Bizalmas Értesítések 1921. december

1921-12-09 [1451]

W i e n . 9. Dezember. / Privátmeldung des UTIB/ Die Blaetter bringen die MsUungm des üng. Tel.Korr-Bureaus über die Ánkunft der Sntente truppén in Sopron undiiber die Verodnung desFinanzministenums betrefferdaie API egsanltihen der Burgtnlaender. •»«••-> f i e n ,9. Dezember. /Privátmeldung dqs 0 UTKB/ Die Arbei terseitung schreibt in einem Leitartikel unter dem Ti* tel "Bethlen auf dem Wege sum Staatsstreiéh", dasa der Minister­praesident Gráf Bethlen die Absiéht habe, das allgemeine ffahl- . reoht su untergraben, besiehungswei se durch Parlatnentsbeschluss meder die alte konservative Form dss Wahlrecktes herzustellen. Das Miatt meint, dass diss auf dem parlamentárisohen Mege nioht f eliogen dürfte, so dass Bethlen geswangen wiere, su einem taatsstreich su greifen. Mécs, december 9. /A MTI magánjelentése/ Mind a "két bécsi magyar lap azt az értesülést közli, hogy a magyar kor­mány meg bukottnak tekinthető. A Bécsi Magyarlíjság *Borthy katoé nai diktatúrával fenyeget 0 eimmel beszámol arról, hogy Horthy kormányzó nagyatádi szabó-Istvánt midőn ez kihallgatáson volt nála, megfenyegette azzal, hogy ha a Bethlen-kormány megbuknék, katonai diktatúra következnék., '•m—M § (i e a f , döceaiber 8„ A Journal de Geneve att Írja, hogv a magyar nemzetgyűlés a megélő«ónöa hasonló kormánnyal fog taláikczní u Bgyáltaláoaa nem kellett volna változásnak történni a magyar polítlks orientációjában* ha fontos esemény nem jött volna közbe^ Es peöig a babsburgi törekvések hivataléi Jfogaában valá raegBántotese^ l^st mondani; hogy Magyarország már teljesón immunissálva van a kárliöta intriköckql essemben^ Ezek még f*lytag5dhatnck 5 de bizonyára kooclor akadályokba fognak ütközni^ Féméin! lehet, nogy lfagyafo*3»ág *30?3t már kikerül azokból a kalandofcoóls amelyekbe Kmi& király ne m átaílotta beledonteni és meg fogja találni a szükséges easkosőket arra* hogy szilára alapot adjon politikájúnak^, noha belső helyzete ft'l^seg mintncgy kii U^ság király nélkül, /MTI/ w i e n , 8. Dezember, Vle Politische Xorrespaadenz schreibt: Für die offizielle ungariache Pressepolitik in der Soproner *rage ist es tezeichnead, dass die ungariache Presse - ihr sorau der Pester Lloyd - seit emiger Zeit immer wieder mit der Behauptung(,1^ auftritt, dass Osterreich an^eblioh acbjaebiache Studenten, die ungarisch sprechen, nach Westungam sende, dass uiese dórt als Agenta, provocateaw auftreten und dasa dies den Anfang einer österreichiachen Bandeabil­dung darsteller. durch die die Huhe in Sopron gestört werden und dasa weiters im Palíe einea für Osterreich ungünstigen Auagaages des Plebia­slts ein ELnfall in ungarischea Gebiet vorbereitet werden soll, Es , braucht nicht betont werden, dass auch diese neueste ungariaohe Meldung ebeapo wie die Msheriger Presakampagne in der werstungariachen Frage reináer Tendenz entsprlcht und jeder tatsaeohliohen Grundlagea entbehrt« Immerhin aber darf der dieser Meldung zu Grundé liegende Zweck diesmal nicht übersehen werden., dean es scheint aich hier um die press-emaesai­ge Vorbereitung ungariacner llachinat ionén zu handeln, selbst im Wege einer neuen Bandenbiliung mehr als bisher dea Gang der Soproner Abatim­raung dem ungarisohen Terror zu