Bizalmas Értesítések 1921. december

1921-12-11 [1451]

I i e n , 2ü» DezQ&úer, /Privatmldung des UTKB/ üie Elüti t vor bringen die Meldungen dea UTKB über die Sitaung dtr fíaticnalusrsaíMdung* über die Ehrenaffairé ies Gráfon Bethlen und über di* Fréiiassung des Prinsen üindisohgraeta duroh die Tsohechen* m a i «3 n € 20, Desemoer. /Privatmldung des UTLB/ "is Deutschűsterrei chische Tagssei tang meldet aus Sopron: l/ie ieldungen über eine Vtrbindung der ungarisohen Bandenführer mit der £roaiia chen Hadi tsch. Parte i, ai<$ su dei&^Zwecke $f­sohaffen werden soZli<$, um in ües tuhgara gegen österreioh und im Jüden gegen Belgrád susamsenauarbeiten. entspreohsn insofern nicht aen Taisachen, als die Sadltach-Pttrtei ein scu ohen Zusammengehen abgelehnt hat, 9 i o n , 1Q+ Desemöer* /Pri vatmelaung des UTKB/ üie Deutschösterrei ahíache Tagessei íung meldet aus Sopron; is wird in ungarisohen Áreisen gann offen und aílgemein er­aaehlt, dass sur '/erans taliung von Unruhen in tiien und ösűer­reiöh ungarisches Geld naoh Wien gtsendet wurde und dass die Beweise dafür oei den ungarisohen F&hret& in Sopron su finden vederen .. i e n , 20, üesember. /Priuatmeldung des UTKB/ Die itiener Morgemei tung besotiaeftigi sich in ihrzn heútigen Lei tar ti Kel mit aer Programr^réde des Grafen Bethlen und setst auseinander, dass' die Behauptung des Ministerpraesidenten. v:onach die Juden an der Proletártevdiktatur feil genommen* habén, nioht s ti ahh&ltigsei. üie antisemi tische Iletse sei in cíem Lande heute aerger, als je* V a r i s l'o& oe zeni bor in einem Artikel mit der i~ber~ schrijet; . Das Plebiszit in Sopron kann nicht ara 13; Dezember stattfiuden besprieht die uiberté.. das von verschiedenen Blaettora göbrachio £omuuiqu6 űhsn der Botscháfterköuferén?, den Beschluss züsehrieb durch welchén das Plebiszit in Sopron íur den 13.Bezonsber anberaúmt worden waere . Die " Libérté führt aus die Bötscháftérkönferénz" fc^be" allerdings kürz'Hch den Bésehlüss Kefasstra der ínteralliiorteu Körawis^ sión elü Trupí^GSetseíieüient aus oberschlésieü" zur Verfügung zu stellea ura die Fréiheit uad"Cnparteilichkeit der vorgesohe nen \ olksbefragung „sieher zü stélleQ.<ab"er diesé Eöntiugente seien ausdrücklicn'der Komraission zugewiesen wórdeni die Ordnung waenrend der Vorbereitung des Plebiszits sicher zu slellen , i\un aber habé bisher" in keiaer Uinsicht vön einor vorbereitung des plebiszits soweit iBterrelob in'Fragé kbmme die Rede séin könneu da ungarc fórtfaehrt praktisch alle Soir. erénitaetsreí?bte auf dem Plebiszitgebiéte'auszuüben .­jjan nabe daher allén Grund anzunehmen dass die interalíiier.. te Militaerkommission das Plebiszit bis zu einem Zeitpunkte aufschieben werde da die unerlaessliohen V őrbe din gurigen gego . ben sop werden naemlich wirkliché HHIÍ Unparteilichteeít < die Osterreicb Genugtuung gewaenre und den wahren Absichten der Botschafterkonferenz entspr%3he- /UTKB/ W i a n, 10.üezember, / Privatmeldung dea UTKB/ Das Ueue Ácht­uhrblatt sebreibt zu der Meldung, daas die General ami as ion öle Abstim­mung auf den 14. beziehungsweise lő e Dezember festgestellt hat. Ss wird Soalso abgestimmt verdén, ohna daas ust erraich Gelegenheit gebabt hatte. w In geeigneter giündiioher Weise far die Aufklarung der Bevölkerung zu P-sorgen. Soproner "serden unter dem friaohen Bindruck dea ungarischen 5-Terrora^is zuletzt eingeschüohtert von Miiitar und Banden, zur Urna Taohreiten,, Zwar eind geatera frílh die Entantekontingente in Sopron feingetroffen, aber noch zrWei Stunden apater betrieb eine ungarische Ma­^ EC hi neng ew eh r-Komp ag ni a auffaI6.ge Exerzierübungen auf dem Bahnfcof platz, ?-Meht etwa auf dem Kaaernenhof, aondern höhniseh auf dieoom sonat ftir V den Verkehr dianenden Bletz t- Salbat wenn man annimrat, dass nun die Trup­r pen wirklich nbziehen fiollten, so werden sie noch 48 Stunden vor der Abstimmung in Sopron gewesen sein* Maa kann d&raus folgern, wie ea ura die Prelheit der Abatimraung befttellt sein wlr6 a Die Komödie wird aber jTnooh grösser daduroh, dasa wenn Bohón die Abstimmung in Sopron vor dem ^Plebiszit in der Umgebung otattfindet^ die Termine nicht auf zwei unmit­Ltolbar aufeinander folgende Tagé fallen, Dasa die Bevölkerung der Staut A aa Mittwoch und die jenige der neun Gemeinden erst am í'reitag bofragt ^wiré., kann nur ala acharfes preaőionamittel bezeichnet werden, Man ^eisa Lin Sopron, össa in allén dl esőn. Ortschafton die- Bevölkerung durehaus fdítetseb geelnnt ist. Das SoTisoner Beaultat wird, so hofft man. mit Hil­lp.de der Baamten. Studaotoű a^leren zagereiaten 3timmbereehtigtan und ^xvnter ám Druok dee Terrort, darart s.usfallon, dass den Landleuten und dm Arbeitern In Brennberg une Cinfalva dia ötimmenabgabe fur Oaterreíoh auasiclitslos arseheinen nrasa. Das lat natürlicb sehr feln ausgeklügelt t aber fft ist zu böffen, dass von öeterreiohisoher Seite die ^aroa nioht aitgaoaoht wirá„ Dia öaterre5.ohiaohe Hegierung hafe Pro test boi dar Bot­schafter-Konferenz erhoben„ Sollte dlo»or nicht durcadringen, dann gibt ea nur einesj Sichtbeteiligung an der Abatimmung* Die Begierung hat die Möglichkalt «• die Abetimmungskomsasaare zuruckzuziehen una den J'reunden öaterreichs'V?ahlenthaj.tung zu eapfehlen. Das Plebiszit w?.i-d dann eina rein longarieche Angelogenheit a ein und die Generalami.^ si ->n mag & ohen,wie ale ihr« Haltung vor der lelt rechfcf ertí &en wirdl) ^* 3

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