Bizalmas Értesítések 1920. november

1920-11-20 [1438]

ifíLm I i t o. 19, lov, Die Korrespondenz Auatria meldet: Gegenüber der lachrioht der Sfaradn} Lieti in rrag, wonacb die von der Beparaíions­komiseion inaugurierte Preasburger Wirtachaftskonferenz nicht abge­bslten -í-eröan wird, erklaeren die Vertreter scwobl der Wiener cJekt-ton der Reperationskomission als auch der üntente und der JTacbínlgestaaten dass ibnen von einer solchenAbsage nicbta-^ekannt sei„ Ha sei zwar wegen taohnieober Schwíerigkeitan zweifelhaft, w Presaburg der üitz der geplanttav.Wirtschaftakonferenz sein wird, an der sioh ausser den- -aűbf^lgesfeetten' ital len vermüge seiner Mitgl iedscbaft an óer hiesigen Reperatíonesektion aktiv beteliigen wird, waehrend Pr'hk­reiob und ü&giand durob Sachref eren ten vertreten sein werdea*. un őie ^.cnfertínz werde eine Yeraohiebung erfahren, Ihre Siaberafung für i&fang Jaaonar naeeb4ten Jahrea 3ei jedoob'wereite gasichert. üer Vertreter der tscheobiacben Rejjublik in der biesigen Hatarat ions­komiseion baba sioh in Irag im gié^ebe^nüinne beariiht und bies einzelne natuonaiistische Xreise dasalbötiversucbten ^iöerstanü zu erheben, -*/3» V/ i e n,- 19..Nov /Pri vatme Idung des UTKB/ Der Abend meldet: Gestern sind in Wien sie ben Waggondmit Munitionsbé­standteilen*die für Ungarn bestimmt waren.durch die Umsicht eines Eisenbahners von Kreisarbeiterrat beschlagnahmt worden, Die Sendung stammt aus der Metallwarenfabrik Beíndorf. Die Prachtbriefe lauten für die Strecke Wien-Aspang, Die Deklara­tion von sechs faggonSerfolgte unter "Metaliwaren" und í ­eineáWaggona unter 'Eisenwaaen", Die sechs Waggonikonnten auf dem Aspangbahnhof mit Beschlag belegt werden,"Der siebente wurde auf dem Hauptzollamte beschlagnahmt. Die Waggons soll­ten nach .Bruck an der ksxtsr ksi&axakrisiignx Leitha abrollerí". Als Empfaenger war ein Dr, Perl in Bruck an der Leitha.an~ , gégében. Den neuen Praohtbriefen war bereits den Auftrag beigefügt worden/di e Waggbns ohne Umladung weiter zu befördern., Siebzigtausend kg Múnitioh, Mess ing und Kupferbestandteile, für uns unentbehrliohe Industriematerialien werden zu ver­breoherisoheh Zwecken an Horthyungarn geliefert und die Behor­den sind gewissenlos genugidiese durohzulassen, obirobi s.ié wissen, wás in Bsrndorf erzeugt wird. Es belastet unsere Re­gierung., dass sie den fei ndliohen Naohbaren Waffen liefert, ungeheüer Zugleich weiE . & der Abend darauf hin, dass die . Endersféidef- Munitiensfabrik für ihre Aktién Stimmung macht, indem sie in eine.ra.ihr wi llfáefetfigen Zuhfclterblatt mittéilen laesst, dass sie Waffen für Polen geliefert habén. Eines Tages wird man nun in der Neuen Frei.en Presse lesen kőnnen.. dass • die Bernd.orfer Metaliwarenfab'rik im November 1920 noch Muni­tion für Ungarn geliefert hat, zu einer Zeit, da auch. die letzten Stützéh des Hérán" Horthy gefallen waren. Der Abend sohlies st/dass derartige tóunitionslieferungen nur durch die •niedsrtraeohtige profitsughi einiger Unternehmer und. durch die Entaeusseryng des letzten Hfstes von Anstand. und