Gergelyné Baktai Júlia (szerk.): Benedek Péter. Válogatás a festőről szóló irodalomból - Pest megyei múzeumi füzetek 11. (Szentendre, 1979)

Adattár

Jenő Bálint arrangierte 1928 im Nemzeti Szalon (National­salon) seine neuere Ausstellung und ebenfalls in jenem Jahr erschien sein Buch über die Tätigkeit des Malers mit dem Titel „Benedek Péter földműves-festőművész” („Péter Benedek, Ackerbauer-Kunstmaler”). Seine folgende Ausstellung fand 1929 im wiener Künstlerhaus statt, später, 1934, stellte der Nemzeti Szalon die Ausstellung „Naturtalente” vor, an der er teilnahm — erneut mit grossem Erfolg. Lajos Kassák, Pál Szabó, Áron Tamási und Jenő Tersánsz­­ky schrieben über ihn. Aber danach lebte er auch so wie zuvor, malte Portraits und arbeitete als Tagelöhner. Seine Werke von 1910—1930 sind die charakteristischsten, die ursprünglichsten. Mit feinen Tönen gearbeitet verewigt er einige charakteristische Momente aus dem bäuerlichen Leben. Jenő Tersánszky schrieb darüber in einer der 1928-er Ausgaben der Zeitschrift „Nyugat” („Westen”) folgendes: „So wie Péter Bene­dek ein ungarisches Dorf, die ungarische Atmosphäre in einer Wohnung sieht, in einem Gesicht, in einer Bewegung, in einer Landschaft, so hat es vor ihm noch niemand gezeigt. Man kann darüber sprechen, wie der Künstler die Dinge sieht, die uns irgendwie an die japanische und chinesische Kunst erinnern lassen. Wie quirlen auf seinen Bildern Humor, Sinnlichkeit, Spiel der heiteren und bunten Farben, obwohl sie jedoch mit etwas Philosophie und Melancholie durchdrungen sind. Wie versteht er die Essenz der Dinge in einer Form zusammenzufassen!” ' 1938 stellte man seine Werke in Holland vor. 1941 spülte das Hochwasser sein Haus fort. Wegen des Krieges und der schlechten finanziellen Umstände bekam er immer weniger Aufträge. 1949 wurde ihm ein Haus in Cegléd zugewie­sen, doch lebte er lange von Gelegenheitsarbeiten. 1955 trat er erneut in der ”3. Ausstellung der Fachkreise bildende Kunst und dekorative Kunst” des Ernst Museums auf. 1964 arrangierte man in Cegléd die erste, 1974 seine zweite Sammelausstellung. Die Magyar Nemzeti Galéria (Ungarische Nationalgalerie) zeigte seine Bilder 1966 in Bratislava (Tschecho­slowakei), 1967 in Székesfehérvár (Ungarn), 1972 in der Schweiz, in Budapest und in sechs Provinzstädten. 1973 trat er in Regens­burg und Kuba auf. 138

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