Új Dunatáj, 2005 (10. évfolyam, 1-4. szám)

2005 / 1. szám - JÓZSEF ATTILA-VERSEK (ANGOL NYELVEN)-ZOLLMAN PÉTER FORDÍTÁSAI - Kabdebó Lóránt: A nyugati gondolkozás "hézagai"-ról (József Attila: "Költőnk és Kora")

98 Új Dunatáj • 2005. március 6. Schrödinger, Erwin: Válogatott tanulmányok, i. k. 260. Idézett német nyelvű tanulmányban: „Es sind altbekannte An­tinomien, welche, sooft man daran erinnert wird, aufs Neue Verlegenheit, Befremden, Unbehagen erzeugen” (63.). 7. Eddington, A. S.: The Nature of the Physical World. Cambridge University Press, “Gifford Lectures” 1928.); magyarul: Sir Artur Eddington: A természettudomány új útjai, Franklin, Bp., 1935. 8. Schrödinger, Erwin: Válogatott tanulmányok, i. k. 262-263. „Weit ausführlicher [... ] beschreibt uns A. S. Eddington in der Einleitung zu seinen Gifford Lectures (The Nature of the physical world, Cambridge University Press 1928) seine »zwei Schreibtische«, den einen, aus dem Alltagsleben vertrauten substantiellen, an dem er sitzt, den er vor sich sieht und auf den er die Arme stützt, und den naturwissentschaftlichen, dem nicht nur alle Sinnesqualitäten abgehen, son­dern der außerdem äußerst löcherig ist; besteht er doch zum weit überwiegenden Teil aus leerem Raum, in welchem bloß vergleichsweise (d. h. im Vergleich zu ihren Abständen voneinander) winzig kleine Kerne und Elektronen in unermesslicher Zahl umeinander und durcheinander wirbeln usw. An die eindrucksvolle Gegenüberstellung des lie­ben alten Hausmöbels und des physikalischen Modells, das für wissenschaftliche Beschreibung an seine Stelle treten müsste, knüpft er die folgende Bemerkung: »In the world of physics we watch a shadowgraph performance of the drama of familiar life. The shadow of my elbow rests on the shadow table as the shadow ink flows over the shadow paper... The frank realisation that physical science is concerned with a world of shadows is one of the most significant of recent ad­vances«” (Erwin, Schrödinger: Die Besonderheit des Weltbilds der Naturwissenschaft, idézett tanulmány 66-67.). 9. Charles, Sherrington: Man on his Nature. Cambridge University Press, 1940. 357. Idézi Schrödinger: Die Besonder­heit des Weltbilds der Naturwissenschaft, idézett tanulmányában: „Mind, for anything perception can compass, goes therefore in our spatial world more ghostly than a ghost. Invisible, intangible, it is a thing not even of outline; it is not a »thing«. It remains without sensual confirmation, and remains without it for ever” (67.). 10. Schrödinger, Erwin: Válogatott tanulmányok, i. k. 264. Idézett német nyelvű tanulmányban: „Eines der beiden scheint also unabänderlich zum Gespenster-dasein verurteilt zu sein, entweder die objektive Außenwelt des Naturforschers oder das Bewusstseins-Selbst, welches denkend jene aufbaut, wobei es sich aus ihr zurückzieht” (68.). 11. Erwin, Schrödinger: Válogatott tanulmányok, i. k. 278-280. Idézett német nyelvű tanulmányban: „Zuweilen stellt ein Maler in sein großes Gemälde oder ein Dichter in sein Gedicht eine unscheinbare Nebenfigur hin, die er selber ist. So hat wohl der Dichter der Odyssee mit dem blinden Barden, der in der Halle der Phäaken von Troja singt und den vielgeprüften Helden zu Tränen rührt, bescheiden sich selbst in sein Epos gefügt. Auch im Nibelungenlied begegnet uns auf dem Zug durch die österreichischen Lande