Mensch­lichkeit der Ö3térre i chi soO?r« Behörden értn^UcÁt ^cr4e** * AH* f í I li , 19 <KQ3?oa.ba r> /Privatma Idung des UTKB/. Gaska Slooa und Pravc lidu maidén: Dieser Tage weiXte der pressohef daa axkafaars Karl*Werkmann*in Wien und haauehte varaehiadana politi sah® Parsönliehkei ten t daruntor auch den BaronYfiadimir Beck> Wia wir er** fahren f hai Werkmann ein Memorandum des Exkaisers Kari an die oesier-* raichísehe Regierung gehracht K tn weleham der Jxhaiser sei^e schw.e* rige finan&iello"lage schildert ü^d eine* finansiellen Ausgleick mit der oasterreiehisehen Repuhlih verlangt* Das Memorandum wurde dem Praesidenien Sei tsi und den kompeie^ten douisch-eesterrei&hischen Sfaaissekretaeren durchnBaron Back üherraioht« Sina Sntscheidung kai die oesierreiehisehe Begiermg noeh nicht getaaffe%„ Herkmann gah auch na vara tahin t dada ein aannlichas Verla^gen auch der tsoheohiMg sche\ Sepublih uorgelegt werden wird., 45* Wien - 19*Movember m /Pri vatme Idung des i/TKB/ ( , Der Talagravh melde t aus Mailand: Die Griechsn wurden von. Kemal Paseha bei jen sehaskla vemichie*d geschlagen* Sie mussten in wilder Fluoht diese Stadt,somie Jnaguel raeumon, Dor Meg nach S myma ist dadurch für Ke mai frei 9 16% W len, I9.ir«iv»/Priva traeldung d«s Ülkö/ Me Wiener Miitagspost meldet aus ix%gi U$t biaberige verlauf dar Sreignisee in Böhmen zeigt, dass die antideutseben Ausscbreitungen die Folge einer vorbereiteten planmaessigen nat innal ist ischen Agitation ist, derén üweok es war, durch Aufpeitschang der nationalen Leidenschaften alle auf der straase verfilgbaren üílemante für die, kramarsebpartai zu gewinnen und so den von den. Iati^naldemokratan gewünschten Difisturz zu bewirken. ^Jn den ers'ten Tagén v.íar bsi den ünruheri in Teplitz und Egar diese Tendenf nicht klar zt^m Ausdruok gekommen,so das- ein -Teil der soziaiáemokratischen Arbeiterschaft und auch ihre 'Vertreter im Parlament sich auf. die seite der Nafcicualisten steliten .Da jedoch nun klar geworden ist, dass die natio­naldemokratische Aktion sich des á»tdaiiate»icxHaa3sa^ Deutsoh.enh.asses nur als Vorwand bedienten,uni gegen di% sözialdemolcraten Prcnt zu machen und die Macht ir. die Haaid zu bekommen, habén di© tschechichen sozialisten nit den deutschen eine gemeinsam© Kampffront gegen die von Kramarsch eingeleitete Bewegung herzüstellen getrachtet .Zwáschen der tschechichen und aeutschen ' sözialdemokratie findán staendig Beratungen statt .Es sind bereits swischen beiden ~6-vyuien.de ¥fljtóaa^JLu^gfii:ux VereInbssnmgW). zu standé gekommen,die ein ZusamaewAírt rken gegen di© hationalistische' Agiation bezwecken 4 Das TJeber­raschuaj-aiaement auf das die • nationaldemok^ratisohe Partei gerechnert ;,ívt, ist ausg ebli eben» Es ist den soziaideiDOkraten gelun.gen, im gros^en und ganzen di© Kontroll© über die ^rbeiter auf recht' zu erhalten, so ' dass der national—^ damokratisohe putsohplan heute, wenn auch noch nioht^ele ganz gescheitert, so doch als ziemlioh beseitigt bezeiöíinet werden kanr-^T^ , ' * V>

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