Bizalmas Értesítések 1920. november
1920-11-10 [1438]
"iá, 'ti i s n, A0 é Bov9mber/Primtme2dung dss UTKB/Die Riener Morgenseitung melde t aus London: Die deldungen über die Budapester Pogromé habén in der hiesieen Presse eine xxxxxxxxxxk&xx'xxjaxxxx sinhellige ferur teilung eefunden. Mit Bücksichi auf hier eingelangte diplomatische Nachrichten aus Budapest, die ausführlich darüber hericht en K dass die Regierung die Pogromé unter s tü ts/kt, und der Pclisei verbie~ tet einsugre ifen,habén einflussreiche parlamentarisehe Kreise beschlossen,das englische auswaertige Ámtxxstxxxxxekxsi, aufsufordern t eine Aktion durehsuführen t durch aie ^Horthy ge* swungen werden soll,unter Kontrolié der Sntents in Ungarn wieder eurépaeiache Zustaende einsuftthren. Die Morgensei tüng útiamét den Aussohrei tungen in Budapest einen Le i tar Üke 1 in den sie diese Aussehreitungen lebhaft behlagt, und die ungarische Regierung für 3Íe verantwortiich macht* 1?-, Wien, lG„Koi>emkir/s n riuatmclaung des UTKB/Die Arbeite rse i tung reprodusier i in ihrer heutigen Bummer die ÍXKXMXX kotari atserklaerung Frans Sullays und fügt hinsu; Sullay ist schon se it Freitag in %ien a Schon die Tatsache dass Absehriften seiner Erklaerung bei dem Advokaten üt. Goumont, dem Advokaten der ungari sanen Gesandtsohaf t su habén sind p aeigt dsutlich,dass* herr Sullay won der ungarischen Gesandtschaf í nach Vien gebrqcht »urie,die bei dem üekenntnis alsó gans se Ibstvsrsiaendlich die treibende Krafi ist. • Das sosialdemakratisehe Blatt widmet einer. sechs*4.oal ten^iangsn Artikel an lei tender Stells áieser Ángelegen~ Keit und versúcht su beweisen,dass 'die Dokumente dxeeh echt si ndDas Blát t su hr eibt un ter anderem>, . ff a é bei dem No tar als Srklaerung abgé§ a ben wuráe, s i tmm t Wo r t J'ü r 'flórt aus der xenküche der ung a r i sc h en Gesandtschaft die ss sich nicht vénig hat kosten lassan,um Berrn Sullay das a su beweggn.dass er oeffentlieh erklaere, ír sei fin Faelscher.Die ungari sche Reg ie ^ ung hat sich ihm rekauft, und beaahlt ihn.dass er nun e rklaere,was sie braucht jjer Beweis für die absoluie Sehtheit der Dómmente isi so (•:isenfes i neftigt.iass keine gekaufte arklasrung ihn nur im ringsten hu beeintraechtigen veryoe cht e,und der angerufene |fjMf verwand-11 sich gegen seinen fii Íren nun zum Anklaeger* Seine Zeugenschaft wird su einem Beweis aehr far die Schtheit der Dokumente., v Dann xjpxrísih±mdmsmBíxrttm bespricht das t>la-tt die einselnen Dokumente und faehrt dann fort: . , . das tscheehiehe AktenstUck vom 36 a September • 1 W **í fl Sullay jetst t dass " es eine Faelschung ist,die aber nicht von mi r sondern oon einer anderen parson vermutlich Wilheln Möhm mngefértig t wurde." n . • 3a habén sich abe die Lügner gross eei^rt,. üa wir von die sem AktenstUck áxxx£xx bisher keine Fotographie veroeffentlieht haben t so habén sie eben anyenommm ,wir besae3sen keina.Aber wir habén von diesem ^ehriftstück die Fotoaraphie in der Hand und werden der Oeffentlichkeit die Gliches oorlegsn aus denen hervorgeht,dass dieses Schrift-* stücji auf der Schreibmaschine der Gesandtschaf t gesehrieben ist, und UbeHéas auf dem Papier der koeniglich ungarischen besandtsühaf t t wonach die