Bizalmas Értesítések 1921. április
1921-04-08 [1443]
Bern, 7.April/3ebweizerische Dahsen anagentar/ Der dafinitire Anfenthalt für des K&W*? larl waehrend seines provisorischen Verweilen» in der Schweiz wird noch bestirnt werden» Der Kanton Waett BIÄ die Grenzkanton» sind ansgeschlosson# Dar Kinig muss sieh ferner verf fliehten, sich jeder politischen Beiasiignng zu enthalten und seine reise a^s der Schweiz Tiernndzwa^nzig Standen vorher aazuzasgen. Prag, 1 7. A"ril. / Meldung des Berichterstatters aes UTKB/ C Der Kassai Munk£s meldet, dass am Freitag nachts in Kasebau ts che chisehe „und ungarische Plakate mit einer Kundgebung König Karls t An meine Völker * plakatiert wurden^* Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet* '':<•> cm cn «• Prag , 7; April. / Meldung des Berichterstatters des UTKB/; Slogenska Politlka meldet; Dieser Tage wollte'eine Fabrik iJS Trencsiner Gau die Arbeiterschaft entlassen,weil die Fabrikslager überfüllt seien ? Die Arbeiterschaft hat durch Vermittlung des Zsu ans gebeten,die Fabrik im Gange zu belassen,da die Arbeiterschaft um die Haelfte der bisherigen Löhne mehr verarbeiten wolle 0 Prag , 7. April, / Meldung des Berichterstatters des UT B/„ Die tschechoslowakische Grenzwache zwischen Lisk und Trsztana wn wurde von den Polen angegriffen,wobei ein Finanzwaechter getötet ein anderer sclfter verletzt wurdeg-Duch «fei Eingreifen der slowakischen Bevölkerung konnten die Polen zurückgedrängt werden «, Losonci Magyar Közlöny veröffentlicht einen Artikel, in dem verlangt wird, dass jede ^atiön in der Slowakei eine wenn auch kleinere Autonomie erliste.Die magyarischen Angelegen-» heiten können weder von Tschechen noch von Slowaken geleitet werden „Die Magyaren wollen die Auton>miebestrebungen der Slowak^untertützon^illedings nur unter der Voraussetzung, dass aue&die Magxyaren eine Autonomie erhalten. Prag , 7 0 April. / Meldung des Berichterstatters des UTjB Zu dem ^aifest Karc& schreibt das Abendblatt der Pfcßger Pres ; es. Der apostolische Kaiser von Österreich und König von Ungarn hat sich in um diesen in Steinamanger gewissermassen'als E olitisches Testament verfassten Deklaration als V.ollblutungar ekannt. Von einigem.politischen Interesse ist, dass der unternommene Versuch jene Bedenken des Auslandes gegen eine Restauration der Habsburger, die erhoben wurden, weil I der restaurierte König ven Unagra balct versuchen würde, Osterreich und wenigstens -^eile der neuen Successionstaaten zurückzu* , gewinne«, mit einem Wort ein neues Ödster reich «.Ungarn .von Budapest? aus zu konstruieren, dadaurgh zu entkraeften, 1 dass dfce Feststellung; unternommen wird» 4er Umsturz habe die ips pragmatische.. Sanktion zerrissen» ES fehlt jedoch die gleichzeitige Erklaerung des gewesenen Kaisers von Osterreich, dass er mit der Erklaerung des gewesenen Königs von Ungarn einverstanden sei p und deshalb rewi£ sich die neueste Deklaration jj&rls in ihrer önwahrhaftigkeit allen früheren würdig «a^Men Veceir schreibt zu den Erklaerungen Ttelekis in der Nationalversammlung, dass die Rede ebenso dura^wie frech wars; undzwar deswegen, weil Teleki gut weiss, dass nicht einmal ein einziger Nachßo/l i Ungarns den Habsburger Thron in Ungarn dulden würde und ctass diese Angelegenheit eine europaeiseEe Frage ist und nicht eine ungarische. Narodna Pölitika Sagt; Auf alle Faelle muss das, was * den ungarischen Ereignissen voranging und was sich in Ungarn abspielte, die kleinejwie die grosse Entente darin bestaerken, das es nicht ratsam Ist, den Kreisen zu trauen, die bleute die ungarische Politik in der Hand haben und dass es unbedingt notwendig sei, auch in Zukunft entsprechend zu disponieren * Der Frißie von Trianon muss völlig durchgeführt, die Grenzen müssen überall gesichert und die Militaermacht auf das Mass beschraenkt werden, das seinen inn^^erpolitischen Verhaeltnissen entspricht. , Der (Jzas—————*—- nermt das Abenteuer Karls eine schwere BelastunsÄoroöe für die .:. kleine Ententö and führt weiters aus ? *—^-—**. -r- ... Die plötzlich auftauchende Gefahr zeigte den gemeinsamen Weg zu Wahrung der einzelnen staatlichen Interessen und den festen Willen, sich allen reaktionaeren Anfael'en in Mitteleuropa zu widerstezen c Der Venkov laesst sich in einem Berichte aus Paris schreiben: Das Verhalten der französischen Regierung war mehr als korrekt^ Nur die französische Presse hat in gewissem Masse e^tfcteuscht« .'. _ —-— r " ;;—i : - -—~-~t-i?ie französische Öffentlichkeit, *V die in die unklaren Verhaeltnisse Mit eleuropas keinen klaren Einblick habe, könne sehr leicht ir egeführt werden«, Über alle Babsburgische Propaganda hinweg versteht aber die öffentliche Meinung Frankreichs,'dass die Vertraege von Trianon und St „Germain encigiltig sind«, Sie torachtet das Habsburgische Unternehmen als einen Gegenstoss gegen die demokratische Erneuerung Mitteleuropas« m einer Schlussbetrachtung zu den ungarischen Ereignissen schreibt S^lowenski Politika, die in slovakiseher Sprache in Prag erscheint, die Karlistischen Umtriebe haben erwiesen, dass die kleineEntente eine reale Konzeption der beschlossenen Vertrage bedeute„Hoffentlich gelingt es dem Aussenminister Benes^die Beziehungen des tschechoslovakischen, rumaenischen jugoslawischen Anti-Habsbürg-Bundes zu erweiteren„ . T&u&fejL Slowo--wendet sich gegen die Schreibweise und/aas Vorgehen der klerikalen Partei- In Kassa haet en die Dominikaner am Eahrfreitage öffentliche lateinische.Gebete für Karl abgehalten ^.ALces weiswarauf hin, schreibe* das Blatt«' dass an&> kle>r-tÄale Bewegung nacWal en Richtungen hin systhematisehe , Angriffe gegen unsere Republik unternimt, in der sie den entscbifc^ densten GegTxe^" der monarchischen Reaktion erblickt„/UTKB;/