Új Dunatáj, 2005 (10. évfolyam, 1-4. szám)

2005 / 1. szám - JÓZSEF ATTILA-VERSEK (ANGOL NYELVEN)-ZOLLMAN PÉTER FORDÍTÁSAI - Kabdebó Lóránt: A nyugati gondolkozás "hézagai"-ról (József Attila: "Költőnk és Kora")

KABDeBÓ LÓRáNT • A NYUGATI GONDOLKOZÁS „HÉZAGAI”-RÓL 97 Jegyzetek 1. József Attila ezen verséről először Vers és próza a modernség második hullámában (Argumentum, Bp„ 1996.) című tanulmánykötetemben írtam, ezt építettem bele A nyugati gondolkozás „hézagai” a poétikában című, Szabó Lőrinc és Weöres Sándor egy-egy versének vizsgálatát is magában foglaló tanulmányomban (megjelent a Bednanics Gábor- Kékesi Zoltán-Kulcsár Szabó Ernő által szerkesztett Identitás és kulturális idegenség című, Osiris könyvtár, Bp„ 2003. kiadványban); jelen tanulmány a témát tovább alakítja (pl. Fejtő Ferenccel készített interjúm adataival egészíti ki) és átszerkesztve 2004 őszén előadásként hangzott el a hollandiai Mikes Kelemen Kör tanulmányi napjain. 2. Itt most nem véve figyelembe a második világháború után Heidegger érdeklődését a keleti gondolkozás iránt, nyugati gondolkozásban a metafizikai hasadék megjelenésének és a világ egészként való helyreállításának szándéka általa való tudatosítását (Aus einem Gespräch von der Sprache zwischen einem Japaner und einem Fragenden). 3. Schrödinger, Erwin: Válogatott tanulmányok, ford.: Nagy Imre, Gondolat, Bp., 1970. 301 p. Különös tekintettel A természettudományos világkép sajátosságai, ill. Mi a „reális“! című tanulmányaira. Az idézetek a könyv második ki­adásából valók: Gondolat, Bp., 1985. [Schrödinger, Erwin: Die Besonderheit des Weltbilds der Naturwissenschaft (meg­jelent a Was ist ein Naturgesetz? Beiträge zum naturwissenschaftlichen Weltbild című kötetében, R. Oldenbourg Verlag, München-Wien, 1962.; német nyelvű idézeteink az 1997-es müncheni, 5. kiadás alapján 27-85.old.), ill. What is real? (1960-ban publikált, angolul megjelent: Schrödinger, Erwin: My view of the World. Translated from the German by Cecily Hastings. Cambridge at the University Press, 1964. című kötetében, 61-110.)] 4. Schrödinger, Erwin: Válogatott tanulmányok... i. k. 221-326. Idézett német nyelvű tanulmányban a „der verständliche Zufall” (50.) felvetette csapda végiggondolása: „Mir kommt vor, dass hier (in der Physik) wie dort (in der Historie) das geschätzte Ergebnis unseres Bemühens ein immer deutlicher gestaltetes, anschauliches und in seinen Zusam­menhängen verstandenes Gesamtbild des untersuchten Gegenstandes ist. Hier wie dort würde der Zusammenhang völlig zerstört, wenn wir durch Wahrhaftigkeitsskrupel uns gehalten fühlten, alles das fortzulassen, was nicht durch unmittelbares Urteil der Sinne verbürgt ist oder gewünschtenfalls unter Beweis gestellt werden kann; wenn wir uns gehalten fühlten, alle Aussagen so abzufassen, dass ihre Beziehung auf Sinneswahrnehmungen unmittelbar offen zu­tage liegt“. (48.). [... ] „nicht um eine Erzählung, erst geschah dies, dann geschah jenes; sondern um die Behauptung, immer wenn dies geschieht, geschieht nachher jenes. Sehr abgekürzt ausgedrückt: es liegt vor eine Beschreibung gehabter Erfahrungen, gepaart mit der Behauptung, dass dieselben sich gegebenenfalls in der gleichen Ordnung und gegenseitigen Abhängigkeit wiederholen würden. Und diese Behauptung läuft nicht leer. Sie ist ein wesentlicher Teil der Aussage. Auch ist sie ein regelmäßiger, immer aufs Neue nötiger Beitrag, der nicht durch eine einmalige Erklä­rung »abgelöst« werden kann. Denn dieses »immer wenn« trifft ja nicht für jede Ereignisfolge zu, sondern bloß für manche; es gibt auch andere. Die Möglichkeit, das Naturgeschechen in gesetzmässige Ereignisketten zu ordnen, für welche das »immer wenn« gilt, ist selber etwa, wovon man Grund einsehen möchte. Kann man das?“ (48-49.) Ezért következik el a „Kontrastierung gegen andere Denkformen”: „Es liegt im Wesen der Verständlichkeitsdoktrin, dass man bei der Betrachtung des Geschehens immer solche Wahrnehmungen oder Beobachtungen zusammendenkt, die im Zusammenhang der Notwendigkeit stehen. Man greift Kausalketten heraus und bezeichnet sie als das allein Wesentliche. Im wirklichen Leben aber kreuzen sich beständig Hunderte von Kausalketten, und so treffen beständig Ereignisse zusammen, die nicht in einem verständlichen Zusammenhang stehen, deren Zusammentreffen dem na­­turwissenschaflich Denkenden als zufällig gilt. Es sind Dinge wie eine Sonnenfinsternis und eine verlorene Schlacht; eine schwarze Katze, die mir von links über den Weg läuft und ein geschäftlicher Misserfolg am gleichen Tag. Es sind aber auch Dinge wie ein auf der Durchreise durch Basel wegen eines überfahrenen Hundes versäumter Zug, der mich an demselben Abend einen entfernten Bekannten aus Istanbul treffen lässt und dann (logisches Subjekt bleibt der tote Hund) mein ganzes künftiges Leben in neue Bahnen lenkt; oderein Einspänner, der eben vorbeifährt, als ein Baby aus dem Fenster des zweiten Stocks auf die Spitze eines Laternenpfahls gefallen ist, wo das zerreißende Kleidchen es abb­remst, so dass es dann auf das Einspännerdach und von da auf den Kutschbock rollt und mit einer Rissquetschwunde davonkommt (der letzte Fall ist meiner väterlichen Familienchronik entnommen). Aber auch von solchen ausnahms­weisen Fügungen abgesehen, wird jeder, der einen ihm gut bekannten Lebensweg, etwa den eigenen, genau überlegt, den Eindruck gewinnen, dass das zufällige Zusammentreffen nicht direkt ursächlich verknüpfter Ereignisse oder Umstände darin eine sehr große, ja eigentlich die interessante Hauptrolle spielt, gegenüber welcher die der durchs­chaubaren Kausalketten mehr trivial erscheint als der Mechanismus, der für die eigentlich beabsichtige Vorführung das Vehikel bildet, die Klaviatur, auf welcher die oft schöne, oft schaurige, aber schließlich immer irgendwie sinnvolle Harmonie gegriffen wird. Und das kann zu dem Urteil führen, dass die Verständlichkeitsdogmatik, so vernünftig sie scheint, doch nur einen kleinen, u. zw. den trivialsten Teil der uns wirklich interessierenden Zusammenhänge aufk­lärt, während die Hauptsache unverstanden bleibt“ (52-54.). 5. Schrödinger, Erwin: Válogatott tanulmányok, i. k. 270., ill. 269. Idézett német nyelvű tanulmányban: „Blutmischung mit dem Osten”; „Der entgegengesetzte Ausweg ist die Vereinheitlichtung des Bewusstseins” (74, 73.).

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