Bizalmas Értesítések 1921. március

1921-03-31 [1442]

^cAi™/ 0 '^ 0 • Mf° rz * r Bie Korrespondenz Herzog mejdet aus Agram, dass die jugoslavischen Trupien an der Grenze susammengezögen werden. /UTKB/ «A« !LÍ LSí^f 0 ^ ¥«erz 0 Die Korrespondenz Wilhelm meldet: Die 2?2K der / art i ei á f?,S9^*rzgelben Legitimisten fflr den 31 Maerz emberufene konstituierende Versa»alung der Ortsgruppe Neubau wurde von der Polizei aus Grönden der Sffentlichen luhe und Ordnung verboten. /UTKB/ W i e n, 30. Maerz „Wie die Korrespondenz Herzog auf Umwegen erfaehrt ist,die augekÖBdigte Dem&rsch der gross«n f&t*^ W&im££L gegen jeden Versuch einer Bestauratioö der erfolgt^ e /UTKB' ^ uög ^* ischen Begierung bereits Ti e n, 30. Maerz. Wie die Politisehe Korrespondettz SJWhrtu sind fosher in Angeleaenheit des fruheren ÍMseos fcerne bchritte anderer Mae eh te bei der oesterreiebiseben fie*ieruni unternommen worden. Die Haltung. die die oesterreichische * Begierung gegenüber denv dureh die Bückkehr des Exkaisers hervorgeruíenen Ereignis einniBimt. ergiSbt sich aus den posi­tiven asssnahmen, die sie soglexch verfügt hat und die eme Gewaehr daför bneten, dass eine unerwtínschte Beeinflus­sung der innersolit^-isehen Lage in Oesterreieh vermieden werden wird* Die Begierung betrachtet die Angelegenheit als eine zunaechstt imiere ungarische und ist der Auffassung ' dass sie im eigenen Wirkungskreise alles vergekehrt hat: um eine Geí'aehrdung oesterreichischer Interessen hintanzuhalten. Die Untersuehung darüber, ob und unter welehen Umstaenden der exkaiser iffl iiaufe seiner Reise oesterrei chi sehen Boden hétréten hat, naehert sich ihruia Absehluss. Ihre Ergebnisse werddn alsbald der Ofíentlichkeit bekaantgegeben werden. W politischer fiiasicht ist hervorzuheben, dass die Begierung in ihrer Stellungnahme zu dieser Angelegenheit auf die öiberein­stimmende Auffassung und Unterstiltzung der parlamentárTschen Partéién rechnen darf c AJTKB/ Wie n, 30. Maerz., Wie dié Korrespondenz Herzog erfáhft, fuhr Exkaiser Kari am letzten Samstag um hálb 5 Uhr nachmittag mit einem gewöhnliehen Autótaxi, das von einem oesterreichi ­sehen Chauffeur gesteuert wurde. nach Hartberg in Steieraark. In seiner Begleitung befand sich Gráf Brdodu. Als Ausweis­napiere hatte der Exkaiser eine Legitimation des englischen ^oten Kreuzes bei sich. Von Hartberg wurde #ber Pinkafeld und Botén turm gef ahren „ wo |Jé*ady ernen Besitz hat. Im Zugé, wöriri der Exkaiser nach Wien fuhr, befand sich auch Priuz Windisehgraetz Der Exkai^-ser dörfte in der Stadtwohnung des Grafen Erdödy übernacb>tet habén . Wie die Korrespönjenz Herzog weiter meldet, stammt der Plan zur Rüekkehr des Exkaisers nach Ungarn von deii j3raf en Hunyady und Csaky mú bestand darin, den Sohn Karls, ötto, zum^xonprAtendentén in { < Ungarn auszurufen und mit der Begenxsehafx den Exitrstpriaas Csernoch und mit dem Oberbefehl über die Armee Horthy zu betrau­en . Gráf Andflássy sollfce an der Regentsahaft in lei*ender Stellung teilnehmen. Wie die Korrespondenz Herzog weiters bericübtet, v^fharrte Reichsverweser Horthy bei der heutigen Demaracht tíer ! sogenannten kleinen Entente auf seiner Hal tung f egenüber dem Exkönig Kari, womit sich die Vertreter der achechoslovakischen, jugoslavischen und rumaenischen Begierung zufrieden gaben . /UTKB/ P a r i s 30, Maerz /Hava^s/ Journal des Débats sehreibt; Das Unternehmen des gewesenen Königs Kari wird Memand tíber­rasehen, da die Magnaten uad die Geistlichkeit die fiederher­stellung der Monarchie wtínsehen und Horthy selbst erklaert,dass er sich als Sta\tthalter des Königs und der Krone betrachtet 6 Das Blatt sehreibt weiter; Die Nachfolge^taa-ten der dualisti.. sehen Monarchie hatten t'echtí zu erklaereh, dass sie eine Bestaura­tion der Habsburgét nicht zulassen und nötigenfalls das ungari­sche Gebiet militaerisch besetzen wtírdén, denn sie verteidifeen ihre Existenz. prankreich musy mit diesen heute zusammenhaltén, da eine Revision der Vertraege von Trianon und St -Germain den Versailler Vertrag vernichten wlirde und weil die Unterstktzung der aus der dualistischen Monarchie horvorgegangenen Staaten tür uns notwendig ist; um Deutschland w Zaume zu haltén. |?ie magyarischen Monarchisten handéln im Einvernehmen mit é*Ui Beichs­deuts'when und mit den 'oesterreichischen Alfdeutsehen„ ,Karl wtírde sie nicht zur Fránkofilie bekehren , und schiiess1ich wílrde er es seinder zum Altdeutschtum bekehrt wiirsde* Zu efnner Zeit. wo wir alle Svmpathie und das ganze Vertrauen unserer Verfoündeten und Freunde vom grössen Kriege nötig habén, um Deutsck' land zur Erfüllung des Versailler Vertráges zu zwihgen, mössen wir uns vor der geringsten Handlung huteh, die diese Verböndeten und Freunde an unserer"Treue zweifeln lassen könnten P /UTKB/ W ien/ 30. ^^^^f& K« Feststellung der Wiener -PSll^^^lSeSsíUKe ttSr Strassbura und Maerz abenás mit dem Pariser Expresszuge u« Wes tbahcaof fuhr Saizb5?g auf dem westbatehof - ^^ e n Automobil weg und d«rfte der Exkaiser ^it einem noeh nicht eru ?ermutlich bei ^homas F,rd8dy der WaoB- | teei Hart­An 26 Mae^z/ fuhr der E3 ^5 ai ?® ö i L?p.h i s ehe Grenze naoh Rőten turm, bére in StetSrma^k über die ©esterveichisene «™ i^gitimierte sieh durchsuchufl^g • Dxe b ^ í'ortgesetzt , /UTKB/

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