Molnár Antal: Egy raguzai kereskedőtársaság a hódolt Budán - Források Budapest közép- és kora újkori történetéhez 2. (Budapest, 2009)
Dokumentumok - III. A társaság működésével és felszámolásával kapcsolatos dokumentumok
246 der Bemühung verlorengehe. Er gab Bucchia niemals eine Quittung, weil noch Fastenzeit ist. [6.] Ofen, 28. Juli 1591. Seinen letzten Brief schrieb er am 12. Juli. Wenn sie sich mit der Sendung der Kautionen, die sich in Belgrad in den Körben von Bucchia befinden, verspäten, dann geht das Geld, das sich beim Fiskus befindet, verloren, obwohl der Briefschreiber mit dem abgelösten zweiten Defterdár die Angelegenheit bereits geregelt hat. Das Geld werden nicht die Erbschaftsverwalter verlieren, sondern der Adressat. Er hat sich über die Schulden von Bucchia erkundigt. Über diese legte der Diener Mihoc Rechenschaft ab und er stellte sie für den Adressaten zusammen. Er findet, dass von diesen viele nichtig sind und nicht wirklich existieren, die Schuld also kleiner ist. Er hat eine neue Liste verfasst, die er anbei sendet, ln dieser ist alles aufgeführt. Der Adressat soll nicht erschrecken, die Lage entspannt sich jetzt, alle schweigen oder sprechen davon, dass sich der Prokurator zeigen und eine Bezahlung, auf die jedermann wartet, versprechen soll. Und sie werden zufrieden sein, wenn ihnen diese in Raten ausgezahlt wird. [...] Und 320 Ellen Atlas. [...]. Vor sechs Tagen kam Herr Marco aus Szolnok und brachte 50 Silber taler und 14 Taler in Soldo. In Ofen trieb Giovanni di Bonico weitere 30 Taler ein. Der Adressat soll rechtzeitig klären, auf wessen Rechnung die sich beim Briefschreiber befindenden Atlasse stehen, weil er sie mit großen Sorgen lagert, nicht dass die Gläubiger, die von allem wissen, sie wegschaffen. In diesem Monat bleibt er noch gemäß ihrer Abmachung in Ofen. Auch das wenige Geld, das er mit großer Mühe verdient hat, ist verlorengegangen. Dennoch steht er dem Adressaten treu zu Diensten. In der Hand des Briefschreibers befanden sich nur 320 Ellen florentinischer Atlas. Diese nahm er ihrem Diener weg, der sie aus Belgrad brachte und die sich im Korb des Briefschreibers befanden. Alle wussten davon, aber sie konnten sie ihm nicht wegnehmen, weil er nachwies, dass [der Briefschreiber und der Adressat] unteilbar zusammengehören; jeder Gläubiger weiß, dass der Atlas bei ihm ist, die Diener sind Verräter. Er hat sich so gut, wie er konnte, verteidigt, ansonsten hätte man ihm den Atlas bereits weggenommen. Er teilte mit, dass all das, was Bucchia den Brüdern des Briefschreibers in Belgrad ausgezahlt hat, er für das Ker- sei-Tuch seinen Leuten, also Tonco und Mihoc, zahlte, und beide haben den Briefschreiber verraten. Überdies erklärte er, dass die 602 Ellen und /2 Elle, die Luca oder Marco dem Briefschreiber schickten, nicht gleichwertig mit der von Bucchia bezahlten Seide sind. Dennoch belästigen sie ihn. Gleichfalls erklärt er, dass er [dem Briefschreiber] 2.000 Dukaten schuldet. Aus dem gemeinsamen Konto mit seinen Brüdern kommt er nicht zu seinem Geld, der Adressat soll ihm zumindest die Schuld von Bucchia, nämlich 166 Taler, ausbezahlen. Für die Öffnung des Geschäfts und für die vom Pascha gemachte Gefälligkeit wurden die zwei Taler nicht bezahlt, sondern es wurde versprochen, dass dies bei Ankunft des Beauftragten erledigt wird. Der Adressat soll sich wegen des Weggehens des Briefschreibers nicht ängstigen. Er hat nur deshalb darüber geschrieben, damit der Adressat den Brief notfalls dem Nachlassverwalter zeigen kann. Ohne ausdrückliche Anweisung des Adressaten geht er nicht vor. Es sei das Wichtigste, rechtzeitig Schritte zu unternehmen. Er hat dem nach Banja Luka aufbrechenden