Bizalmas Értesítések 1921. március

1921-03-31 [1442]

..GÜ 1 g v a d. *H> Umrti>»s S0.dMl«v*«'the Vvx•<..-, - 'jiddfct aua Bukaraat: Kgis&e&lén haeit die Süokkehr des BxJc^Qigts üacu /ngarn ftifc «h»en cas»i8 belli /ufííB/ . P r ag, 3S Maerz Tschechosiovakisches Pres bűro/ Se>emmtli£he Aí>erdt)lvi'-:^r nehmen entsohieden gegen: die Absicht des Exkaisars Kari Stellung, pravo- Lidu sehreibt; Bein Plari ist gescheitert, »ber die l'atsache ,' dassihm die "fiöderlaasung auf, mjigyariwchetJ Boden gestattet werde, spricht eine deutUche spr&tóheV Die pr©ger Presse mim Eein Ungar. der politisoh unterrichtet fiét. k«nn ihm g$x&ts>v. •!&».*:Í; . aonr/nie wár der gSeitprakt eines solehön Put*oh~ versuches für Kari Habsburg so imginstig 'wie heutt, jDer^l. Október*I sehreibt; Seine Reise ist der beste Beweis, dm-> die abgésetz­ten Monarchen nicht darauf verzichte%. die Laeoder zu béherrscheM in denen sie.von Gottes Onaden so lange «rahrhunderte gehaust, habm and dass die Reaktion so gewschsen ist, das- sie ihnen Hofí'nung auf Erfolg bie r éx ..J Narodni Demokrati sagt Kari weilt noeh in Stein<<—» öaanger und wartet auf seine Abreise 0 So melden wenigstens die »aeh~ richten aus*Budapest, Es scheint jedoch, dass alles zwischen Kari und Horthy verabredet war, /UTKB/ P r a g, 30 Maerz t /Tschechoslovakischos Pres bíiro/ Wie déeVPrager Presse*erfaehrt, hat die tschechoslovakische gefrierung itt der Angelegenheit der Reise des Exkaisers nach Ungarn sowohl in Budapest, als auch in Bukarest, Belgrád. Paris, Rom und London energische Schritte unternoramen . Auch in Oesterreieh wurde diesbezflglich verhandelt. Die tschechoslo*akisebe Begierung ist zu energisehen Massnahmen entschlossen /L'TííB/ p a r i s, 30. Maerz. /Havas/ Der Temps hejk bei Besprechung der unternehmung des afe^senen Kaisers.Kari hervor s das< dieser trotz. der dureh seine Ankunft hervorgerufenen Uberraschung mit .gross<*v Sücksicht empfangen wurde, Das Blatt, sagt P es sei von riiesem Empfange nicht übérrascht. da Ungarn eine Monarcfcfre sei, der nur noeh die Anwesenheit eines Herrschers fehlt. Seb- ierí­#er sei es, zu wissen, was den gcwesenen Kaiser zu seraem Unter­nehmm bewógeu hat. Das Blatt gibt dem Bedauern Ausdruek dass die ungarische Regierung.es nicht für nttzlioh erachtot habe,das, wfös s^e über die Reise des geweseneti Konigs vorher erf&hren hatve. zur Kenntnis zu bringen . Die öeheimnistuerei erwecke nicht Vertrauen c Das Blatt erinnert sodann- an den Schritt des briti­schen Vertreters bei der ungarischen Regierung, woiuit dieser in Erinnerung gebracht wurde. dass die Verbündeten die Röckkehr des Habsburger* nicht* geptattén wörde^ ,. und erklaert/ den flaohbarn Oesterrei chs und uh garas obliege es jetzt, Mrgschaften f.tfr die Zuku^t zu verlsngen* Wir stehen. sagt dás Blatt ' loyal auf ihrer'Seite in der uberzeugung,' dass áie sich mit gleicher. Loyalitaet an un sere - Seite stellen werden. wenn in un serem Bőreiébe eine Gefahr ontstünde, Cíbrigens, schliasst das Blatt, ist Budapest nicht die einzige Stadt, wo ei^ Thüon spines H#rn hatft. Mpehen, daa eben falls, den. Bols eb evM. sinus kennen gelerrft hat, besitzt fast eine ebenso monarchische Regierung , wie die Horthys ist c Eine Bestauration, die in Budapest erfolgen w*irde. waere nicht Ohne Einfluss auf München /Eine Restáuration, die in München eintreten, würde ailénReaktionáéren in DeutschJUmít als Ermunterung dienen, Alle diese Gefah«ren sind keineswjsgs unvermeidbar. und wir dürfen vor ihnen nicht erschrecken,sondertv müssen uns einfach vor ihnen sehützen. Wir gebén indes^en zu, ' dass sie nicht eingebildet und dass sie von eina*der„nicht zu trennen