Az Eszterházy Károly Tanárképző Főiskola Tudományos Közleményei. 1990. Germanistiche Studien (Acta Academiae Paedagogicae Agriensis : Nova series ; Tom. 20)

Domonkos Illényi, Zusammenhänge zwischen der Gesellschaftstheorie des Neoliberalismus und Neokonservatismus und seiner Friedensstrategie

56 Sektors wird gerade durch die Organisiertheit der Ordnung, die Elastizität als lösbar betrachtet. 6 Die Krise der sozialistischen Weltordnung demgegenüber als dauernd und permanent. Zu betonen ist, dass die merxistische Phraseologie gegründet auf die russische und später auf die osteuropäische Zurückgebliebenheit und gesellschaftliche Krise zum Ausdruck des Gesellschaftsbaus wurde, und einige Jahre bzw. Jahrzehnte ein geeignetes Mittel an der Peripherie der entwickelten Länder zur teilweisen Abrechnung mit der Unterentwicklung war. In den 80-er Jahren ist die militante Kraft des Sozialismus jedoch erschöpft, trotz der afghanischen und nicaraquanischen Erreignisse, weil seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit an der Grenze angekommen ist. Diese wirtschaftliche Krise verstärken: die Krise der chinesischen Innenpolitik, die sowjetisch-chinesischen Gegensätze, die Krise des sogenannten sowjetischen Reiches, die Bemühungen der baltischen Unionsstaaten um Loslösung, die Nationalitätenkonflikte und die Gegensätze der Glaubenskonfessionen, die wirtschaftlichen nationalen und historischen Gegensätze zwischen den ehemaligen sozialistischen Ländern, die sich aus den abweichenden ökonomisch-politischen Modellen und humanen Bedingungen ergeben. Die Krise ist global, erreicht jeden, deshalb ist ihre eigene Projektion auf die Umgebung steigernd, eine die gesammte Menschheit gefährdende Zerstörung.^ Die gegenseitige Friedenssicherung gibt die Möglichkeit zur Verschonung der Erde, zur sinnvollen Regulierung der Produktion. Wichtiges Element der neoliberalen-neokonservativen Friedensstrategie ist die Übereinstimmung der inneren und äusseren strategischen Planungen der amerikanischen Region mit denen der europäischen kapitalistischen Länder und denen der fernöstlichen Industrie-Länder. Der gemeinsame Auftreten der entwickelten kapitalistischen Länder, der angehäufte materielle Reichtum, die im Verlauf der Geschichte angehäuften intellektuellen Werte garantieren im Falle richtigen Haushaltens aund auch im Falle von Krisen, die Weltherrschaft. Die Zerteilung der Entwicklungsländer, ihre aussenpolitische Neutralität wird ausgesprochen als Vorteil von der neokonservativen Politik aufgewertet, genau so wie die innere kapitalistische Entwicklung dieser Länder mit Sympathie begleitet wird. Teil der neoliberalen-neokonservativen Friedenstratedie ist die gegenüber einigen Ländern des ehemaligen sozialistischen Weltsystems geführte differenzierte Wirtschaftspolitik, die Unterstützung der Gewerkschaften, Reformparteien, Reformkommunisten, der sogenannten unabhängigen Oppositiosbewegung, das Bereitstellen von Hilfe und Krediten. Letzteres eröffnet natürlich schon die Möglichkeit

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