Lüge aieser Faelschung wohl auareiv chend dwgetan werden wird. „ 1t „ 8'as die 4G.CÖÜ Kronen der Faktúra für d&n Volksturm" betrifft, ist bei d*r gans neuesten Lüge nieht su pergessen,die man nun in 40 Kronen verwandeln moeehie, so hat der mceifellos eehjte Mrief aus Budapest - die Schtheit i£ird ja nicht .bes tri tt en ^vonde^n die Faelschung nur in die Zahl verlegt,felgendermüasen gelautet; ' Wien* ungarische Gesandtschaf i t Presseab te ilunö, íimgexaufen 24„Juni 1920 hr<3G3/SA9SQ« An die Presseabtei* Í% n Ís~í* r j f Í9 H r ungarischen Gesandtschaft Wie n„ Be iliegend •tü.QOO /viersigtausend/ Kronen blaues Geld zur Begleichung der vofíi "xáísxxxxáxx-x Felkssturm " vorgelsaten Reehnung in* duftrage der politischen tiachrichtenabteilung mit der Bitté, die üifferena bei der Umwechslung in deutschoesterreischi ehen Aröneri auj Kosten des dertigen §p Depesehe nfonds vérre ehnen su wollmi Budapest 21J' juni 1920, Sckhardtm.p,* Die érb ei tersei tung memt nun t dass wenn man wohl die Zeffer 40 faelschen koennte„nicht auch die forte viersig f ausend und dass es hoeehst unwahrscheinlich gewesen waere t dass Sckhardt wegsn 4C Kronen nach von der Differnsa bei der Umweehslung in deutschcesterreischiohe Valuta reden würd''•. Die Arbeiter Zeitung veroeffentlieht dann aum Beweis der Siehtiekeit ihrer Behauptungen ein genaues Verseiohnis der von ihr veroeffentliehten Dokumente uud schreibt; " ?iosu wir noeh hinsufügen koennen,dass unser Dossier noeh lange nicht erschöpft igJ.Es sind alsó nicht, wie die JJerr~ schaften ersaehlen.ein #aQr und nur nebensaechliche Aktén, an denen ihre Lügehunsi schon su Schanden ward,sondern aus den vorgenannten Aktéin ergibt sich erstens eine derartig innige /erbindung der 6hri3 ili chsosi al m mit der ungarischen Regi erung „dass sie einer poli tischen úixxstm^x Alliance, bei der die Chris tliehsosialen den'Verrat Oesterrei&hs beistellen,seh 1 echthin gleichkommt. Die ungarische Regierung,schrei'ht die ArbeiterZeitung dann weiter,kann ihre Gelder weiter vers treusn,di e Schtheit der Dokumente ist unerschütter bar. Aber in dem sieh mit solehen Mi tteln falsche Beksnntnisse hsrbeifahrt,entlarvt sie nur sioh selbs t a Falsche Zeugen sind nur ein Beweis jener íiahrhei tf ge^en die sie seugsn sollen. Indem die ungarische Regierung dieses Sohuldenbakenntni s^dessen Motive jeder durchseh^mtt und das fiortftir flórt wiederlegt werden hann eeworben hat,hat sie nur die Schtheit der Dokumente hekraef* J tigt. •-» W$ 9 i e n s • lö.liovember/Fri vaimeldung des UTKB/ Das heue Wiener Tagi)lati schreibt; Die sinkenae Kaufkraft unseres Gelaes bedeutei auch eine i^ieigende Inanspruchnahme des Aotenkredites und eine sietige Zunahme les Botenumlaufes. Diese sehaedlichen Srsche inungen werden in demUasse beeünstiei,als die Spekulation sur Verteuerung der Devisenpreise bei trqgen.. ifi e wir erfahren,beabsí ehtigi die Leitung der oesterreisc hich-ungari schen Bank dmemxnxifístinxL&x.mxLhjzrvfqo;ni űaxm im Zusammenhang mit diesen $rscheinungen auf^ den Devisenund ¥alutamarkte f denen xxxb nicht mit der netwendigen Sehaerfe entge genge treten worden sei, die\ Kre :i tgewaehrung seitem. der Bank aum Gegens tande einer internen Aonfe re ns su machen.