K. K. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale 3. (Wien, Leipzig 1896)
Gerichtsbezirk Schlanders
50 Bezirk Schlanders. des Nothelfer-Altares mit Joh. Veit 1748, des Magdalenen- Altares mit Nie. Dürr 1752; Statistik: Häuserbeschreibung von 1768, 1770, 1787, Leutebeschreibung von 1679, 1768, 1786, 1800, Bescbr. der Kirchen und Bruderschaften aus dem 18. Jahrh.; Verlassenschaftsabhandlungen und Vormundschaftsrechnungen seit 1660; bischöfl. Visitationsdecrete seit 1616; Wasserleitungsacten seit 1561; Acten über Viehweide seit 1542; Zebentbereitung von 1691. Urkunden. c. 1317. Albert, Lutgard und Reichild von Maurach verkaufen an Albert, Chunrad und Merchlin die Hube des Forchachgutes in Martell. Or. Perg. Not. Instr. dessen Anfang fehlt; der Notar Ulricus de Merano kommt 1317 vor. 279 1322 Sept. 3, Zenoburg. K. Heinrichs Privileg für Tarsch. Copie des 18. Jahrh. 1331 Juni 21, Tirol. Beatrix von Savóién, Gemahlin Königs Heinrich von Böhmen-Polen, Grafen von Tirol, beurkundet, dass ihr Eheherr den Lätschern und Tarsern bewilligte, dass nur die Leute dieser Gemeinden und die, welche seit Alters das Recht dazu hatten: K. Heinrich für seine Burgen, Albrecht von Vorst und Heinrich von Annenberg sowie der Weinzürl von Tirol, aus den Wäldern der Latscher Pfarre Holz schlagen dürfen. Or. Perg. S. 280 1331 Juni 21, Tirol. Privileg König Heinrichs, Copie des Tarscher Or. aus dem 17. Jahrh. 1334 März 25. Genehmigung eines Gütertausches für Stiftung des Spitals, Cop. s. 17. vgl. Archivber. 1, 418 Nr. 2359. 1335 Dec. 18, Trient. Fr. Heinrich Bischof von Trient verleiht dem von Heinrich von Annenperch gestifteten Spital zu Látsch Ablass. Or. Perg. S. Auf Rückseite Spuren eines aufgedrückt gewesenen Siegels mit der Beischrift Ulricus eps. Curiensis. 281 1337 März 17, Avignon. Petrus eps. Calliensis und fünf andere Bischöfe ertbeilen dem neuen Spital in der Pfarre Latscli Ablass. Am Rande die Bestätigung des B. Ulrich