Molnár Antal: Egy raguzai kereskedőtársaság a hódolt Budán - Források Budapest közép- és kora újkori történetéhez 2. (Budapest, 2009)

Dokumentumok - III. A társaság működésével és felszámolásával kapcsolatos dokumentumok

247 Bucchia seine Haarsäcke, die Körbe, die Schüsseln, die Papierbündel und die ganze Reiseausrüstung geliehen. Und Orsato Sorgo wollte diese weder zurückschicken, noch in die Bestandsliste aufnehmen. Er sagte, es seien dies seinen Sachen. [7.] Ofen, 6. August 1591. Der Scheich, dem man 217 Taler schuldete, forderte sein Geld zurück und es wurde ihm auch ausbezahlt, sobald man konnte. Alle Gläubi­ger hörten aufgeregt von der Gefangennahme von Mihoc, aber sie beruhigten sich, als sie die Schritte zu seiner Befreiung sahen. Vlastelica soll schnell kommen, schätzungs­weise ist er bereits unterwegs, er wird sehr erwartet. Seine größte Sorge ist die Be­schaffung der Aufwendungen, aber er wird sich nach bestem Wissen und Gewissen anstrengen. [8.] Ofen, 23. August 1591. Im August ließ er bereits durch zwei Briefe zur Kennt­nis bringen, dass die Heiducken ihre Diener Mihoc und Josef bei Szekszárd gefangen nahmen. Sie ließen sie für die von Mihoc von Emin Fervane beschafften 100 Silbertaler nicht frei. Die zwei Diener gerieten in die Sklaverei nach Palota. Der Briefschreiber ging persönlich zusammen mit zwei Richtern aus Keve nach Weißenburg (Stuhlweißen­burg, Fehérvár). Und sie befreiten sie mit Hilfe eines kaiserlichen Briefes, den Bucchia erhalten hatte, und mit Wehklagen für mehr als 300 Silber taler. Und jetzt sind sie zu Hause. Von den 640 Talern, die sich in Form von 320 Ellen Atlas bei ihm befinden, zahl­te er zuerst dem Scheich die 217 Taler, für die er gebürgt hatte, dann nahm er für sich selbst auf Anweisung des Adressaten 220 Taler auf, 144 Taler wandte er für die sich beim Fiskus befindenden 70.000 Aktsche auf, insgesamt also 581 Taler. Das Doppelte der verbleibenden 59 Taler bezahlte er für die Kosten des Hauses, wie er dies bei Gele­genheit zeigen wird. Überdies gibt es noch den Kurier und sonstige Kosten. [9.J Ofen, 28. Juni 1591. Seinen letzten Brief schrieb er am 20. Juni. Von den sich in seiner Hand befindenden 320 Ellen Atlas verkaufte er im eigenen Namen 3 Stück zu 150 Aktsche und zu Talern im Wert von 60 Aktsche. Wenn er Ware hätte, würde er die­se auf dem Markt verkaufen. Wie er bereits gesagt hat, ist er für niemanden Bürge und hat auch niemandem etwas weggenommen. Nach der Nachricht vom Tode Bucchias war er aber gezwungen, ihrem Nachbarn dem Scheich zu versprechen, die 217 Taler zu bezahlen, denn dieser hatte ihn im Geschäft angetroffen, als er Bucchia den Stoff gab, und bleibt so Bürge, bis der Brief vom Adressaten eintrifft. Er verkaufte ein Fass Wein für 63 Taler, die er für das Hacken der Weingärten verwendet. Er registriertjede Sache genau und passt besser auf wie wenn es sich um sein Eigentum handeln würde. [10.] Ragusa, 29. Januar 1591 - 7. November 1591. Die Abrechnung von Miche­le Sorgo über die Kosten seiner Reise nach Ofen. Scipione Bona schuldet ihm 220 Silbertaler als Bezahlung für die sechsmonatige Entsendung und für die Reisekosten. 12. Februar. In Belgrad gab er dem Briefkurier 4 '/2 Taler. 9. März. In Ofen gab er Vuk, der Briefe von Belgrad nach Ofen brachte, 1 Taler. 12. April. In Ofen gab er dem Kurier Baro 1 Taler und sandte 15 Taler an Grego nach Sarajewo um die Kuriere auf den Weg zu schicken.

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