Az Egri Ho Si Minh Tanárképző Főiskola Tud. Közleményei. 1987. (Acta Academiae Paedagogicae Agriensis : Nova series ; Tom. 18/05)
H. -Dieter Pöltz: Das entwicklungsproblem im Verhältnis von philosophie und naturwissenschaft
- 39 entartetes elektronengass einen Druck, der dem Gravitationsdruck entgegenwirkt (Gg)* die Masse allerdings grösser als 1,4 Sonnenmassen, dann überwiegt die Gravitation, und die Kontraktion kann durch den Druck des Elektronengases nicht aufgehalten werden. Ereicht die 12 -3 Dichte Werte von etwa 10 gcm , dann wird ein als Neutronisierung bezeichneter Prozess in Gang gesetzt (G-^). Bildhaft gesprochen werden bei diesen Dichten Elektronen in die Protonen hineingepresst und Neutronen gebildet. Gemäss quantenphysikalischen Gesetzen (G^) ist damit das Entstehen unvorstellbar grosser Drucke verbunden. Befinden sich Druck des Neutronengases und Gravitationsdruck im relativen Gleichgewicht, dann ist ein Neutronenstern entstanden, der exotische Eigenschaften aufweist. Bezogen auf die Massverhältnisse der Sonne besitzt er einen Durchmesser von nur 20 bis 23 km, in seinem Kern können Temperaturen bis zu 100 Millionen Kelvin auftreten, er kann eine Eisenschale von einigen hundert Meter Dicke haben, in einer Sekunde bis zu 1000 Umdrehungen ausführen, wodurch regelmässig gepulste Signale abgestrahlt werden. Als man 1967 in Cambridge mit einem leistungsfähigen Radioteleskop derartige Röntgenirnpulse nachweisen konnte, bezeichnete man die ersten vier dieser Objekte als LGM 1, 2, 3, 4 (Little Green Men) mit der spekulativen Vermutung, dass es sich um "signale aus dem All" von intelligenten Wesen handeln könnte. Inzwischen ist die anfängliche Skepsis gegenüber theoretischen Daten über Neutronensterne durch experimentelle Ergebnisse verdrängt worden. Unsere Kenntnisse über mögliche weitere Veränderungen kosmischer Objekte reichen derzeit bis zur Bildung sog. Schwarzer Löcher. Wenn unser Wissen über deren Eigenschaften auch noch sehr lückenhaft ist, so darf doch als sicher angenommen werden, dass sie nicht stabil sind, also den Ausgangspunkt weiterer Veränderungen bilden. Rote Riesen, Weisse Zwerge, Neutronensterne, Schwarze Löcher ... sind kosmische Objekte, die sich qualitativ und quantitativ voneinander unterscheiden, durch das Wirken objektiver Naturgesetze, die zur Veränderung der Bedingungen, zum Auftreten neuer Möglichkeiten und damit zur Suspendierung, Modifizierung bzw. zum Hervorbringen neuer Gesetze führen und in Gestalt dialektischer Negationen auseinander hervorgehen. In philosphischer Verallgemeinerung dieser und anderer Erscheinungen