Bizalmas Értesítések 1921. május

1921-05-09 [1444]

.*.* v u .** r * ,? * 6 / / MTI. szikratávirata/ A Kolozs­vári Voihta arról értesül hegy Horthy Miklós kormányzó a Maguaror* szagon jelenleg folytatott agitáció és a bizonytalanság miatt pa» f a i*Z* ot a Í 0tt a \atonaság lét[számának fe lerne lésére; ugyanabban az időben a fegyverbe vonuló polgároktól azt kéri hogy hozzanak maguk­. kai lovakat fegyvert és löszért a hadikészle Úen mutatkozó hiány kiegészítésére , * . » E t 1 a 8, Mti« / Funkspruch des I-TKB/ £ela ir veröffent­licht eine aua Luzern sna dem Hotel National datierte Brklaerung dos Sekretaers des iSx-Ka iaers Karl,Karl fterkmann»Dieser brklaerung tritt einem im vorigen Monat in den gleichen Blatte erschienene Artikel aus der Feder Cheradamaa entgegen, in dem ausgeführt wurde s Sx-Eaiser Karl hahe in den Jahren 1917- 1918, ein Doppelspiel ge­spielt und naeh zwei Seiten hingelogen„ 2s sei« 7 das Interesse Frankreichs die Restauration der Habsburger zu verhindern, Werkmann widerlegt die von Cheradams... vorgebrachten Anschuldigungen mttx nicht P sondern er anwortet nur in einer allgemeinen Zurückweisung« Jr erklärt .man dürfe der Brochura Demblins keinen Glauben schenken, eaf die sieh Cheradames hauptsächlich berufe,, Derablin hahe des Ver­trauen enttäuscht, dass Sx-Kaiser Karlikm entgegenhracht t Die Bro­chura Demhlins, die in einem üünehener Verlag erschienen tat, werde von der alldeutschen propaganda alsxX«pmx>B±.t±ex Kampfmittel verwendet und alle Argumente, cU/L Demblin anführt , seien schon vorher von einen ehemaligen deutschen Botschafter ihr deaaeu Veröffentlichungen zur Vorfügung gestanden« Werkmann behauptet schliesslich, diese Srklarung ohne ' ; Fiesen des Bx-Kaisers abgefasst zu haben, ' ly.or Wie n ,0•Mai */»Frivatmeldung des UTKB/ Ale Montaus-Zeitung meldet zu dem .'le inigen Tagen von dem Paster Lloyd gebrachten Mitt eilungen des früheren ttngarisehen Ministers des Aeus seren D)r.Grata'über den ITAIM***' Friedensschritt KaiserjKarls im Anfang des Jahres 1013 und gibt den ge­1 nauen Inhalt der Note wieder,die folgendermaßen lautet: In seiner Rede vom 12.Februar hat der Herr Fraesident der Vereinigten Staaten vier Grundprinzipien als Vm'bedingungTeinerjzu erhoffenden Einigung aufgestellt. Meine' Stellung zu diesen vier ürundsaetzen kann ich folgendermassen kennzeichnen: Im Punkt 1 verlangt der Hqrr Praesident nach der hier Vorliegenden deutschen Übersetzung — aass jeder Teil einer endgültigen Vereinbarung auf der Gerechtigkeit in dem bestimmten Fall» und auf einensolchen Ausgleich aufgebaut sein muss,von dem es am wahrschein­lichsten ist,dass er einen Frieden dauernd herbeiführen wird. — Diesen letzten Satz nehme ich an..Jeder auf? \ethisdher Höhe stehender vernüftiiXe" Mensch muss eine Lösung wünschen,welche den. dauernden Frieden Verbürgt, und nur ein gerechter ,entgegen-gesetzte winteressenv ausgleichender Friede kann eine solche Lösung darstellen. Punkt 2 und 3 gehören zusammen und besagent — Dass die Völker und Provinzen nicht von einer Staatsoberhoheit in eine andere herum -geschoben werden solle als ob es sich lediglich um fliegenstaende oder Steine in einem Spiele handle .Wen, : auch in dem grossen Spiele des Gleichgewichtes der Kraefte, dass jedoch ä-sdöBäst jede Lösung einer Gebiet sfrage , die durch diesen Krieg ausgeworfen worden ist,im Interesre und zu Gunsten der betroffenen Bevöl­fcerteígen und nicht als Teil eines blossen Ausgleiches oder Kompromisses der Ansprüche rivalisierender Stellen getroffen werden muss--. Die Ge­biet sf rage wird,wie ich glaube,sich sehr einfach lösen lassen,wen alle Staaten ausdrücklich erklaeren,dass sie auf Eroberungen und Kriegsent soha digungen verzichten,nur müsften sich selbsrverstaendlich alle Staaten auf die gleiche Basis stellen. Ist der Herr Praesident der Vereinigten Staaten bemüht,seine Verb ündeten auf dieser Basis zu ralliieren ,so wird Österreich -Ungarn alles tun.was in seinen Kraeften steht,um seine Ver­bündeten zu dem gleichen Bonritte zu bewegen

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