Az Egri Tanárképző Főiskola Tudományos Közleményei. 1967. (Acta Academiae Paedagogicae Agriensis ; : Nova series ; Tom. 5.)

II. TANULMÁNYOK A NYELV-, AZ IRODALOM- ÉS A TÖRTÉNETTUDOMÁNYOK KÖRÉBÖL - D. Peuckert—J. Radecker—M. Reiser—F. Weisser: Zur Frage der Lautschrift des Russischen in den Lehrveramstaltungen ,.Russische Sprache der Gegenwart" und „Rüssische Sprachübungen"

b) In den beiden unbetonten Positionen kennzeichnen wir nur die Vokale besonders, die der qualitativen Reduktion unterliegen. [11] Um eine deutliche Differenzierung der betonten und unbetonten Vokale zu erreichen, verwenden wir für die betonten Vokale kyrillische Zeichen, für die Vokale in der 1. unbetonten Position griechische, für die Vokale der 2. unbetonten Position „T. u und „b". c) Die unbetonten Vokale im Auslaut werden ihrem Lautwert ent­sprechend transkribiert: nyjiH [nyji'b]: nyjie [nyji'b], yaHHMaTbcu [yf.H'HMRnn'b] 4. Zur Wiedergabe des j-Phonems, das sich in 2 Varianten realisiert, [12] verwenden wir a) ,,j" für die vor betonten Vokalen sowie vor unbetonten Vokalen J .1 J nach Konsonant gesprochene gespannte Variante: [jaMT>], [joJiKh], [\rA.jaf, [ópar'j-b] b) „i" für die in allén übringen Positionen übliche schlaffe Variante, A auch „unsilbisches i" genannt: [ÍUÍHK], ]\uu], [raiio.], [K]>AC'HBF>IÍ]. A A A A 5. Die Bezeichnung des Akzents erfolgt durch senkrechten Strich (Akut) über dem Vokal: a, y. 6. Das Ende des Sprechtaktes wird entweder durch (= kurze Sprechpause), durch (= mittlere Sprechpause) oder durch (== lange Sprechpause) gekennzeichnet. Die Interpunktionszeichen werden (zusátzlich) beibehalten, bis eine einheitliche Kenntlichmachung der Intonation erarbeitet worden ist. 7. Die sog. Wortbindung innerhalb der Sprechtakte wird durch _ zwischen den Wörtern zum Ausdruck gebracht. Textprobe (s. Anlage) V. Aufgabe des Beitrages war es zu prüfen, inwieweit es möglich ist, die Lautschrift für das Russische zu vereinheitlichen. Die Verfasser liefíen sich davon leiten, dafi bewáhrte Prinzipien beizubehalten sind. Der konkrété Vorschlag zur Vereinheitlichung muBte unter dem Ge­sichtspunkt höchster Ökonomie abgefafít werden, um die Koordinierung der Arbeit in den praktischen Sprachübungen mit der in den Lehr­veranstaltungen zur Phonetik zu ermöglichen und auch die Herstellung einheitlicher Lehrmaterialien für die Ausbildungseinrichtungen zu fördern. Zusammenfassend lassen sich folgende Feststellungen treffen: 1. Eine Vereinheitlichung der Lautschrift ist unseres Erachtens grundsátzlich möglich. 191

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