Molnár Antal: Egy raguzai kereskedőtársaság a hódolt Budán - Források Budapest közép- és kora újkori történetéhez 2. (Budapest, 2009)
Dokumentumok - III. A társaság működésével és felszámolásával kapcsolatos dokumentumok
248 8. Juni. Er gab dem Diener Josef, den er mit Briefen und der Inventarliste nach Belgrad schickte, 8 Taler. 11. August. Er schickte 20 Taler zu Grego nach Bosnien zur Entsendung von Kurieren. Er gab 10 Taler zur Verschickung des Verzeichnisses zu einigen Akten. 7. November. In Ragusa zahlte er dem Bezeichneten 18 und ‘A Taler in Bargeld. Insgesamt 300 Taler. Scipione Bona fordert 220 Taler, die Sorgo aufgrund der Abrechnung in Ofen als Bezahlung auf die Hand bekam. Überdies 80 Taler, die Sorgo für Kuriere und andere Ausgaben auf Anweisung von Marino Bucchia vom Diener Mihoc Nikolic erhielt. Insgesamt 300 Taler. Die Abrechnung sah Scipione Bona am 9. November in der Kanzlei ein und nahm sie nicht an. [11.] Ragusa, 29. Januar 1591. Anweisung von Scipione Bona an Michele Sorgo zu dessen Entsendung nach Ofen. Sorgo macht sich am heutigen Tage auf Kosten und Anweisung von Bona von Ra- gusa über Belgrad nach Ofen auf den Weg. Er muss sechs Monate lang zusammen mit Marino Bucchia in Ofen im Geschäft und Haus von Bona verweilen, und zwar in einer brüderlichen Liebe und Harmonie, die einem Adeligen würdig ist. Sie sollen einander mit Rat und Tat zur Seite stehen und mit anderen Diensten allen Dreien zum Nutzen sein. Während der sechs Monate darf Sorgo nur auf Anweisung und Verfügung von Bona in Ofen tätig werden. Er muss Bona über alles informieren, entweder in Richtung Belgrad über Luca di Polo, Marco di Giovanni und ihre Partner oder in Richtung Sarajewo über Nicolò di Vincenzo Grego. Er soll die Briefe an Bona an sie adressieren und sie per Kurierpost nach Ragusa weiterleiten lassen. Die Aufwendungen hierfür soll er sich von Bucchia erstatten lassen und das Geld nach Belgrad und Sarajewo senden. Sollte Bucchia ihm das Geld nicht geben, dann zahlt er ihn in Ragusa aus oder lässt die Aufwendungen für die Post denjenigen zahlen, den die Bezeichneten darum bitten. Auch Sorgo soll sie bitten, ihm wie richtige Freunde zu helfen. Bei seiner Ankunft in Ofen soll er noch am selbigen Tage in das Haus und Geschäft von Bona, wo Bucchia wohnt, gehen und mit ihm als Bruder im gemeinsamen Hausstand leben. Die Diener sollen beiden zu Dienste stehen, denn der Briefschreiber ist sein Geschäftspartner und auch ihre Diener sind gemeinsam. Hierauf weist er auch Bucchia in einem an ihn adressierten Brief hin und er ist sich darin sicher, dass jedermann gehorsam sein wird. Sowie er in Ofen in Haus von Bucchia Quartier geschlagen hat, soll er diesem Folgendes mitteilen: Bona hat ihn anstelle seiner selbst geschickt, um die Angelegenheiten, die er verpfuscht hat, zu regeln. In Zukunft darf er niemandem mehr Kredit geben, weder in Form von Waren noch von Bargeld, und er soll sich bemühen, alle Kredite, die er entgegen der Anweisung von Bona erteilt hat, einzutreiben, und das Geld möglichst bald nach Ragusa schicken, damit die dortigen Gläubiger ausbezahlt