ein Poet, den man im Verdacht hat, der Verfasser zu sein. Auf dem Dürerschen Allerheiligenbild sind um die hoch in Wolken schwebende Trinität zwei grosse Zirkel von Gläubigen anbetend versammelt, ein Kreis der Seligen in den Lüften, ein Kreis von Menschlein auf Erden. Könige, Kaiser und Päpste unter ihnen. Und wenn ich mich recht erinnere, hat der Künstler in den irdischen Kreis, als eine bescheidene Nebenfigur, die auch fehlen könnte, sich selber hingekniet. Mir scheint dies das beste Gleichnis für die verwirrende Doppelrolle des Geistes: auf der einen Seite ist er der Künstler, der das Ganze geschaffen hat, auf dem Bild aber ist er eine unbedeutende Staffage, die auch fehlen könnte, ohne die Gesamtwirkung zu beeinträchtigen. Ohne Gleichnis müssen wir erklären, dass wir es hier mit einer von den typischen Antinomien zu tun haben, die darauf zurückgehen, dass es uns jedenfalls bisher noch nicht gelungen ist, ein verständliches Weltbild aufzubauen, außer um den Preis, dass der Beschauer und Erbauer sich daraus zurückzieht und darin nicht mehr Platz hat. Der Versuch, ihn doch hi­neinzuzwängen, führt auf Ungereimtes. [... ] Wie das raum-zeitliche Weltmodell farblos, stumm und ungreifbar ist, d. h. der Sinnesqualitäten ermangelt, so fehlt in ihm überhaupt alles, wovon der Sinn einzig und allein in der Beziehung auf das bewusste, anschauende und empfindende Selbst liegt. Ich meine vor allem die ethisen und ästhetischen Wer­te, Werte jeder Art, alles, was auf Sinn und Zweck des Geschehens Bezug hat. All das fehlt nicht nur, sondern lässt sich überhaupt nicht organisch hineinfügen. (...) Kein natürliches Geschehen ist an sich gut oder böse. Ebensowenig ist es an sich schön oder hässlich. Die Werte fehlen. Die Werte, und ganz besonders der Zweck und der Sinn. Die Natur han­delt nicht nach Zwecken. Wenn wir von zweckmäßiger Anpassung eines Organismus an seine Umgebung sprechen, so wissen wir, dass es nur eine bequeme Redeweise ist. Wenn wir es wörtlich nehmen, irren wir. Wir irren im Rah­men unseres Weltbilds. In ihm ist alles nur streng kausal verkettet. Am allerwenigsten aber können wir aus der rein naturwissenschaftlichen Untersuchung einen Sinn des Ganzen ausmachen. Je genauer wir hinsehen, desto sinnloser scheint es. Das Spektakel, das sich da abspielt, gewinnt offenbar nur Bedeutung in Beziehung auf den anschauenden Geist. In welchem Verhältnis der aber dazu steht, darüber sagt uns die Naturwissenschaft nur Ungereimtes: als sei er erst durch eben dies Spektakel, das er jetzt anschaut, entstanden und werde in ihm wieder vergehen, wenn die Sonne erkaltet und die Erde zu einer Wüste von Eis und Stein geworden ist.” (83-85.). 12. Schrödinger, Erwin: Válogatott tanulmányok, i. k. 277. Idézett német nyelvű tanulmányban: „Die Welt ist nur einmal gegeben. Gar nichts spiegelt sich. Urbild und Spiegelbild sind eins. Die in Raum und Zeit ausgedehnte Welt ist unse­re Vorstellung. Dass sie außerdem noch etwas anderes sei, dafür bietet jedenfalls die Erfahrung - wie schon Bischof Berkeley wusste - keinen Anhaltspunkt” (81.). 13. Heisenberg, Werner: Physik und Philosophie, 1959, Ullstein Buch NR. 249., West-Berlin, 1961. 40.: „In dieser Weise erinnert uns, wie Bohr es ausgedrückt hat, die Quantentheorie daran, dass man beim Suchen nach der Harmonie

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