Molnár Antal: Egy raguzai kereskedőtársaság a hódolt Budán - Források Budapest közép- és kora újkori történetéhez 2. (Budapest, 2009)

A Bona–Bucchia Társaság története - A társaság budai működése és felszámolása

87 Zusammenfassend lässt sich somit feststellen, dass Scipione Bona der Versiche­rung von Warenlieferungen, die seinem eigenen Geschäftsprofil entsprachen, eindeu­tigen Vorrang einräumte. In den von ihm signierten Verträgen dominieren der Leder­export aus dem Balkan nach Italien und der Stoffimport von Italien auf den Balkan, er­gänzt durch den Import von Öl aus Puglia. All dies wurde durch die Ausfuhr einiger sonstiger Rohstoffe in messbarer Menge wie Wachs, Leinen und Wolle ergänzt. Hin­sichtlich des Aktionsradius dominierte eindeutig der adriatische Raum, der bestenfalls durch Routen nach Alexandria und ins Schwarze Meer vervollständigt wurde. Auf Hä­fen im Jonischen und Tyrrhenischen Meer sowie in der Ägäis stoßen wir kaum, noch seltener auf Städte in Nordeuropa, im westlichen Mittelmeerraum oder in der Levante. Von Scipione Bona gezeichnete Versicherungssummen von 1571 bis 1593 Wenn wir einen Blick auf die Dynamik der Aktivitäten von Bona als Versicherer werfen, dann sehen wir den obigen Gedanken von Tenenti, der die Kontinuität der Prä­senz betont, auch von dieser Seite her bestätigt. Die Tendenzen können auch in dieser Hinsicht nicht bestimmt werden, die Aktivität hing in der Regel von der Intensität der Handelstätigkeiten und des Beziehungskapitals ab. Im Falle von Bona können wir die­se Eventualität besonders spüren: Der Wert seiner eigenen Frachten und der von ihm versicherten Transporte gestaltete sich in den 1580er Jahren so, als ob er sich gerade in die entgegengesetzte Richtung bewegen würde. Gleichzeitig macht die Untersuchung des gesamten Versicherungszeitraums auf die von Tenenti als Beispiel verwendete Zufälligkeit der Jahre aufmerksam. Der italienische Historiker setzte Bona aufgrund der versicherten Summen auf Platz 21 in der virtuellen Hierarchie der Seekaufleute

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