Az Egri Tanárképző Főiskola Tudományos Közleményei. 1964. (Acta Academiae Paedagogicae Agriensis ; : Nova series ; Tom. 2.)
III. Tanulmányok a természettudományok köréből - Dr. Mátrai Tibor—M. Koczkás Edit: A Wiener-féle interferenciatérbe helyezett elnyelőréteg hatása az egyik kilépő fénynyaláb intenzitáseloszlására
EINFLUSS DER ABSORPTION AUF DIE INTENSITÄTSVERTEILUNG IN EINEM, AUS WIENERSCHEM INTERFERENZFELD AUSTRETENDEN LICHTBÜNDEL T. MÁTRAI und M. E. KOCZKÁS ZUSAMMENFASSUNG In dieser Arbeit wurde ausführlich über unsere optischen Experimente berichtet, die wir in einer vorläufigen Mitteilung [10] bereits kurz verkündigten. In das Feld von stehenden Lichtwellen vor einem Spiegel wurde eine gleichmassig dünne Metallschicht geneigt angebracht. In dem Lichtbündel, das aus dem Feld heraustritt, wurden zwei Lichtstrahlen untersucht. Von den zwei Lichtstrahlen geht der eine durch die ultradünne Metallschicht an der Stelle der minimalen Absorption (d. h. bei der Schnittlinie der Knotenebene), der andere dagegen an der Stelle der maximalen Absorption (d. h, bei der Schnittlinie der Wellenbäucheebene). Ziel der Untersuchung war festzustellen, ob die verschiedenen Absorptionen der beiden Lichtstrahlen einen Intensitätsunterschied hervorrufen oder nicht. Auf Grund elementarer (energetischer) Erwägungen ist auf diese Frage eine positive Antwort zu erwarten. Bei den Versuchen wurde auf eine konvexe Linsenfläche ein X/100 dicker halblichtdurchlässiger Aluminiumspiegel aufgedampft. Zwischen diesem und einem darauf aufliegenden metallen Planspiegel befand sich eine homogene Immersion. Dieses Spiegelpaar wurde durch ein lichtteilendes Prisma mit einem parallelen monochromatischen Lichtbündel senkrecht belichtet. Die an dem Planbzw. sphärischen Spiegel reflektierten zwei Lichtstrahlen erzeugten auf der in ihrem Weg gestellten photographischen Platte Interferenzringe, die den Newtonschen Ringen ähnlich sind. Es wurde errechnet, welche Kontrastanomalie bei den Interferenzringen infolge des vorausgesetzten Intensitätsunterschieds der Lichtstrahlen auftreten kann, die durch die Metallschicht bei den Schnittlinien der benachbarten Knotenebene und Wellenbäucheebene der stehenden Lichtwellen vor dem Planspiegel durchgehen. Bei den Versuchen haben sich die erwarteten Kontrastanomalien nicht gezeigt, demnach ist die ursprünglich gleichmässige Lichtverteilung in dem austretenden Lichtbündel durch die in der gleichmässig dünnen Schicht periodisch auftretende Lichtabsorption nicht geändert. I R OD A LOM [1] H. Jäger: Ann. d. Phys. 34 (1939) S. 280. i[2] Sz. I. Vavilov: A fény mikrOstrukturája. Bp. Akad. Kiadó, (1955), Bp. 55. o. [3] M. Born, E. Wolf: Principles of Optics, Pergamon, London, (1959). P. 278. [4] H. Mayer: Physik dünner Schichten, 1950. S. 299. Tab. VII. [5] Wiedemann —Eberts: Physik. Prakt. Vieweg, Braunschweig, 1924., S. 218+292. [6] E. v. Angerer —Ebert: Technische Kunstgriffe bei phys. Unters. Vieweg, Braunschweig, 1952, S. 257. [7] G. Kortüm: Kolorimetrie —Photometrie u. Spektrometrie, Springer, 1955, S. 163. [8] G. Kortüm: Kolorimetrie —Photometrie u. Spektrometrie, Springer, 1955, S. 384. [9] Novobátzky K., M. Fiz. Foly. 1 (1953), 5. 110] Mátrai T.—M. Koczkás E.: Optik und Spektroskopie aller Wellenlängen, Berlin, (1961). 490