Szita László (szerk.): Tanulmányok a török hódoltság és a felszabadító háborúk történetéből. A szigetvári történész konferencia előadásai a város és vár felszabadításának 300. évfordulóján, 1989 (Pécs, 1993)

I. Tanulmányok a török alóli felszabadító háború kérdéseiről - LUDWIG HÜTTL: Die Türkenkriege aus der Sicht des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation

Friedrich Wilhelm Kurfürst von Brandenburg entsandte 1686 ein Hilfskorps nach Ungarn: vgl.: Hüttl, Ludwig: Friedrich Wilhelm von Brandenburg, der Große Kurfürst 1620-1688. Eine po­litische Biographie, München 1981, S. 462-469; Kemp, Friedhelm (Hrsg.): Meister Johann Dietz, des Großen Kurfürsten Feldscher: Mein Lebenslauf, München 1966, S. 34-72 (über den Ungarn­feldzug der brandenburgischen Truppen im Jahr 1686). 11 Johann Georg III. Kurfürst von Sachsen führte 1683 seine Truppen persönlich zum Entsatz von Wien. 12 Christian Ernst Markgraf von Brandenburg-Bayreuth war ebenfalls 1683 am Entsatz von Wien beteiligt und engagierte sich an der Seite des Kaisers gegen Frankreich. 13 Vgl. allein die Bemühungen des Kaiserhofes um eine wohlwollende Haltung des benachbar­ten Kurbayern 1661-1664: Doeberl, Michael: Bayern und Frankreich. Vornehmlich unter Kurfürst Ferdinand Maria.Bd. 1, München 1900, S. 142-156, 182-263; Riezler, Sigmund von: Geschichte Baierns, Bd. 7, Gotha 1913, Neudruck Aalen 1964, S. 54-62. 14 Vgl. bereits die Situation Anfang der 30er Jahre des 16. Jahrhunderts, als die Furcht vor der habsburgischen Macht größer war als die Sorge um die Wahrung der religiösen Einheit und der europäischen Sicherheit gegenüber den Osmanen: Brandi, Karl: Kaiser Karl V. Der Kaiser und sein Weltreich. Mit einer Einführung von Hellmut Diwald, München 1973, S. 277. 15 Helmes, H.: Übersicht zur Geschichte der fränkischen Kreistruppen 1664-1714 (Darstellun­gen zur Bayerischen Kriegs- und Heeresgeschichte Bd. 14), München 1905; Ders.: Aus der Ge­schichte der Würzburger Truppen 1628-1802 (Neujahrsblätter Bd.4), Würzburg 1909; Polster, H.: Der Markgraf Christian Ernst von Brandenburg-Bayreuth und seine Rolle in den Reichskriegen 1689-1707 (ebd. Bd. 23), 1935; Sicken, Bernhard: Das Wehrwesen des fränkischen Reichskrei­ses. Aufbau und Struktur 1681-1714, 2 Bde., Erlangen 1966. 16 Diese Möglichkeit war beschränkt, da die angesprochenen Reichsstände häufig darauf ver­wiesen, daß die jeweilige Problematik (Krieg in Ungarn gegen die Osmanen einerseits und Krieg gegen Frankreich andererseits) nicht nur Angelegenheit des Kaisers und einzelner Reichsstände, sondern des gesamten Reiches sei. 17 z.B. den Reichskreisen bzw. 1663/64 dem Ersten Rheinbund. 18 Ursprünglich wurden Reichstage von Fall zu Fall einberufen; von 1663 bis 1806 tagte dann der Immerwährende Reichstag. 19 Feldzüge des Prinzen Eugen von Savoyen. Nach den Feld-Acten und anderen authenti­schen Quellen, hrsg. von der Abtheilung für Kriegsgeschichte des k.k. Kriegs-Archives, I. Serie -1. Band, Wien 1876, S. 74-81. ^Fester, Richard: Die armierten Stände und die Reichskriegsverfassung 1687-1696, 1886. 21 So 1664 die Truppen von Würzburg und Hessen-Kassel, die dem fränkischen Reichskreis entzogen und dem Rheinbundkontingent angegliedert wurden. Endres, Rudolf: Franken in den Auseinandersetzungen der Großmächte bis zum Ende des fränkischen Reichskreises, in: Spind­ler, Max: Handbuch der bayerischen Geschichte, Bd. III, München 1971, S. 233.

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