VJESNIK 7. (ZAGREB, 1905.)
Strana - 50
50 1374 nicht mehr vor und somit ist es sichergestellt, dass des Bans direkter Zweig nur vom seinem Sohne Nikolaus fortgepflanzt wurde. Am 5. Juni 1384 ist dieser Nikolaus nicht mehr am Leben. An diesem Tage protestiren Johann und Stefan von Ludbreg, Söhne des Nikolaus, Sohnes des verstorbenen Ban Johann Csüz dagegen, dass der Soproner Gutsherr Nikolaus Cziko v. Szemenye dg. Osl seinen Soproner Besitz Szânto entfremde l ): 1399 erfahren wir, dass die Söhne des Nikolaus Csüz : Johann und Stefan, und Leonard, Sohn des Peter Csüz in Angelegenheit des auf der DrauMurinsel gelegenen Besitzes Belch Belicza) oder Béla mit den Herren von Hahöt (Familie dg. Buzad-Hahöt im Komitate Zala) Prozess führen und zur Verhandlung nicht erscheinen'-). 1411 erfahren wir, dass Johann und Stefan v. Ludbreg das der Abtei Borsmonostor gehörige Soproner Gut Barom, welches sie seit längerer Zeit unrechtmässigerweise in Besitz genommen, dem gesetzlichen Eigenthümer zurückgegeben 3 ). Am 27. September 1414' erklärt Stefan v. Kanizsa dg. Osl, dass er gegen den beabsichtigten Verkauf von Barom und Lâdony (Beide im Komitate Sopron) Protest erhebe. Als Verkäufer nennt er Johann von Ludbreg und dessen Söhne ; Johann ist der Sohn des verstorbenen Nikolaus, Sohnes des Bans Csüz *). Unter diesen hier nicht genannten Söhnen finden wir Georg, der im Jahre 1419 in einer Streitsache vom Bane Slavoniens Aufschub erhaelt 5 ). 1436 erfahren wir, dass Georg v. Ludbreg dagegen Einsprache erhebt, dass Anna Szécsi v. Felsölendva (Gattin des Ladislaus v. Asszonyfalva dg. Osl) in den Besitz von Lâdony eingeführt werde 0 ). 1461 verkauft er mit Einwilligung des Königs seinen Besitzantheil an Ludbreg an Johann Bitovec, Obergespan von Zagorje 7 ); 1464 ist er nicht mehr am Leben; seinen in Ludbreg noch befindlichen Besitz erhielt Benedikt v. Turocz, seinen Antheil an Magyar-B aro m hingegen Benedikt v. Niczk dg. Jâk 8 ). Stefan (Enkel des Bans) der am 21. November 1414 noch lebt 9 ) hinterliess einen Sohn Andreas, der 1436 mit Georg gegen die Einführung der Anna v. Szécs in den Besitz Lâdony Einsprache erhebt; schon damals führt er den Beinamen: Hernech. Die betreffende Quelle gibt seine geradlinige Abstammung insofern unrichtig an, als sie statt „Andreas filius Stephani" „Stephanus filius Andrée" angibt, was — wie wir sehen werden — nicht stichhaeltig ist. — Matko v. Talovac, Ban von Slavonien bezeugt nämlich 1439, dass Georg von Ludbreg, Sohn des Johann, Sohnes des Nikolaus mit Andreas, Sohne Stefans, ') Sopronmegyei oklevéltâr I. 479. 2 ) Zalamegyei oklevéltâr II. 297. 3 ) Fejér X. 5., 195—204. 4 ) Sopronmegyei oklevéltâr II. 15. ' 5) Fejér X. 6., 242. 6 ) Sopronmegyei oklevéltâr II. 249. 7 ) Hazai okmânytâr IV. 403. s ) Csânki, Körösmegye a XV. szâzadban, 11. 9 ) Sopronmegyei oklevéltâr II. 17.