Gergelyné Baktai Júlia (szerk.): Benedek Péter. Válogatás a festőről szóló irodalomból - Pest megyei múzeumi füzetek 11. (Szentendre, 1979)

Adattár

Der Bauernmaler Péter Benedek Der Vater des 1889 in Úszód (Komitat Pest) geborenen Künstlers war Maurer und Zimmermann, seine Mutter arbeitete auf einem Drittelpachtfeld. Unter ihren 6 Kindern war er das dritte. Schon im Alter von 7—8 Jahren begann er zu zeichnen, was er im Dorf um sich herum sah. Als er aus der Schule herausblieb ging er zum Hacken oder arbeitete neben seinem Vater als Tagelöhner. Zwischendurch, wenn es ihm nur möglich war, zeichnete er: Dorfleute — die damals noch in Volkstracht gingen — und die Ereignisse des dörflichen Lebens. Mit 18 Jahren meldete er sich in der Zeichenschule an, aber wegen seines Alters wiesen sie ihn zurück. So erinnert er sich daran zurück: „Ich war verbittert . . . trotzdem malte ich, zeich­nete ich weiter, mein Blut trieb mich, es lag in meinem Blut . . . Viele fragten, ob es Sinn hat, dass ich so viel zeichne, wird es bezahlt? Aber ich kümmerte mich nicht darum, was sie sagten, der Drang trieb mich, die künstlerische Sucht.” 1915 holte man ihn als Kriegsarbeiter nach Budapest in eine Eisenfabrik, wo er seine Kameraden weiterhin zeichnete. „Viele hassten mich, standen mit mir im Widerspruch. Auch dem Werkmeister zeigten sie meine Arbeiten.” Zu jener Zeit machte er Bekanntschaft mit dem Bürovorsteher Jenő Bálint, der sein Unterstützer wurde: er liess ihn von der Kriegsarbeit befreien und veranlasste, dass er in sein Geburtsdorf zurückkehren konnte. 1916 brachte man ihn als Soldat nach Siebenbürgen, aber ihre Beziehungen blieben auch weiterhin erhalten. 1923 wurde seine erste Ausstellung mit 75 Bildern in dem budapester Alkotás Művészház (Künstlerhaus „Schöpfung”) eröffnet, mit welcher er einen einheitlichen Erfolg erntete. Die „vornehmsten” Kunsthändler kauften seine Bilder. Mit Aner­kennung äusserten sich über seine Arbeit: István Csók, József Rippl-Rónai, János Vaszary. 137

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