sind w Vielieicht wird man deív Exkaiser dafu,r Dank wissen müssen, dass er u$s eine Warnung zu^teil werden lies$„ AiTKB/ B o m, dft" Maerz, Die Agenzia Steíani meldet: Die Bückkehr des fruheren Königs nach Ungarn hat in den diplomát ischen Kreise^ Oherrasehung und l'n hehagen hervorgeruf en. Das Unternehmen dea fr«her«BKönigs könute für Ungarn, daa des Friedens und der Buhe bedürfe, schwere Folgen habén. Zwischen den Kabinetien der Entente­aaechte findet in dieser angelegenheit ein ft&tenweehsel statt. És be steht jedoeh eine vollicommene U bérein stímausg daru ber, eine ftestauration des^flühören Königs zu verhinderu* Das Vorgehen der Bötehte für den fali eines derartigen Vervuches ist seit laengerer 52,eit festgelegt fiié aus Budapesi einlangeDden Depeschen kantén bezüglich der Haltnng der ungarischen Regierung heruhigend, dooh wird auf die Jüngsten grklaerungen Horthys dem Vertreter eines Pari ser Blatté s gegenüber zu Günsten der Éestaurierung, átowie darauf hingewieéon, dass Kari nicht gehándelt haette, wenn er nicht auf eine breite und starke Anhaéngerschaft gerechnet haette. JOdenfalls is% es sieher, dass die Entente fest entschloswen ist, die Angele­genheit mögliehst bald zu erledigen. /U1KB/ Graz, 30 Maerz. In der heutigen Sitzung des Landtages bracht« die Grossdentschen und die Bauernbündler eine dringende An frage an dm Landeshauptmann ein, worin sie Mitteilungen darüber verlangten,welche Vorkehrungen gegen eine Durchfahrt und gegen einen eventuellen Aufent­halt des Exkaisers Kari in Steiermark getroffen worden eéien. Der grossdeutscherLandesrat Dr. Hübler erklaerte, es dürfe nicht géduldet werden, dass dureh das Vorgehen der Jlabsburger d*?r Anschluss Oesterreichs an Deutschland verhindert werde. haudesrat Resl /8oziaidemokrat/ gab der Vermutung Ausdruck,dass der Ents-^ehluss des Exkaisers auf irgendwelche Einflüsse öetsrreichiaoheri'on&rohister Knr-HckEufílhren scU • I Hfenőesheuptiiiaiin Hint«Ier erwl^derte suf die Arvfregöj dfiös dic *sBaad«8re8Íerung entsprcehepde weisnn^n jrliasa und ouoh die ateieimearkisahe randesregisrarg irj TíífFeh Ihrer zompeiene die fbrderlichen VerfOgunjen gelroffín v '&be.-. ^ . ; • Hieranf geTsngte ein Autreg der groseősutsohen sur^ Annshlce,. der aieb gegen őie Bfick3;ebr őer Ha>b8burger vendet und Jede 6eme4 E .s c kfc?t olt ihnea, ebíehnt. Hieranf Ixm 33 zu ei^er laengeren Dííbstte über eine őringllche fl Aa#ate *er SoaiaTdeKQkrftt?^ der HelP-'*«hr., Rudesret Obereaucher .^oalatüemokrat/ warf in Be?rtJcdung der Drirgliobkelt der AB*fage der ChrtetHohsoziaTef for v daas r- ie die Ifetrwehren gegen dte Arbeiterachaft auarüsten, Dsmtt ir finaamrenhang diirfte auch der I L GedaBke der Pest auration der ^a^baburüer stehen, "Éfendeshauptírann r r a Rintslen arklae?*tií, er warde sich in der Heiuwehrfrsfe , véé bisher^atreag^ aí 1 das neaetz und daa T n,teressé der B.evölkerung haltén und ueine Absiobt,Rnhe und Ordnung !»• latda unter a&en ITmBtaeeden aufVecht su erbeifea,zur Dorchfübraisrn brinj-en^ In der őarauf folgénden Debatte, die dtel'lenvr.eise einen atiperordé^tíícb bevert en VeÜauf nahm, Jiair- ea zwischen den ^ozlalöettol-rsten unll ;v I der Chriatliohsoziarén zn sehr acharfen Au se i nand ara-öt zun^en.. •Ifindeahauptir.annGteirvertreter dr* Ahrer bob bervor, őass deli. Seiaiwabren jede ?«inőliohe Tendenz, ao^ohl xegen die Arbeiterachaft. wie gegen die Pepublik ferníieg«„ I Die B&aerrbíJndler Uberreichten eiien Antrag , K>rin die öffnung áer Srenzen awisohen Aeif inzejnen Bnndeslaendem ab r.juni lamfanden Jshres ver2i?nft "ird. r>echste 3-vtzun* ac 5.Api il./uTBB/

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