Bizalmas Értesítések 1921. május
1921-05-23 [1444]
~ — » ú — —» « $ a Pari». náju* 21« / <* J(. f. I. tudósitójinak ssikratávirataA Ä Journal genfi tudósítójának beszélgetését közli as egyik mertek^ adó magyar személyiséggel* A személyiség a köve tkesäket mondotta f~ é- Biztosra veheta\ hogy Károly király három hónapon belül újból és esuttal végérvényesen megszerzi Szent István koronáját. A magyar személyiség kijelentésének okiul elmondotta, MjM* . J Franciaország, minthogy Londonnal szemen a Fels&ssilistmi kérdésé bői kifolyólag bizonyos agresszivitást éres x a ssabadkis^politikdját fogja üsnt, elfoglalja a %thr~vidéket és odahat m hogy Jkisstria es Magyarország egyesüljenek^ meri különben végzetesen fenyeget Jbsst~ ria csatlakozása Mémetorssághos* xxx. §. Paris, május 21. / i I. T. X tudósítójának szikratávirata/. II AsySclair újból közli a Tempsnak azt a hírét, hogy Myugatmagyarorsz% gon pángermén propagandát űznek. megengedte a kirílak l£Sf. A l?& a i*toW £ ^övstségi tanács 9 Zárolt abban rlmáÁ^Snti ho SV augusztusig Svájcban maradhasson. W ic n , 23. Mai . /Privatmeldung des UTKB/ Dié Wiener Montagszeitung meldet aus Präge. Die militaeri sehen Übungen in der Slovakei, die im Auslande starke Beachtung gefunden haben, bedeuten mehr als einfache Manöver «Es handelt sich hiebei um Militaerisehe Vorkehrungen die für alle Faále getroffen werden, unm sofort** in Aktion treten zu können,, wenn die westungarisehe Frage Anlass zum Eingreifen bieten sollte* Im Auswaertigen Amte wird im Zusammenhange mit der Anschluss-Bewegung über die Korridorfrage viel gesprochen„Wenn auch die Belgrader Regierung neuerlich urgierte,so liess die tschechoslowakische Regierung erst kurzlich orklaeren das : die Schaffung einer gemeinsamen Grenze «wischen Tschechien und Jugoslawien als eine der wichtigsten Aufgaben der kleinen Entente getrachtet werde. Wie n ,23„Mai./Privatmeldung des UTKB/ Die Wiener tta&a&K Montagszeitung meldet aus Prag: Die hiesige »res^e beginnt eine neue Campagne gegen Ungarn,dass angeblich die Tschechoslowakei und ihre Grenzen der magyarischen IrreSdenta neuerlich preis gibt .WaeKrendin der Slowakei selbst die Propag» da durch die Presse verstaerkt auftreten wird.würden auf ungarischen Boden an der slowakischen Grenze Äax Terorabteilungen aufgestaut. Diese Bewegung werde von Budapest aus geleitet Derh Zusammenhang der Meldungen mit den in der Slowakei stattfindeten Übungen ist unverkennbar. Wie n , c-3> -Mai /Privatmeldung des UTKE/Die Wiener Montagaztfitung meldet aus Paris: Die Meldung von den in Salzburg geiassten Bese-hlüs en bat die Pariser politischen Kreise verstimmt,öa sie davon üble Rückwir« kungen ,aui den'*5irTolg der Kredite befürdhten . Unter diesen Umstaenden sei es,wird gesagte,'durchaus verfehlt, die Kreditaktion fortzusetzen und auch fälsch, die Ratifizierung des Trianoner Vertrages zu forcieren und so ^estungarn an ein Anschlussfreundliches Österreich auszuliefern, Nach den Wünschen dieser ^reise soll die Kreditaktion sofort abgesagt un d die uv es t ungari sehe Präge vertagt odor provisorisch in der Form des tschechisch-jugoslawischen Korridors gelöst werden, W i e n, 23„Mai /'Privatmeldung des UTKB/ Die Wiener Montags« zeitung meldet? Die Verhandlungen über Wostungara,die am 18 »d s .M » beginnen sollten,musisten Wegen der Abwesendheit des Bundeskanzlers von Wien Verschoben werden .»Sie .erden nunmehr Dienstag», d. 24 «ds»M beginnen, In unterrichteten Kreiden erwartet maaa^dass die ungarische Delegation mit einem detaillierten Vorschlag aur einbernehmlichen Lösung der Ätestungarisehen Streitfrage hervortreten ..erden«Das Interesse für den döcaseti Inhalt dieses Vorschlages ist ein grosses,wenn auch dagegen bereits lobhaft Stimmung gemacht wird.. *W ien, ?á%/-Mai / Privatmeldung des UTKB/ Die Wiener Montagszeitung xael» det *. In Si^áérung aüdie am 8, \Mrorz 1918 in Wien eingelangte Antwort des Präsidenten Wilsorf hat áerfaifrífolgende Note an den Praesidetten der Voreinigten Staaten gerichtet ,die Ende Maerz 1918 in die Haende der die Korrespondenz vermittelnden Stelle ge langte;Die Antwort welche der Her Praesident der Vereinigten,Staaten auf die Mitteilung über meine Stellungnahme zu den in seiner Rede ^m» 15. Februar von mir aufgestellte Grandprin*? zipien eines gerechten und dauerhaften Friedens mir ^..^hergdt^e^die Freundlichkeit hatte ,bestaerkt mich in der Uberzeugung,dass 38 Soft von ihm aufgestellten Grundnetzen einerseits und meinen Anschauungen andererSK seits jener Grad von Übereinstimmung vorhanden ist, der nötig ist, damit eine Aussprache über die Bedinjru/igen des von allen Völkern so heiss herbeigesehnten Friedens mit Aussicht auf Erfolg eingeleitet werden können. Die Antwort, des Praesidenten der Vereinigten Staaten enthaelt nichts,was mir die Hoffnung nehmen kon te',dass wir auch bezüglich der Verwendung die« ser Grundsaetze auf die einzelnen Fragen,Von deren gerechter Lösung ein dauerhafter Friede abhaengt,zu einem Einvernehmen gelangen werden . Allerdings bestaerkt sie mioh auch in der Auffassung,dass die Prüfung der Frape,ob derselbe Grad der Übereinstimmung der zwischen den von Herrn Wilson verkündeten Grundsaetzen und meinen Anschauungen besteht,auch bei der Verwendung dieser Grundsaetze auf die einzelnen zu lösenden Fragen vorhanden w,