überantwortan. Die ubernenme des Ver­weltungarechtes durch die Generalakommisaion, die aach Eintreffen der italienischen Truppenkontingente} jetzt doch einmal stttfinden wird, muss darüber Klarheit sohaffen, ob {jgjterreioaÁSoprea als mit üngqrn gleichberechtigter Faktor auftreten kann, Om> ünd diese Bhtschei­dunpj wird auoh den űhgariachen ^chnatioaea, die durch die hier erwaehc­te Rxcaasksjraxxssir Preaspropafa»da'eingeleitet werden aoll. hoffentlich die Mögliohkeit Ihrer Verwirkliohung eatzishaa./BTlKB/ w j e 9. Dezember !?ie yoftitische Forresponuer.s schreibt? Die amtliche ung- rische Uachrichtenstelle faehrt fort, sich in der aa dieser Stella béreik zu wíederholten Malen|i4ö^eichneten r fÍÍ3e. djM. ^erliaeltnissen in denvwon Ogterreich be#etzen Teile. Westunganra zu besch^eftigen, 4p soll hier nioht weiter darauf eingegnngen wer­dexn, in welcher Weiae die von der burgenlaendiachen P>ev61kerung selbst einberufenen Verasmmlungen wiedergegeben werden. dass ferner gerade das amtliche ungarisehe Bureau ?n der öaterreichiachen Wirtsühaf te­lagé' acharfe Kritik übt, mag als Merkwürdigkeit hingenommen werden, Heute sollen aur folgende Eüizelheiten wiedergegeben werden, Das ge* a^anle Bureau schreibt; In KaC^npatak wies ein Oberst einea Infante­riaten zurecbt. der sich mit den worfcm :*Wart,du Kund, morgen kommát du zum Soldat^nbapportif gegen den Obersten wendete, der aich am fol-Lnrf genden l^ge tatsaechlick beim Scldatenrat zum Rapport meldete. Die Offizier* fliehen vor ihrea eigenen Hegimentera. Die wlrtachaftlichen VMassnahmen Osterreichs bringen ea mit aich, dass die Erbitterung der Be7Ölkerung von Tag zu T^g zunimmt, Sie wendet aich von den Ös­terreichern, die sich Tag für Tag totál bátrunkén im Straesenkot wae!zen,vol! ^kel ah und sie aieht ein, dass sis von den Österreichera die von ihrer eigenen Leuten auf Schritt und Tritt öffentlich ge­ohrfelgt und biutig geschlagen wérden,nichta Gutes erwarten kann.*ítbar diese Art von Schreibwelse erübrigt eich jedea tr*teil und auch die not­wendígen Schritse ergében aich daraus von selbst, /TTT^B/ f i e n , 9. Des ember, /frivattoldung des UTKB/ Das Neue Wiener Tagblatt erfaehrt aus Wiener Intentekreisem Üie t Sichtigkeit der Parisé? Meldung der Agence Bavaz, dass die Botsnhafterkonferens besahlosaen habe, die Abstimmung in Sopron Hűssé bic laengstens 13. Desember stattfinden, wird hier besmeifept. Man verweist darauf, dass din Meldung nicht offiziell sei und dass auoh di fiiener tntsntevertretersis bis­her noch nicht erhalten habén. Ss wird ferner betont; aáss erst gtístern das erste Kontingent dsr Abstimmungsiruppen áus Qbersehlsst§n in Sopron eingetrbjfen is.t t weshalb nicht aaitt­n ehmen sei, es wrde sohon vier Tagé nachher sur Mas Abstimmung geschrittsn, für welche ja **** immerhin auch militaerisohs Tőrbe reitungen su treffen wceren* ' Die Hetchspost dsmsniiert die Maohriohtder unga­risohen Presse, dass von österreichischew Seite schwasbisohe Studenten,dis ungarisch sprechen, als égentsprovocateurs ins Abstimmunsgebiét gesendef werden, un dqrt Banden sú bilden. Besonders werden von den Blaettern die Wahllisten bemaengelt, die angeblich zum grossen fii2 nicht. riohtig sein sollen. i f BE

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