Szita László (szerk.): Tanulmányok a török hódoltság és a felszabadító háborúk történetéből. A szigetvári történész konferencia előadásai a város és vár felszabadításának 300. évfordulóján, 1989 (Pécs, 1993)

I. Tanulmányok a török alóli felszabadító háború kérdéseiről - LUDWIG HÜTTL: Die Türkenkriege aus der Sicht des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation

sehen Staatsarchivs, Ausstellungskatalog der Österreichischen Nationalbibliothek und des Ös­terreichischen Staatsarchivs, Wien 1983. 3 Schreiner, Stefan: Kara Mehmed Paschas Bericht über seine Botschaftsreise nach Wien 1665/66, in: Ders. (Hrsg.): Die Osmanen in Osteuropa. Erinnerungen und Berichte türkischer Geschichtsschreiber, Graz, Wien, Köln 1985, S. 187 - 196; Teply, Karl: Türkische Gesandte nach Wien (1488 - 1792), in: Österreich in Geschichte und Literatur Bd. 20 (1976) S. 14 - 32; Ders.: Kaiserliche Gesandtschaften ans Goldene Horn, Stuttgart 1968; Huber, A.: Österreichs diploma­tische Beziehungen zur Pforte 1658 - 1664, in: Archiv für Österreichische Geschichte Bd. 85, Wien 1898, S. 556. 4 Lhotsky, Alfons: Privilegium majus, Geschichte einer Urkunde, Wien 1957. 5 Aretin, Karl Otmar Freiherr von: Heiliges Römisches Reich 1776 - 1806. Reichsverfassung und Staatssouveränität, 2 Bände (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz, Bd. 38/I und II), Wiesbaden 1967. 6 Lhotsky, Alfons: Was heißt „Haus Österreich"?, in: Anzeiger der österreichischen Akademie der Wissenschaften, Phil.-hist.Klasse Bd. 93 (1956) S. 155-174; Wandruszka, Adam: Das Haus Habsburg. Die Geschichte einer europäischen Dynastie, Wien-Freiburg-Basel 1978. 7 So wurde der Waffenstillstand von Vasvár (Eisenburg) 1664 unter anderem deshalb geschlos­sen, da der Wiener Hof unter Kaiser Leopold I. für den Fall des Todes von Philipp IV. von Spa­nien befürchtete, Frankreich unter Ludwig XIV. könnte sich spanisch-habsburgische Territorien aneignen. Um derartigen Bestrebungen entgegenwirken zu können, brauchte das Haus Öster­reich einen freien Rücken im Osten. Da es einen Zweifrontenkrieg angesichts der desolaten Fi­nanz- und Wirtschaftslage (resultierend aus dem 30 - jährigen Krieg [1618-1648] und dem Nordischen Krieg [1655-1660]) nicht durchstehen konnte, gab es ungarische Interessen preis. 8 So insbesondere in der Zeit des Pfälzischen Erbfolgekrieges (den die französischen Histori­ker als Krieg gegen die Augsburger Liga und die niederländischen Historiker als Krieg der Neun Jahre bezeichnen, da das Pfälzer Erbfolgeproblem nur eines unter mehreren den Krieg auslösenden Momenten darstellte), als kaiserliche und mit ihnen verbündete Truppen in Italien, am Rhein, in den Niederlanden einerseits und gegen das osmanische Reich andererseits kämpften, wobei die Orte Szigetvár und Zenta die markantesten Ereignisse darstellen. ^ien Haus-, Hof- und Staatsarchiv: Staatskanzlei: Protokolle des Hofrats Kaiser Leopold I. 1688/89 sowie Turcica 1688/89. Die türkische Gesandtschaft, die den Regierungsantritt des neuen Sultans in Wien anzeigen und inoffiziell Waffenstillstandsverhandlungen aufnehmen soll­te, wurde hingehalten. Es kam zu keinen entscheidenden Verhandlungen. Der spanische Ge­sandte Carlo Emanuele d'Esté Marchese di Borgomanero, Herzog Karl V. von Lothringen und Eugen Prinz von Savoyen befürworteten einen Frieden mit der Hohen Pforte, doch fand ihre Meinung bei den Beratern des Kaisers keine Mehrheit. Eugen Prinz von Savoyen schrieb am 28. November 1688 an Victor Amadeus von Savoyen: „La plupart des gens croient que l'on veut continuer les deux guerres quoique tous les gens de bon sens et bien intentionnées pour le bi­en public en enragent et connaissent bien que ce sentiment là ne peut être soutenu que par les moines". Braubach, Max: Prinz Eugen von Savoyen. Eine Biographie, Bd. 1 : Aufstieg, München 1963, S. 149 und 398 Anm. 178.

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