich die Unterrichtsmethoden wie folgt: Erarbeitungstunden - 20 % überwiegend darbietend 30 % teilweise darbietend 50 % überwiegend anleitend